Panorama

Heftige Tornados Fünf Tote in Oklahoma

11.05.2010, 08:47 Uhr
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Blick auf eine zerstörte Mobile-Home-Siedlung in Prairie Creek. (Foto: AP)

Gewaltige Twister rasen über Oklahoma hinweg. Vor allem die Ortschaft Norman wird hart getroffen.

In mehreren Tornados im US-Bundesstaat Oklahoma sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Zivilschutzbehörde des Bundesstaates teilte mit, mehrere Menschen seien durch die schweren Wirbelstürme verletzt worden, nannte allerdings keine genauen Zahlen. Allein in Norman, rund 35 Kilometer südlich von Oklahoma City, wurden nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörde über 30 Verletzte im Krankenhaus behandelt. Acht von ihnen befanden sich den Berichten zufolge in kritischem Zustand.

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Norman wurde 1999 schon einmal durch einen Tornado schwer zerstört. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

In der Stadt hatte sich ein besonders großer Wirbelsturm gebildet. Auf Filmaufnahmen waren auf den Dächern liegende Autos, abgeknickte Strommasten, umgerissene Bäume und stark beschädigte Häuser zu sehen. Vielfach kam es zu sturmbedingten Verkehrsunfällen. Auch zu den Schäden lagen zunächst keine Angaben vor.

Sturmschäden wurden auch aus dem Norden und Osten Oklahomas gemeldet. Allein im Großraum Oklahoma City waren nach Angaben der Versorgungsunternehmen infolge des Sturms 35.000 Haushalte ohne Strom. In Norman mussten die Bewohner von knapp 15.000 Häusern ohne Elektrizität auskommen.

Wie die Zeitung "The Oklahoman" berichtete, hinterließen die Tornados in Oklahoma City eine Schneise der Verwüstung. Autos seien durch die Luft geschleudert worden, in mehreren Siedlungen habe es schwere Schäden an Gebäuden gegeben. Das Energieunternehmen OG&E teilte mit, dass 31.000 Haushalte ohne Strom seien.

Auch im benachbarten US-Staat Kansas bildeten sich Tornados. Dort blieb es den Berichten zufolge aber bei Sachschäden.

Quelle: dpa