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Panorama

Samstag, 23. Mai 2009

Ärger über Stau auf Brücke: Mann stößt Lebensmüden

In der südchinesischen Stadt Guangzhou hat ein Passant aus Ärger über den von einem Selbstmordkandidaten auf einer Brücke verursachten Verkehrsstau eine Polizeiabsperrung durchbrochen und den Mann heruntergestoßen.

Im Stau liegen schon mal die Nerven blank.

Im Stau liegen schon mal die Nerven blank.
(Foto: REUTERS)

Wie chinesische Medien berichteten, fiel der lebensmüde Mann namens Chen acht Meter tief in ein teilweise aufgepumptes Sprungkissen, so dass er mit Rückenverletzungen überlebte. Er habe den Mann wegen seines "Egoismus" heruntergestoßen, der gegen das "öffentliche Interesse" verstoße, sagte der von der Polizei festgenommene Lai Jiansheng laut der Zeitung "China Daily".

Dem Blatt zufolge handelte es sich um den bislang letzten von insgesamt zwölf Selbstmordversuchen auf der Brücke seit Anfang April, die alle scheiterten, aber jeweils zu mehrstündigen Verkehrsbehinderungen führten. Chen wollte sich demnach wegen Schulden in Höhe von zwei Millionen Yuan (210.000 Euro) umbringen.

AFP

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