Panorama
Mehr als 30 Prozent der deutschen Fremdgeher würden wieder untreu werden.
Mehr als 30 Prozent der deutschen Fremdgeher würden wieder untreu werden.(Foto: picture alliance / dpa)
Donnerstag, 27. Februar 2014

Studie zu außerehelichen Affären: Italiener sind Meister des Seitensprungs

Welche Nation in Europa geht am häufigsten fremd? Dieser Frage geht eine Partnerbörse nach, die auf das Anbahnen außerehelicher Affären spezialisiert ist. Ergebnis: Viele Klischees scheinen sich zu bestätigen. Aber auch die Deutschen sind "nicht ohne".

Franzosen und Italiener sind die Meister Europas in Sachen Untreue: Mehr als jeder zweite Mann (55 Prozent) und etwa jede dritte Frau (32 Prozent in Frankreich und 34 Prozent in Italien) haben bereits ihren Partner betrogen, wie aus einer Umfrage des französischen Meinungsforschungsinstituts Ifop hervorgeht. Dabei fällt auf, dass in mehrheitlich protestantischen Ländern wie Deutschland und Großbritannien der Anteil untreuer Männer geringer ist. Bei den Deutschen sind es laut Umfrage 46, bei den Briten 42 Prozent.

Gerade nach der unlängst aufgeflogenen Liebesaffäre von Frankreichs Staatschef François Hollande mit der Schauspielerin Julie Gayet scheine die Umfrage die Klischees über den "Charakter des Südländers, der besonders untreu ist", zu bestätigen, sagte Ifop-Studiendirektor François Kraus. In Italien verkörpere wiederum der frühere Regierungschef Silvio Berlusconi mit seinen berüchtigten "Bunga-Bunga-Partys" das Klischee vom Latino-Macho.

Deutsche Frauen gehen häufiger fremd

Die Umfrage wurde für die Internetseite Gleeden in sechs europäischen Ländern vorgenommen, eine auf das Anbahnen außerehelicher Affären spezialisierte Partnerbörse. Danach ist die Untreue in den nordischen Ländern gleichmäßiger auf Frauen und Männer verteilt. Während etwa in Deutschland 43 Prozent der Frauen bereits fremdgegangen sind, waren in Frankreich nur 32 Prozent und in Italien 34 Prozent ihren Männern untreu.

Am leichtesten auf die Schulter nehmen einen Seitensprung die Franzosen. 35 Prozent der Befragten denken laut der Befragung, dass sie auch in Zukunft fremdgehen könnten, gegen 31 Prozent bei den Deutschen und Spaniern.

Bilderserie

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen