Polizistin getroffenFußfessel für Schneeballwerfer
So schön frischer Schnee auch ist und die Lust auf eine Schneeballschlacht weckt, Polizisten sind als Ziel tabu. Diese Erfahrung macht gerade ein Brite, der immer noch an einen Scherz glaubt. Allerdings muss er nun zu Hause sitzen und auch noch Strafe zahlen.
Weil er eine Polizistin mit einem Schneeball beworfen hat, hat ein Brite zwei Wochen eine nächtliche Ausgangssperre erhalten. Der 31-jährige Dean Smith dürfe zwischen sieben Uhr abends und sieben Uhr morgens sein Haus nicht verlassen, legte ein Richter im zentralenglischen Derby fest. Zur Kontrolle muss Smith eine elektronische Fessel tragen. Zudem wurde er zur Zahlung von 85 Pfund (102 Euro) verurteilt.
Der junge Mann hatte beim Weihnachtseinkauf mit der Familie in der Stadt Swadlincote im Zentrum Englands einen Schneeball auf eine Polizeibeamtin geworfen. Erst Tage später tauchte die Polizei bei ihm auf und nahm ihn zum Verhör auf die Wache mit.
Er habe erst an einen Scherz gedacht, sagte Smith der Zeitung "The Daily Telegraph". "Wieviel hat all' das den Steuerzahler gekostet?" Die Staatsanwaltschaft wies jedoch daraufhin, dass der Mann bereits einmal wegen Behinderung eines Polizisten verurteilt worden sei und aggressiv gehandelt habe.