Politik

Liveticker: Obama besucht Deutschland: +++ 22:10 Obama beendet Besuch in Berlin +++

US-Präsident Obama besucht unter immensen Sicherheitsvorkehrungen Deutschland. Er trifft Kanzlerin Merkel und deren Herausforderer Steinbrück. Höhepunkt wird seine Rede am Brandenburger Tor in Berlin sein. Der n-tv.de Liveticker zum Nachlesen.

+++ 22:10 Obama beendet Besuch in Berlin +++
US-Präsident Barack Obama verlässt gemeinsam mit seiner Frau Michelle und den beiden Töchtern Berlin. Die Präsidentenmaschine startet mit einigen Minuten Verspätung vom Flughafen Tegel zum Nachtflug in Richtung Washington. Am Nachmittag nutzte Obama das symbolträchtige Brandenburger Tor für eine neue Abrüstungsinitiative - dort, wo sich früher Ost und West gegenüberstanden. Es war ein Tag der Freundschaftsgesten.

+++ 22: 02 "Air Force One" ist startklar +++
Die Maschine des US-Präsidenten steht startklar auf dem Rollfeld des Flughafens Berlin-Tegel. Der rote Teppich wird eingerollt, die Türen geschlossen, die Turbinen laufen. In Kürze wird die Startgenehmigung erfolgen, dann ist der Luftraum über Berlin nur noch der "Air Force One" vorbehalten.

+++ 21:55 Obama erreicht Flughafen Tegel +++
Mit einem Autokonvoi fährt US-Präsident Obama auf den Berliner Flughafen Tegel. Die Präsidentenmaschine steht bereits seit geraumer Zeit bereit. Der Zeitplan jedenfalls ist etwas in Verzug geraten. Ursprünglich sollte Obama bereits 21:30 Uhr abfliegen.

+++ 21:09 Obamas Kinder besteigen Präsidentenmaschine +++
Der Besuch von US-Präsident Obama in Berlin neigt sich dem Ende. Seine Kinder haben bereits die Präsidentenmaschine auf dem Flughafen Tegel bestiegen. Die First Lady und der US-Präsident werden in den kommenden Minuten erwartet. Mit dem Abflug wird gegen 21.30 Uhr gerechnet. Dann ist der Luftraum über Berlin gesperrt.

Die Teleprompter versagten Obama ihren Dienst.
Die Teleprompter versagten Obama ihren Dienst.(Foto: dpa)

+++ 20:20 Obamas Teleprompter waren bei Rede kaputt +++
Bei seiner Rede am Brandenburger Tor hatte US-Präsident Barack Obama ausgerechnet mit seinem wichtigsten Werkzeug zu kämpfen. Die beiden Teleprompter funktionierten nicht, bestätigte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses. Seine mit Spannung erwartete Ansprache musste der Präsident in wesentlichen Teilen vom Papier ablesen. Mehrere mitgereiste US-Reporter, die Obama häufig bei Reden sehen, bemerkten seine untypisch zurückhaltende Gestik und seinen häufigen Blick nach unten. Ungeklärt ist, ob die Sonneneinstrahlung zu stark war oder ob ein anderes Problem vorlag.

Ein Hoch auf die Freundschaft: Präsident Obama.
Ein Hoch auf die Freundschaft: Präsident Obama.(Foto: AP)

+++ 20:00 Merkel: "Freundschaft unserer Länder ist eng und unverbrüchlich" +++
Beim Dinner zu Ehren von US-Präsident Obama bezeichnet Kanzlerin Angela Merkel die deutsch-amerikanische Freundschaft als wichtige Grundlage zur Lösung globaler Sicherheits-, Umwelt- und Wirtschaftsprobleme. "Die Freundschaft zwischen unseren Ländern ist eng und sie ist unverbrüchlich", sagt sie im Berliner Schloss Charlottenburg. Obama würdigt anschließend den Werdegang Merkels, die in der DDR aufwuchs. "Man muss seinen Jugendträumen treu bleiben. Das ist genau das, was Du geschafft hast." Zudem habe Merkel ihre Träume für Millionen von Menschen umgesetzt.

