Panorama

Mord im Zoo?: Tiersterben lässt Böses erahnen

Das kann kein Zufall sein:Innerhalb weniger Wochen starben im Kiewer Zoo Dutzende Tiere. Möglicherweise wurden sie umgebracht, damit das lukrative Grundstück des Zoos verkauft werden kann.

Ein mysteriöses Tiersterben im Zoo von Kiew erregt in der Ukraine die Gemüter: Ein seltener Amur-Tiger, zwei Elefanten sowie ein Zebra sind in dem Tierpark möglicherweise wegen Grundstücksspekulationen getötet worden, vermuten Medien in Berichten. Zuletzt starb der 39-jährige Elefantenbulle "Boy". Zuvor waren innerhalb von zwei Monaten auch ein Büffel, ein Gürteltier sowie mehrere Wasservögel gestorben. Zahlreiche weitere Tiere seien schwer krank. Zoo-Direktorin Swetlana Bersina sei vorläufig suspendiert worden.

Die Tiere seien möglicherweise umgebracht worden, damit das lukrative Grundstück des Zoos in der Hauptstadt verkauft werden kann, heißt es in den Berichten. Solange sich dort Tiere befinden, ist das Gelände gesetzlich geschützt und darf nicht verkauft werden. Die Ermittlungen seien im Gange, sagte der zuständige Vize-Bürgermeister Igor Dobruzki nach Medienangaben.

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Quelle: n-tv.de

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