Als "Schaufensterpuppe" getarntMörderin verschickt Leiche per Post

Eine Brasilianerin mit japanischen Wurzeln bringt in ihrer alten Heimat Osaka eine ehemalige Schulkameradin um und nimmt deren Identität an. Doch das ist nur der Auftakt für eine bizarre Geschichte, die direkt aus einem B-Movie-Horrorstreifen stammen könnte.
In Japan hat sich eine Frau einer Leiche per Post entledigt. Die Brasilianerin mit japanischen Wurzeln soll in Osaka eine frühere Schulkameradin in deren Wohnung umgebracht und bei einem Kurierdienst als "Schaufensterpuppe" in einem zwei Meter langen Karton aufgegeben haben, wie japanische Zeitungen berichteten
Adressat der "Post-Leiche" war eine chinesische Bekannte in Tokio, mit der sie zusammen wohnte und vermutlich gemeinsam die Leiche später in einem unter dem Namen des Opfers gemieteten Lagerraum verstaute. Die Brasilianerin habe daraufhin die Identität der Toten angenommen, ihren Pass gefälscht und sei kurz darauf nach Shanghai ausgereist. Dort habe sie sich den Behörden gestellt.