Mindestens 20 VerletzteMesserstecher wütet an US-Schule

Ein grausamer Amoklauf zerstört die Idylle im kleinen Städtchen Murrysville, nur wenige Kilometer außerhalb von Pittsburgh gelegen: An einer Schule sticht ein Mann wild um sich, verletzt fast zwei Dutzend seiner minderjährigen Opfer zum Teil schwer.
Ein Schüler hat mit einem Messer an einer High-School im US-Staat Pennsylvania mindestens 20 Mitschüler verletzt, sieben davon schwer. Vier der Opfer mussten mit Hubschraubern in ein Krankenhaus geflogen worden, sagte ein Sprecher der Stadt Murrysville in der Nähe von Pittsburgh. Der Täter ist zwischenzeitlich gefasst worden und befindet sich in Haft. Die meisten Opfer sind noch minderjährig, nur ein Verletzter ist erwachsen.
"Der Täter ist ein Schüler", sagte der Stadtsprecher Dave Stevens. "Es handelt sich um einen Einzeltäter." Sein Alter wurde nicht mitgeteilt. Die genauen Umstände des Verbrechens waren zunächst unklar. Die Opfer hätten zumeist Wunden im Bauch und im Rücken.
Nach den Worten Stevens kam es zum Schulbeginn um etwa 7.15 Uhr in der Franklin Regional High School zu der Bluttat. Der Täter habe die Mitschüler auf dem Flur und im Klassenzimmer attackiert. Erste Kommentatoren im US-Fernsehen fragten sich, warum der Täter nicht aufgehalten werden konnte.
In den USA kommt es immer wieder zu blutigen Überfällen und Massakern an Schulen und Universitäten, in aller Regel werden diese aber mit Schusswaffen begangen. Das letzte schwere Massaker geschah im Dezember 2012 in Newtown in Connecticut. Damals erschoss ein junger Amokläufer 20 Grundschüler und sechs Erwachsene.