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Kriminaltechniker suchen Spuren: Goldener Keks an Pferd entdeckt

Mitte Januar wird der goldene Bahlsen-Keks von der Fassade des Stammhauses der Firma in Hannover gestohlen. Das Krümelmonster bekennt sich zu der Tat. Jetzt taucht vor der Leibniz-Universität in Hannover ein goldener Keks auf. Doch ist es der echte? Noch hat die Polizei keine sichere Antwort.

Feuerwehr und Polizei vor der Uni Hannover.
Feuerwehr und Polizei vor der Uni Hannover.(Foto: dpa)

Der Keks-Krimi von Hannover geht in die entscheidende Phase: Vor der Leibniz (!) Universität wurde am Morgen ein goldener Keks entdeckt. Bislang gibt es von der Polizei aber keine Bestätigung dafür, dass es sich tatsächlich um das vergoldete Wahrzeichen der Firma Bahlsen handelt. Leibniz-Kekse sind ein Bahlsen-Produkt, auch auf dem goldenen Keks findet sich der Schriftzug "Leibniz-Keks".

Der mit einer roten Schleife verzierte Keks war mit einer Kette am Hals des Niedersachsenpferd-Denkmals vor der Universität befestigt. Kriminaltechniker der Polizei waren im Einsatz. Feuerwehrmänner, die mit einem Leiterwagen vorfuhren, nahmen den Keks vom Pferdehals.

"Es könnte so sein, dass es der Bahlsen-Keks ist", sagte ein Polizeisprecher. Das müsse nun genau untersucht werden.

Das 20 Kilogramm schwere Firmen-Wahrzeichen war Mitte Januar von der Fassade des Bahlsen-Stammhauses in Hannover gestohlen worden. Danach tauchte ein mit Krümelmonster unterzeichneter Erpresserbrief auf. In einem neuen Brief kündigte der mutmaßliche Dieb am Montag an, den Keks zurückgeben zu wollen.

Firmenchef Werner M. Bahlsen hatte eine Spende von 52.000 Kekspackungen versprochen, sollte das 100 Jahre alte Kunstwerk wieder auftauchen. Der Fall hatte zuletzt international für Schlagzeilen gesorgt.

Quelle: n-tv.de

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