Klimawandel, Kohle- und AtomkraftRheinwasser viel zu warm
Der Durchschnittswert etwa an der deutsch-niederländischen Grenze liegt um drei Grad Celsius über dem natürlichen Niveau.
Die Wassertemperatur des Rheins ist nach einer Studie von Umweltschützern viel zu hoch, weil ihn Industrieanlagen aufheizen. Der Durchschnittswert etwa an der deutsch-niederländischen Grenze liege um drei Grad Celsius über dem natürlichen Niveau, teilte der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Rheinland-Pfalz in Mainz mit.
Der Rheinabschnitt zwischen Mainz und Worms hat demnach die höchsten Wassertemperaturen. Sie seien vor allem auf die Abwärme von Kohle- und Atomkraftwerken entlang des Flusses, zum kleineren Teil aber auch auf den Klimawandel zurückzuführen.
Der BUND befürchtet unter anderem negative Folgen für Lachse, die ab einer bestimmten Temperatur nicht mehr wanderten.