Montag, 26. September 2011
Bereits hunderte Tote durch Monsun: Über zwei Millionen Inder fliehen
Die Regenzeit in Indien fordert bereits mehr als 800 Todesopfer, aktuell sind über zwei Millionen Menschen vor den Wassermassen auf der Flucht.
Unter Wasser: Jedes Jahr werden aufs Neue weite Teile Indiens durch den Monsun überflutet.
(Foto: dpa)
Mehr als zwei Millionen Inder müssen nach schweren Monsun-Regenfällen und Überschwemmungen aus ihren Häusern fliehen. Bislang kamen bereits rund hundert Menschen in den vergangenen Wochen in den Hochwassergebieten im Norden und Osten des Landes ums Leben. Besonders von den Fluten betroffen waren die Bundesstaaten Orissa und Uttar Pradesh.
Viele Menschen ertranken oder wurden unter einstürzenden Häusern begraben. 60 Menschen kamen allein im Staat Orissa ums Leben. Nach Angaben des Einsatzleiters sind knapp 2,1 Millionen Menschen von den Unwettern in 3000 Dörfern betroffen. Sieben Helikopter seien im Einsatz, um Lebensmittel und Hilfspakete aus der Luft abzuwerfen. Im Bundesstaat Uttar Pradesh starben am Wochenende 34 Menschen.
Der Monsun beginnt in Südasien in der Regel Anfang Juni und dauert bis September. In Indien forderte die Regenzeit in diesem Jahr bislang mehr als 800 Todesopfer.
dpa
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