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Mysteriöses Verbrechen: Zwei Feuerwehrleute sterben

In Webster, einem kleinen Ort im US-Bundesstaat New York, geschieht an Heiligabend ein unglaublich groteskes Verbrechen. Als Feuerwehrmänner einen Brand bekämpfen wollen, werden sie beschossen. Zwei von ihnen werden tödlich getroffen. Auch der Schütze und offensichtliche Mörder kommt ums Leben.

Zwei Feuerwehrmänner sind im US-Bundesstaat New York offensichtlich in eine Falle gelockt und erschossen worden. Der Schütze habe das Feuer eröffnet und zwei weitere Feuerwehrleute verletzt, als die Einsatzkräfte am Montagmorgen zu einem Löscheinsatz in der Kleinstadt Webster eintrafen, sagte der örtliche Polizeichef Gerald Pickering. Demnach starb der Angreifer vor Ort.

Die Freiwillige Feuerwehr war durch einen Anruf über den Brand informiert worden, wie Pickering weiter sagte. Als die Einsatzkräfte gegen 6 Uhr morgens eintrafen, wurde auf sie geschossen. Zwei Feuerwehrleute wurden getötet, zwei weitere wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Zustand war Besorgnis erregend, wie der Polizeichef erläuterte.

Die Umstände des Todes des Schützen waren Pickering zufolge noch unklar. Er könnte durch Sicherheitskräfte erschossen worden sein oder sich selbst getötet haben. "Es gab eine Verfolgungsjagd" mit Polizisten, sagte der Polizeichef. Die Ermittler gingen davon aus, dass es nur einen Angreifer gegeben habe. Zunächst war gemutmaßt worden, ob es mehrere Täter waren.

Das Feuer hatte sich schnell ausgebreitet und vier Häuser vollständig zerstört. Vier weitere Häuser wurden durch die Flammen schwer beschädigt, wie die Behörden mitteilten. Der Vorfall ereignete sich in einer Gegend am Ufer des Sees von Ontario.

Wie die Zeitung "Democrat and Chronicle" berichtete, riegelte die Polizei den Ort des Geschehens ab, die Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Die 5000-Einwohner-Stadt stand am Montag unter Schock. Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, verurteilte die "schreckliche Schießerei" und drückte den Familien der Opfer sein Beileid aus.

In den USA wird nach dem Amoklauf von Newtown derzeit wieder leidenschaftlich über den richtigen Umgang mit Waffen diskutiert. Am 14. Dezember waren in der Sandy-Hook-Grundschule 20 sechs und sieben Jahre alte Kinder sowie sechs Erwachsene erschossen worden. Der 20-jährige Täter, der zuvor zuhause auch seine Mutter getötet hatte, tötete sich nach der Bluttat selbst.

Quelle: n-tv.de

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