Panorama
Bild aus besseren Tagen: Heiko und Corinna Maas.
Bild aus besseren Tagen: Heiko und Corinna Maas.(Foto: dpa)

Ehe des Justizministers gescheitert: Heiko Maas trennt sich von seiner Frau

Die Tätigkeit eines Spitzenpolitikers ist nicht gerade familienfreundlich. Diese Erfahrung macht nun auch Heiko Maas. Der 49-jährige Saarländer und seine Frau Corinna gehen nun getrennte Wege.

Bundesjustizminister Heiko Maas und seine Ehefrau Corinna gehen nach jahrelanger Beziehung getrennte Wege. "Heiko und Corinna Maas haben sich einvernehmlich und in Freundschaft getrennt", teilten der SPD-Politiker und die Lehrerin über ihren Anwalt mit. Beide würden sich weiterhin gemeinsam um die zwei Söhne kümmern. Das Paar bittet, die Privatsphäre strikt zu respektieren.

Das ist bereits das zweite Beziehungs-Aus eines Bundesministers in diesem Jahr. Anfang Januar hatte Arbeitsministerin Andrea Nahles  die Trennung von ihrem Ehemann bekanntgeben.

Der 49-jährige Maas ist einer der populärsten SPD-Politiker. Das Männer-Magazin "GQ" kürte den Hobby-Triathleten unlängst zum bestangezogenen Mann Deutschlands. Im Job tritt Maas, der zur SPD-Linken zählt, meist sachlich auf - gegen rechte Umtriebe kämpft er mit Klartext und verurteilte unlängst scharf die fremdenfeindlichen Attacken in Sachsen.

Maas hatte im Saarland eine steile Karriere hingelegt, für den erhofften Ministerpräsidentenjob reichte es aber nie. Seit 2000 ist er SPD-Landeschef. Ende 2013 kam überraschend der Anruf von SPD-Chef Sigmar Gabriel. Maas wurde in der schwarz-roten Koalition Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz.

Ältester Sohn interessiert sich für Politik

Für die Familie Maas war der Umzug nach Berlin keine leichte Entscheidung. Sie suchten sich ein Haus in Potsdam. "Potsdam ist für uns jetzt Zuhause, aber meine Heimat bleibt weiter das Saarland", sagte Maas im vergangenen Sommer der "Bild"-Zeitung.

Er erzählte auch, wie sein ältester Sohn, der damals 13 war, sich immer mehr für Politik interessiere. Sein Eindruck sei aber gewesen, dass der Junge nie in der Schule oder im Fußballverein unter einer Entscheidung des prominenten Vaters gelitten habe. "Dennoch ist es immer eine Gratwanderung, wie sehr ich zulasse, dass mein Beruf unser Familienleben beeinträchtigt. Wir versuchen deshalb, sehr viel mit unseren Kindern zu reden."

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen