Samstag, 21. November 2009
Überraschung beim Zoll: Wasserpfeifen statt Glasfiguren
Eine vorweihnachtliche Überraschung der besonderen Art gab es in den USA: 860 als "Weihnachtsschmuck" und "Glasfiguren" deklarierte Kisten aus China enthielten in Wirklichkeit Wasserpfeifen.
Jugendliche erfreuen sich an "Weihnachtsschmuck". (Archivbild)
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Die kalifornischen Zollbeamten trauten ihren Augen kaum, als sie 860 Kisten mit vermeintlichen Schmuckgegenständen aus China unter die Lupe nahmen. Die Fracht war als "Weihnachtsschmuck" und "Glasfiguren" ausgezeichnet. Doch statt Glasschmuck verbargen sich 316.000 Wasserpfeifen zum Rauchen von Drogen in den Boxen, berichtete die "Los Angeles Times".
Als "sehr bunt und groß" beschrieb Cristina Gamez, Sprecherin der Zollbehörde, die illegale Fracht. Einige der Pfeifen seien über einen halben Meter lang. In den USA ist die Einfuhr und der Verkauf von Drogenzubehör verboten. Der "Weihnachtsschmuck" wird jedenfalls keine Christbäume zieren. Nach Angaben der Behörde wird das konfiszierte Frachtgut vernichtet.
dpa
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