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Die Instrumente des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari sind wegen ihres einmaligen Klangs weltweit begehrt.
Die Instrumente des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari sind wegen ihres einmaligen Klangs weltweit begehrt.(Foto: picture alliance / dpa)

Teures Gepäck im Zug: Musikerin vergisst 2,3-Millionen-Euro-Geige

Die eigene Unachtsamkeit kostet eine Geigerin fast ihr Berufskapital: ihre millionenschwere Stradivari. Die Frau vergisst das Instrument im Regionalexpress - als sie das Fehlen bemerkt, sendet sie einen verzweifelten Hilferuf.

Eine Musikerin hat eine Geige im Wert von 2,39 Millionen Euro in einem Regionalexpress vergessen. Nach einem schnellen Hilferuf bekam die Frau das fast 300 Jahre alte Instrument jedoch zurück, wie die Bundespolizei in Saarbrücken mitteilte. Es handelte sich demnach um eine "General Dupont Grumiaux Stradivarius" aus dem Jahr 1727 - ein Instrument aus der Werkstatt des berühmten italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari. Dessen Instrumente sind wegen ihres einmaligen Klangs weltweit begehrt und sehr teuer.

Die Musikerin hatte das Instrument laut Bundespolizei im Regionalexpress Mannheim/Saarbrücken liegenlassen, als sie in der saarländischen Hauptstadt ankam. Als sie den Verlust bemerkte, schaltete sie die Beamten ein. Diese fanden heraus, dass der betreffende Waggon an einen in Richtung Mannheim fahrenden Zug angehängt wurde.

Eine Minute vor Abfahrt des Zuges entdeckten die Beamten die Stradivari-Geige und konnten sie der Künstlerin zurückgeben. Nach einer Prüfung der Eigentumsverhältnisse bekam die Künstlerin ihr Instrument zurück - und dürfte mehr als erleichtert gewesen sein.

Quelle: n-tv.de

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