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Besucher und Kunden des Fischmarktes bekamen in jedem Fall nasse Füße.
Besucher und Kunden des Fischmarktes bekamen in jedem Fall nasse Füße.(Foto: dpa)

Schwerer Sturm in Hansestadt: Orkan flutet Hamburger Fischmarkt

Sturmtief "Marita" erreicht Hamburg und bringt starken Regen mit. Der Fischmarkt steht unter Wasser. Einige Stände müssen sogar abgebaut werden. Noch immer gibt es Unwetterwarnungen.

Eine Sturmflut hat Hamburg erreicht und den Fischmarkt unter Wasser gesetzt. Das Hochwasser sei bis zu 1,5 Meter höher als eine normale Flut gewesen, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mit. Bis zum Nachmittag gibt es Unwetterwarnungen in der Hansestadt. Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 89 Kilometern in der Stunde werden erwartet, teilte die Stadt auf ihrer Webseite mit.

Das Orkantief "Marita" zieht von Schottland Richtung Norwegen über Norddeutschland und bringt stürmisches Wetter mit viel Regen. Schon am Samstag waren Windböen bis Stärke 9 erwartet worden, im Bergland sogar bis 12. Der Wind ließ dann zwar nach, brachte jedoch kräftige Regenschauer.

Teile des Fischmarktes in St.Pauli wurden dabei überflutet - bei einem Wasserstand von zwischenzeitlich 8,6 Metern. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken, für nasse Füße reichte das Hochwasser aber allemal. Viele Marktstände mussten abgebaut werden.

Schon am Montag erwarten die Meteorologen das nächste Tief vom Atlantik. Eine Rückkehr des Winters ist frühestens Mitte der Woche möglich, wenn die Temperaturen deutlich sinken und nicht mehr zweistellige Werte erreichen. Im Flachland ist dann nasskaltes Wetter angesagt, für eine geschlossene Schneedecke werden die kühleren Temperaturen allerdings nicht reichen.

Für den Schwarzwald und den Alpenrand gab der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung mit starkem Tauwetter bis Montagvormittag heraus. Denn auch die Schneeschmelze lässt große Wassermengen abfließen. 

Quelle: n-tv.de

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