Panorama

Deutsche Urlauber gerettet: Gewitter wüten in Österreich

Überschwemmte Straßen, umgeknickte Bäume und Sturmböen - die Gewitterfront richtet in Österreich schwere Schäden an. Zwei deutsche Urlauber müssen per Hubschrauber gerettet werden.

Bereits im Juni verursachten Stürme in Österreich hohe Schäden.
Bereits im Juni verursachten Stürme in Österreich hohe Schäden.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Unwetterfront ist in Österreich angekommen: Schwere Gewitter nach großer Hitze haben in der Nacht zum Freitag große Schäden angerichtet. Vor allem in Kärnten, Niederösterreich und der Steiermark hatten die Einsatzkräfte viel zu tun, berichten österreichische Medien. Heftiger Regen überschwemmte Straßen löste Erdrutsche aus. Sturmböen mit Hagel und Starkregen fegten auch über das Kärntner Lavanttal hinweg, die Polizei musste mehrere Menschen in Sicherheit bringen. In Niederösterreich blockierten umgestürzte Bäume Bahngleise.

Im Steinernen Meer im Pinzgau im Salzburger Land wurden zwei deutsche Touristen bei einer Wanderung vom schlechten Wetter überrascht. Sie verliefen sich wegen schlechter Sicht am Gipfel des Breithorns und mussten per Hubschrauber gerettet werden. Im Burgenland ließen die Unwetter die "Zarewitsch"-Premiere bei den Seefestspielen Mörbisch platzen - die Operetten-Sänger konnten nach der Pause wegen heftiger Gewitter nicht mehr weitersingen. Auch im benachbarten St. Margarethen kam im Römersteinbruch Mozarts "Zauberflöte" nicht mehr gegen Blitz und Donner an.

Österreich hatte in den vergangenen Tagen wie Deutschland mit Werten bis zu 37 Grad unter einer ungewöhnlich starken Hitzewelle geschwitzt. Abkühlung brachten die Unwetter aber nicht: Auch am Freitag und Samstag sollte es wieder extrem heiß werden, die Wetterforscher warnten bereits vor weiteren Unwettern.

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Quelle: n-tv.de

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