Panik in Mexiko-StadtZwei Tote bei Beben in Mexiko
In der mexikanischen Stadt Iguana kommt ein elfjähriger Junge ums Leben, nahe Paloblanco gibt es ein weiteres Todesopfer bei einem Erdbeben. Große Teile Mexikos liegen auf dem sogenannten pazifischen Feuerring.
Bei einem schweren Erdbeben sind im Mexiko mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Erdstoß hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 6,5, das ereignete Epizentrum lag rund 130 Kilometer nördlich des Touristenortes Acapulco. Das Beben war in der Hauptstadt Mexiko-Stadt deutlich zu spüren, hunderte Menschen rannten in Panik auf die Straßen.
Nach Behördenangaben kam in der Stadt Iguana ein elfjähriger Junge ums Leben, nahe Paloblanco gab es ein weiteres Todesopfer. In einigen Teilen von Mexiko-Stadt, wo derzeit tausende Pilger zur Wallfahrt zur Lieben Frau von Guadalupe versammelt sind, fiel der Strom aus. Das Mobilfunknetz brach zeitweise zusammen.
Große Teile Mexikos liegen auf dem sogenannten pazifischen Feuerring. An dem hufeisenförmigen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt und fast die gesamte Pazifische Platte umschließt, stoßen mehrere Erdplatten aneinander. Diese sind ständig in Bewegung, weshalb es häufig zu heftigen Erdstößen und Vulkanausbrüchen kommt. 1985 starben bei einem Beben der Stärke 8,1 vor der mexikanischen Pazifikküste mindestens 10.000 Menschen.