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Zur Unfallzeit waren in Manhatten Tausende Menschen auf dem Weg zur Arbeit.
Zur Unfallzeit waren in Manhatten Tausende Menschen auf dem Weg zur Arbeit.(Foto: AP)

Ein Toter, drei Verletzte: Kran in New York stürzt auf Straße

Mitten im morgendlichen Berufsverkehr ereignet sich in New York ein schreckliches Unglück: Ein riesiger Baukran fällt um und stürzt auf die Straße. Mindestens ein Mensch stirbt, drei werden verletzt - für New York keine Seltenheit.

An der Südspitze Manhattans in New York hat ein umstürzender Kran mindestens einen Menschen getötet und drei weitere verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr kippte der 172 Meter lange Kran am Morgen (Ortszeit) der Länge nach auf eine Straße und begrub mehrere Autos unter sich. Es sei ein "kleines Wunder", dass nicht noch Schlimmeres passiert sei, sagte Bürgermeister Bill de Blasio.

Wie es zu dem Unglück kam, steht noch nicht fest. Nach Angaben de Blasios waren Bauarbeiter wegen hoher Windgeschwindigkeiten dabei, den riesigen Kran auf seine mobile Plattform abzusenken, als er aus noch ungeklärter Ursache umkippte. Dabei zerdrückte er mehrere auf der Worth Street parkende Fahrzeuge sowie ein fahrendes Auto. Ein in einem Auto sitzender Mann war auf der Stelle tot. Drei Menschen seien außerdem durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden, sagte der Bürgermeister.

Zur Unfallzeit hatten im Stadtteil Tribeca Tausende Menschen gearbeitet oder waren auf dem Weg dorthin. Mehrere Gebäude wurden nach dem Unglück geräumt.

Der Kran war erst am Donnerstag von Mitarbeitern der Stadtverwaltung inspiziert worden. Sie hätten anschließend grünes Licht für eine Verlängerung auf 172 Meter gegeben, sagte de Blasio. Er habe nach dem Unglück Anweisung gegeben, sämtliche Kräne der Stadt zu sichern.

In New York kam es bereits mehrfach zu schweren Unfällen mit Kränen. 2008 war ein großer Baukran auf mehrere Wohnhäuser gestürzt. Dabei waren sieben Menschen ums Leben gekommen, 24 wurden verletzt. Nur wenige Monate später war ein Kran auf ein Hochhaus gestürzt und hatte das Penthouse auf dem Dach sowie mehrere Stockwerke stark in Mitleidenschaft gezogen.

Quelle: n-tv.de

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