+++ 19:35 Merkel und Obama bringen Toasts aus +++
Nach Kanzlerin Merkel spricht beim Dinner in Schloss Charlottenburg auch US-Präsident Obama. Er beginnt mit den deutschen Worten "Guten Abend".

Die Obamas sowie Kanzlerin Merkel und ihr Mann Joachim Sauer treffen zum Dinner ein.
Die Obamas sowie Kanzlerin Merkel und ihr Mann Joachim Sauer treffen zum Dinner ein.(Foto: REUTERS)

+++ 18:45 Obama erreicht die Orangerie +++
Gemeinsam mit seiner Frau Michelle erreicht Barack Obama die Orangerie am Schloss Charlottenburg. Die geladenen Gäste haben sich schick gemacht für den US-Präsidenten. Grünen-Chefin Claudia Roth, Außenminister Guido, SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière und Basketball-Star Dirk Nowitzki ließen sich bereits auf dem Roten Teppich blicken.

+++ 18:30 Deutsche Minister loben Obama-Rede +++
Bei der Bundesregierung stößt die Rede von US-Präsident Barack Obama offenbar auf positive Resonanz. "Die Vorschläge von Präsident Obama zu atomarer Abrüstung sind ein großer Wurf, den Deutschland außenpolitisch unterstützt", sagt Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Nun gelte es, "insbesondere" mit der russischen Regierung den Dialog zu suchen. "Die Bundesregierung wird die Pläne von Präsident Obama mit aller Kraft unterstützen", verspricht der Minister. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler bezeichnet Obamas Ausführungen als "große Rede". Der FDP-Chef würdigte insbesondere Obamas Bekenntnis zu einer transatlantischen Freihandelszone. "Diese einmalige Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen", mahnt Rösler.

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+++ 18:15 Putin weist Obama-Vorstoß zurück +++
War es der wichtigste Teil der Rede? In seiner 30-minütigen Ansprache hat Barack Obama eine neue Runde atomarer Abrüstung angestoßen. Russlands Präsident Wladimir Putin scheint den Auftritt des US-Präsidenten intensiv verfolgt zu haben. Aber trotz der Aufforderung will Russland sein Atomwaffenarsenal vorerst nicht verringern. In einer Reaktion auf Obamas Vorstoß betont Putin, dass er kein Ungleichgewicht bei den Kernwaffen zu akzeptieren bereit ist. "Wir können nicht hinnehmen, dass das Gleichgewicht bei den strategischen Waffen auf Kosten unserer nuklearen Effektivität gestört wird", sagt er. Der Präsident kündigt gleichzeitig einen Ausbau der Luft- und Weltraumverteidigung an. Bis 2020 seien dafür 3,4 Billionen Rubel (etwa 80 Milliarden Euro) vorgesehen.

+++ 17:55 Seibert verteidigt Merkel-Satz +++
Regierungssprecher Steffen Seibert sieht offenbar noch Klärungsbedarf. Bei Twitter verteidigt er Merkels Satz vom Vormittag "Das Internet ist für uns alle Neuland." Seibert schreibt dazu: " Worum es der Kanzlerin geht - Das Internet ist rechtspolitisches Neuland, das spüren wir im politischen Handeln täglich."

(Foto: dpa)

+++ 17:40 Obama zurück im Hotel +++
Für Durchschnaufen bleibt im Zeitplan für Obamas Berlin-Besuch eigentlich keine Zeit oder? Offenbar doch. Nach seinem Treffen mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist der US-Präsident ins Ritz-Carlton-Hotel zurückgekehrt, wo sich auch Ehefrau Michelle und die Töchter Malia und Sasha aufhalten. Aber einen Programmpunkt gibt es noch. In gut einer Stunde, um 18.50 Uhr, soll Familie Obama am Schloss Charlottenburg eintreffen. In der Orangerie erwartet sie Sternekoch Tim Raue mit Klassikern der deutschen Küche: Spargel, Kabeljau und Königsberger Klopse. Zum Nachtisch gibt es für Obama und die mehr als 200 geladenen Gäste Bienenstich.

