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Bilder einer Überwachungskamera zeigen die grausame Tat: Mindestens elf Schüsse feuert der Angreifer auf den Polizisten ab.
Bilder einer Überwachungskamera zeigen die grausame Tat: Mindestens elf Schüsse feuert der Angreifer auf den Polizisten ab.(Foto: REUTERS)

"Schaurige Tat" in Philadelphia: Polizist überlebt Angriff von IS-Anhänger

Aus dem Nichts heraus eröffnet ein Mann in Philadelphia das Feuer auf einen Polizisten. Der schwer verletzte Beamte kann zurückschießen und den Angreifer stellen. Der Mann sei geständig und bekenne sich zum Islamischen Staat, so die Polizei.

Ein mutmaßlicher Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat in der US-Ostküstenstadt Philadelphia einen Polizisten angeschossen und schwer verletzt. Der Angreifer habe gestanden und sich zur IS-Miliz bekannt, sagte ein Polizeivertreter bei einer Pressekonferenz in Philadelphia.

Der 30-jährige Verdächtige war am späten Donnerstagabend an einer Kreuzung auf den Streifenwagen des Beamten zugerannt und hatte durch das Fenster an der Fahrerseite geschossen. Insgesamt habe der Angreifer mindestens elf Schüsse aus einer gestohlenen Polizeipistole abgefeuert. Der angeschossene Polizist konnte seinerseits die Verfolgung aufnehmen und den Täter mit einem Schuss ins Gesäß stellen. Der Mann sei als Krimineller polizeibekannt, so der Polizeivertreter.

Philadelphias Polizeichef Richard Ross sprach von einer "absolut schaurigen" Tat. Noch sei unklar, ob es sich um einen Einzeltäter gehandelt habe oder der Verdächtige einer Gruppe angehöre. Der Mann habe eine gestohlene Waffe verwendet.

Der Vorfall von Philadelphia dürfte die Sorge vor Anschlägen im Namen des IS in den USA weiter erhöhen. Anfang Dezember hatte ein pakistanischstämmiger US-Bürger zusammen mit seiner pakistanischen Ehefrau die Weihnachtsfeier seines städtischen Arbeitgebers im kalifornischen San Bernardino gestürmt. Das Paar tötete 14 Menschen und wurde später von der Polizei erschossen. Die Ehefrau soll der Dschihadistenmiliz im Online-Netzwerk Facebook die Treue geschworen haben.

Quelle: n-tv.de

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