Panorama

Notlüge führt zu GroßeinsatzSalzburgerin erfindet Gleitschirmunfall

09.10.2015, 20:49 Uhr
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Der Frau droht wegen des Vortäuschens einer alpinen Notlage nun eine Anzeige. (Foto: imago/Westend61)

Weil eine 34 Jährige es nicht rechtzeitig zu einer Verabredung mit einem Kollegen schafft, greift sie auf eine etwas ungewöhnliche Notlüge zurück. Die Folge: Ein Großeinsatz mit 18 Bergrettern, Feuerwehrleuten und Polizisten.

Ein erfundener Gleitschirmunfall hat in Österreich zu einer groß angelegten Suchaktion von Bergrettern, Polizei und Feuerwehr geführt. Wie unter Berufung auf die Polizei berichtet wird, hatte eine 34-jährige Salzburgerin die Notlüge erfunden, weil sie es wegen einer Wanderung am Donnerstagnachmittag nicht rechtzeitig zu einem Termin mit einem Kollegen geschafft hatte. Sie schickte ihm kurzerhand eine SMS, in der sie behauptete, dass sie mit einem Gleitschirm in einem Baum hänge.

Der Kollege setzte dem Bericht zufolge daraufhin einen Notruf ab, 18 Bergretter, Feuerwehrleute und Polizisten starteten eine Suchaktion. Nach einer Stunde verschickte die 34-Jährige eine zweite SMS, um mitzuteilen, dass sie sich inzwischen in Sicherheit und auf dem Weg ins Krankenhaus befinde. Der Sucheinsatz wurde abgebrochen.

Bei ihren Ermittlungen stellte die Polizei später aber fest, dass die Frau überhaupt nicht mit einem Gleitschirm unterwegs gewesen war, sondern dies bloß als Ausrede erfunden hatte. Ihr droht nun eine Anzeige wegen Vortäuschens einer alpinen Notlage.

Quelle: ntv.de, jki/AFP

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