Freitag, 19. Januar 2007
Noch 20.000 ohne Strom: Vor allem in Ostdeutschland
Nach dem Orkan "Kyrill" sind die Stromausfälle bei Deutschlands größtem Stromnetzbetreiber RWE im Laufe des Freitags weitgehend behoben worden. Das Unternehmen habe zahlreiche orkanbedingte und lokal begrenzte Stromausfälle etwa in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Bayern verzeichnet, sagte ein Sprecher der Vertriebsgesellschaft RWE Energy in Dortmund.
Probleme gab es am Freitagnachmittag noch in Ostdeutschland. In Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt waren noch etwa 21.000 Kunden der RWE-Tochter envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) ohne Strom, wie eine Sprecherin in Chemnitz berichtete. Die Lage entspanne sich jedoch.
Ursache für die Störungen waren vor allem Bäume und Äste, die auf Freileitungen des Mittel- und Niederspannungsnetzes stürzten. Die Ausfälle seien regional begrenzt gewesen und hätten zwischen zwei Minuten und einer knappen Stunde gedauert, sagte der RWE-Sprecher in Dortmund. In NRW waren vor allem hoch gelegene Regionen etwa im Siegerland oder im Bergischen Land betroffen. Rund 2000 Techniker seien in der Nacht im Einsatz gewesen.
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