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477 Prozent mehr Alkohol verkauft: New Yorker trinken sich "Juno" schön

Über die amerikanische Ostküste fegt einer der heftigsten Blizzards der vergangenen Jahrzehnte hinweg - und Millionen US-Amerikaner tun, was man eben so tut, wenn man zu Hause sitzt und viel Zeit hat: ordentlich einen über den Durst trinken.

"Planen Sie voraus!", warnen Verkehrsschilder entlang der Hauptverkehrsadern der amerikanischen Ostküste. Sie sollen die Autofahrer vor einem der heftigsten Blizzards der vergangenen Jahrzehnte warnen - aber die wissen ohnehin schon längst Bescheid und haben sich auf ganz eigene Art und Weise vorbereitet: Der Alkohollieferant Drizly verzeichnete am Montag einen enormen Anstieg der Absatzzahlen um ganze 477 Prozent.

Im Angesicht der anrollenden Schneemassen ließen sich die Menschen in Boston und New York fast fünfmal so viel Wein, Bier und Schnaps liefern wie an einem normalen Tag.

Und nicht nur die Lieferdienste sind einige der wenigen Nutznießer des Ausnahmezustands am Big Apple: Während die Straßen in weiten Teilen New Yorks während der verhängten Fahrsperre für Autos und der Empfehlung des Bürgermeisters, die Häuser nicht zu verlassen, so gut wie leer sind, herrscht bei den allen Widrigkeiten zum Trotz geöffneten Bars und Kiosken Hochkonjunktur.

Leo Andreachhio, der in der Grand Central Station einen Bierstand betreibt, beschreibt die skurrile Situation: "Auf dem ganzen Bahnhof ist nichts los, es fahren ja auch fast keine Züge. Und mir rennen sie die Bude ein: Seit heute Nachmittag musste ich drei Mal meine komplette Bar auffüllen. Sonst muss ich das alle zwei Tage einmal machen."

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Quelle: n-tv.de

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