Panorama

Vor allem Massachusetts betroffen: Tornadoserie reißt nicht ab

Wieder sterben bei Wirbelstürmen in den USA Menschen. Diesmal sind vor allem der Bundesstaat Massachusetts und die Stadt Springfield betroffen. In insgesamt 19 Gemeinden entstehen durch die Tornados Schäden. Gouverneur Patrick ruft den Notstand aus.

In Springfield hinterließ der Tornado schwere Zerstörungen.
In Springfield hinterließ der Tornado schwere Zerstörungen.(Foto: AP)

Erneut sind durch Tornados in den USA Menschen ums Leben gekommen und schwere Schäden angerichtet worden. Mindestens vier Menschen wurden getötet und Dutzende weitere verletzt, als mindestens zwei der gefährlichen Wirbelstürme im Westen des Ostküstenstaates Massachusetts wüteten.

Besonders schwer betroffen war die Region um die Stadt Springfield, knapp 150 Kilometer westlich von Boston. Im Stadtgebiet wurden nach Polizeiangaben ein Mensch getötet und mindestens 33 weitere verletzt, berichtete die Zeitung "Boston Globe". Die Wirbelstürme richteten auf einer Strecke von mehr als 60 Kilometern schwere Verwüstungen an. Gouverneur Deval Patrick rief den Notstand aus.

"Alles hob ab"

Der Sturm habe Bäume und Trümmer durch die Luft gewirbelt, sagte Dylan McDonald aus Springfield dem Sender CNN. Er war mit einem Kollegen im Auto unterwegs, als der Tornado losging. "Wir haben gesehen wie ein Dach über ein Appartementhaus flog", sagte er. "Alles hob ab."

Insgesamt gebe es Sturmschäden in 19 Gemeinden, sagte Gouverneur Patrick - vor allem im Westen und der Mitte des Bundesstaates. Er habe 1000 Angehörige der Nationalgarde mobilisiert, um bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten zu helfen. Knapp 50.000 Haushalte waren ohne Strom. Die Schulen in den betroffenen Gebieten sollten vorerst geschlossen bleiben.

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Vor knapp zwei Wochen waren in der Stadt bei einem Tornado mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen. Wenige Tage später hatten Wirbelstürme in Oklahoma, Arkansas und Kansas mindestens 12 Menschen in den Tod gerissen.

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Quelle: n-tv.de

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