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19. Mai im Vatikan: Der Papst schaut sich einen Film über seinen Vorgänger Johannes Paul II. an.
19. Mai im Vatikan: Der Papst schaut sich einen Film über seinen Vorgänger Johannes Paul II. an.(Foto: REUTERS)

Wer wird der neue Papst?: Wetten über Nachfolger laufen

Schon Stunden nach der Rücktrittsankündigung wird über den Nachfolger von Benedikt XVI. spekuliert. Bei den britischen Buchmachern haben Kandidaten aus Afrika, Italien oder Kanada besonders gute Quoten. Gewettet wird auch auf den Namen des neuen Papstes.

Kaum hat Benedikt XVI. seinen Rücktritt für Ende des Monats angekündigt, schießen die Mutmaßungen über seinen möglichen Nachfolger ins Kraut. Bei den britischen Buchmachern haben Kandidaten aus Afrika, Italien oder Kanada besonders gute Quoten, wie die italienische Nachrichtenagentur für Spiele und Wetten, Agipro News, berichtet.

Demnach zeichnet sich ein enges Rennen zwischen dem nigerianischen Kardinal Francis Arinze, dem Ghanaer Peter Turkson und dem Kanadier Marc Ouellet ab. Von den italienischen geistlichen Würdenträgern hat Erzbischof Angelo Scola nach Angaben der Buchmacher gute Chancen, gefolgt von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, dem Zweithöchsten in der katholischen Kirchenhierarchie. Wetten werden auch über den Namen des nächsten Papstes abgeschlossen: Besonders gute Chancen haben demnach Peter, Pius, Johannes Paul und - Benedikt.

Papst Benedikt XVI. hatte zuvor überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Der 85-Jährige sagte bei einer Vollversammlung der Kardinäle in einer auf lateinisch gehaltenen Rede, aufgrund seines Alters habe er nicht mehr "die Kraft", die katholische Kirche zu führen. Es ist das erste Mal seit Jahrhunderten, dass ein Papst von seinem Amt zurücktritt.

Bis Ostern soll ein Nachfolger gewählt sein. Das Konklave zur Wahl des neuen Kirchenoberhauptes könne 15 bis 20 Tage nach dem Rücktritt beginnen, sagte ein Vatikansprecher.

Quelle: n-tv.de

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