+++ 17:10 Falscher Alarm im Sony Center +++
Kurz nach Ende der Obama-Rede gab es einen Bombenalarm in dem gleich neben dem Ritz-Carlton-Hotel befindlichen Sony Center am Potsdamer-Platz. Bei dem verdächtigen Gegenstand, dass bei Starbucks gefunden wurde, handelt es sich aber offenbar nur um einen Lego-Karton – also falscher Alarm.

(Foto: dpa)

+++ 17:00 Obama und Steinbrück strahlen um die Wette +++
Am Brandenburger Tor hat Peer Steinbrück vorhin schon Kontakt aufgenommen zu Familie Obama. Auma, der Halbschwester des US-Präsidenten, attestierte er ein sehr "fließendes Deutsch". Nun lacht der SPD-Kanzlerkandidat auch mit Barack Obama persönlich. In der Commerzbank-Repräsentanz am Brandenburger Tor führen die beiden ein Gespräch. Ob sie sich künftig wohl häufiger sehen? In der aktuellen Forsa-Umfrage ist die SPD auf 22 Prozent abgerutscht.

+++ 16:45 Altmaier lobt Obamas Klimaschutz-Bekenntnis +++
Lob für Barack Obama: Peter Altmaier lobt das Bekenntnis des US-Präsidenten für einen globalen Klimaschutzpakt. Das sei die bisher ermutigendste Rede eines amerikanischen Präsidenten in Sachen Klimaschutz und Reduzierung von Treibhausgasen gewesen, schreibt der Bundesumweltminister bei Twitter.

+++ 16:20 Obama auf dem Weg zu Steinbrück +++
Knapp 20 Minuten nach dem Ende der Rede von Barack Obama hat sich der Pariser Platz inzwischen fast vollständig geleert. Laut Zeitplan trifft sich der US-Präsident in diesen Minuten mit Peer Steinbrück in der Repräsentanz der Commerzbank. Aufgrund der Verspätung im Programm wird der SPD-Kanzlerkandidat aber wohl noch etwas warten müssen. Ob Steinbrück auch ein Geschenk bereithält? Am Morgen hatte Bundespräsident Joachim Gauck dem hohen Besuch einen Siebdruck überreicht. Auch von der Kanzlerin erhielt Obama ein Präsent, eine alte Schallplatte mit der berühmten Berlin-Rede seines Vorgängers John F. Kennedy.

+++ 16:00 Obama beschwört "den Geist von Berlin" +++
Ohne Pathos kommt eine Rede von Barack Obama natürlich nicht aus. "Die Mauer ist Geschichte, aber wir müssen auch Geschichte schreiben. Die Helden der Vergangenheit ermahnen uns dazu", sagt er zum Ende seiner Ansprache. "Das ist der Geist von Berlin. Gott segne euch" - das sind die Schlusssätze seiner Rede. Die Menschen jubeln, Orchestermusik setzt ein. Er reckt die Hand und winkt den Zuschauern zu. Daraufhin verlässt er den Pariser Platz zusammen mit Wowereit und Merkel in Richtung amerikanische Botschaft. Vor fünf Jahren, nach seiner Rede vor der Siegessäule nahm Obama noch ein Bad in der Menge.

Nach einer Dreiviertelstunde endet Obamas Auftritt am Brandenburger Tor.
Nach einer Dreiviertelstunde endet Obamas Auftritt am Brandenburger Tor.(Foto: REUTERS)

+++ 15:54 Obama: Atom-Sprengköpfe um bis zu ein Drittel reduzieren +++
Nun kommt Barack Obama zu dem Thema, dass bereits im Vorfeld der Rede durchgesickert war. Er plädiert für atomare Abrüstung und verspricht, die USA würden die Zahl ihrer Atomwaffen reduzieren. "Wir können die Sicherheit von uns und unserer Verbündeten auch dann verteidigen, wenn wir unsere einsatzbereiten atomaren Sprengköpfe um bis zu einem Drittel reduzieren", sagt Obama. Er kündigt einen Nuklearsicherheitsgipfel für 2016 an, um Abspaltmaterial auf der ganzen Welt zu bannen. "Ich mahnen alle, diesem Vertrag beizutreten", sagt der US-Präsident.

+++ 15:48 Obama wirbt für homosexuelle Paare +++
Das ist Weltpolitik im Schnelldurchlauf. Barack Obama hat nur rund eine halbe Stunde Zeit für seine Rede, aber er wagt den Rundumschlag durch alle gesellschaftlichen Bereiche. Nun wirbt er für die "Rechte unserer schwulen und lesbischen Geschwister. Wenn wir uns für sie einsetzen, verteidigen wir auch unsere Freiheit".

Obama hielt seine Rede hinter einer kugelsicheren Scheibe.
Obama hielt seine Rede hinter einer kugelsicheren Scheibe.(Foto: REUTERS)

+++ 15:41 Obama zitiert Kennedy +++
Der US-Präsident warnt vor Selbstgefälligkeit. "Die Prüfungen unseres Zeitalters verlangen von uns denselben Kampfgeist, wie Berlin es vor einigen Jahrzehnten erlebt hat." Und jetzt erinnert er selbst an John F. Kennedy. Als er dessen Satz "Ich bin ein Berliner" sagt, jubeln die Zuschauer.

+++ 15:37 Obama lobt die Geschichte Berlins +++
Für Obama hat Berlin eine historische Ausnahmestellung. "Ich bin stolz, dass ich auf der Ost-Seite dieses Tor stehe und der Vergangenheit Tribut zollen kann." Hier in Berlin hätten Offenheit und Toleranz gesiegt.

+++ 15:33 Obama spricht vorm Brandenburger Tor +++
Jetzt hat das Warten endlich ein Ende. US-Präsident Obama tritt vor das Mikrofon. Und ihm ist offenbar warm. Gleich zu Beginn seiner Rede sagt er: "Ich fühle mich so wohl hier, dass ich mein Jacket ausziehen werde. Im Freundeskreis können wir so informell sein."

Umjubelter Empfang für US-Präsident Obama
Umjubelter Empfang für US-Präsident Obama(Foto: REUTERS)

+++ 15:29 Merkel gelobt Treue zu den USA +++ Bundeskanzlerin Angela Merkel nennt es "eine besondere Ehre, Barack Obama begrüßen zu dürfen". Die Treue zu den Vereinigten Staaten sei tief in den Herzen aller Deutschen verankert. "Unvergessen sind die amerikanischen Piloten, die 1948 und 1949 Berlin über eine Luftbrücke versorgt haben", sagt Merkel, die auch an die früheren Reden erinnert, die John F. Kennedy und Ronald Reagan einst vor dem Brandenburger Tor gehalten haben. Während der Ansprache der Kanzlerin nickt Obama immer wieder zustimmend. Dann übergibt sie unter dem Jubel der Zuschauer das Wort an den US-Präsidenten.

+++ 15:20 Wowereit begrüßt "Rosinenbomber" Halvorsen +++
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit übernimmt die Eröffnung. Er erinnert an den Besuch John F. Kennedy als "deutliches Zeichen an die Berliner". Im Publikum begrüßt er den "Rosinenbomber" Gail Halvorsen. Der inzwischen 93-Jährige war während der Berliner Luftbrücke Pilot der US-Luftwaffe. Freundlicher Applaus für Wowereit.

+++ 15:16 Es geht los! +++
Es geht endlich los: Barack Obama, Angela Merkel und Klaus Wowereit treten durch das Brandenburger Tor auf den Pariser Platz. Die drei steuern auf das Podium und nehmen auf Stühlen Platz. Die kugelsichere Scheibe trennt sie nun von dem Teil des Platzes, auf dem die Zuschauer sitzen.

(Foto: REUTERS)

+++ 15:10 Obama lässt Zuschauer warten +++
Pünktlich geht es hier nicht los. Aber Barack Obama ist inzwischen wohl am Pariser Platz eingetroffen. In einigen Minuten wird er hier vor das Mikrofon treten. Ganz voll ist der Platz aber nicht. Wegen der Hitze sind offenbar einige der eingeladenen Gäste zuhause geblieben. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist aber gekommen. Seine Gesichtsfarbe deutet auf einen heftigen Sonnenbrand hin. Außerhalb des Schattens ist die Hitze kaum erträglich. Immer wieder ziehen kleine Trupps von Sanitätern in die Menge um Menschen mit Hitzschlag zu behandeln. Im Juli 2008, während des letzten Obama-Besuchs, war es übrigens ähnlich heiß wie heute.

+++ 14:55 Obama spricht hinter kugelsicherer Scheibe +++
Einige der Zuschauer warten schon seit Stunden auf dem Pariser Platz. Doch jetzt sind es nur noch ein paar Minuten. Dann beginnt die öffentliche Veranstaltung mit US-Präsident Barack Obama. Neben seiner Rede ist auch ein Grußwort von Klaus Wowereit, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, und eine kurze Ansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeplant. Obama wird übrigens hinter einer kugelsicheren Scheibe stehen, während er zu den Menschen spricht. Die Bühne, auf der David Garrett gerade gespielt hat, ist inzwischen abgebaut. Die Musik ist wieder leise und kommt nun aus der Konserve. Jetzt dürfte es aus Sicht der Gäste gerne bald losgehen.

Die Freilichtbühne auf dem Pariser Platz bietet 4000 Zuschauern Platz.
Die Freilichtbühne auf dem Pariser Platz bietet 4000 Zuschauern Platz.(Foto: dpa)

+++ 14:45 Garrett spielt "Born in the USA" +++
Es wird langsam spannend auf dem Pariser Platz. Die Kulisse ist perfekt. Keine Wolke ist am Himmel zu sehen, ein leichter Wind lässt die deutschen, amerikanischen und europäischen Flaggen hinter dem Rednerpult wehen. Mit durchdringenden Rhythmen sorgt David Garett für die richtige Stimmung. Nach seinen Liedern brandet Jubel auf. Nach "We will rock you" von Queen spielt er "Born in the USA" von Bruce Springsteen.

+++ 14:38 Auch Nowitzki will Obama sehen +++
Zu den Zuschauern, die vor dem Brandenburger Tor gleich den Worten des US-Präsidenten lauschen dürfen, gehört auch Dirk Nowitzki. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann hat ihn in der Nähe des Pariser Platzes getroffen und den Basketball-Star offenbar erst wieder losgelassen, nachdem er sich mit ihm fotografieren ließ.

Geigenspiel vor historischem Ambiente: David Garrett.
Geigenspiel vor historischem Ambiente: David Garrett.(Foto: dpa)

+++ 14:25 Garrett stimmt auf Obama ein +++
Auf dem Pariser Platz, wo US-Präsident in einer Stunde seine Rede halten soll, genießen die Zuschauer die Sonne. Einige schwenken schon ihre Fähnchen. Es gibt ein kleines Vorprogramm mit Livemusik. David Garrett spielt die US-Hymne auf der Geige. Aber es klingt nicht richtig sauber. Bei der deutschen ist es nicht besser. Ob's an der Akustik liegt? Oder hat sich die Geige in der Hitze verstimmt? Die Leute sehnen aber vor allem den Auftritt Obamas herbei. Auf beiden Seiten des Brandenburger Tors stehen derweil Uniformierte auf den Dächern. Ein Gewehr hat aber keiner im Anschlag. Stattdessen zucken Sie ihre Handys und fotografieren die Szene.

+++ 14:10 Netz spottet über Merkel-Satz +++
Barack Obama und Angela Merkel sind zu Tisch. Im Netz sorgt derweil vor allem ein Satz der Bundeskanzlerin für viel Spott. "Das Internet ist für uns alle Neuland", hatte sie während der Pressekonferenz im Zusammenhang mit dem Spähprogramm "Prism" gesagt. Vor allem bei Twitter nehmen die Nutzer Merkels Ausspruch aufs Korn. "So ähnlich müssen sich die Indianer gefühlt haben, als Kolumbus bei ihnen "Neuland" entdeckte", heißt es in einem Kommentar. Der schleswig-holsteinische Piraten-Landtagsabgeordnete Wolfgang Dudda twittert: Bin "seit 17 Jahren Bewohner von diesem #Neuland und fühle mich gerade wie ein von J. Cook entdeckter Aborigini." Fernsehmoderator Jan Böhmermann schreibt: Das Internet ist ein abgeernteter Rübenacker, ein betonierter Walmartparkplatz oder ein gekippter See. Und für Angela Merkel: Neuland." Wenn das mal kein Fettnäpfchen war ...

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 +++ 13:44 Merkel und Obama machen Mittag +++
So das war's: Nach einer Dreiviertelstunde endet die Pressekonferenz mit Barack Obama und Angela Merkel. Der US-Präsident und die Bundeskanzlerin verabschieden sich jetzt zum Mittagessen. Diesmal sind die beiden wohl ganz allein, noch nicht einmal Dolmetscher sollen dabei sein. Worüber die beiden wohl sprechen? Der nächste Programmpunkt ist wohl der Höhepunkt des Obama-Besuchs: die für 15 Uhr angesetzte Rede vor dem Brandenburger Tor.

+++ 13:32 Obama: Drohnenangriffe werden nicht von Deutschland aus gesteuert +++
Jetzt geht es um das Thema Drohnen: Barack Obama dementiert, dass Drohnenangriffe der USA von Deutschland aus gesteuert werden. «Ich kann bekräftigen, dass wir Deutschland nicht als Ausgangspunkt für unbemannte Drohnen verwenden, Drohnen, die dann auch Teil unserer Aktivitäten im Bereich der Terrorismusbekämpfung sind», sagt der US-Präsident.

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+++ 13:26 Was ist mit Guantanamo? +++
"Was passiert mit Guantanamo", will eine Journalistin wissen. Daraufhin bekräftigt Obama seine Absicht, das Gefangenenlager auf Guantanamo zu schließen. "Ich möchte weiterhin Guantanamo schließen, es ist jedoch schwerer gewesen, als ich hoffte. Es gab wesentlichen Widerstand seitens des Kongresses und bei einzelnen Fragen brauche ich die Zustimmung des Kongresses." Die USA müssten weiter wachsam bleiben.

+++ 13:21 Obama kommt durcheinander +++
Eine Journalistin stellt mehrere Fragen auf einmal, Obama kommt durcheinander. Merkel will helfen: "Über Drohnen sollte ich sprechen, über Guantánamo du." Das ist etwas verkürzt, was Merkel auch direkt selbst merkt. Sie zieht die Schultern hoch und grinst schelmisch die Journalisten an.

Ernste Kanzlerin, gestikulierender US-Präsident
Ernste Kanzlerin, gestikulierender US-Präsident(Foto: dpa)

+++ 13:13 Obama verteidigt "Prism" +++
Umfangreich Stellung nimmt Obama auch zu der Abhörpraxis der amerikanischen Geheimdienste. Er verteidigt die umstrittene Sammlung von Internet- und Telefondaten durch den amerikanischen Geheimdienst NSA. Für das Vorgehen gebe es strikte Vorgaben, und das Ziel sei der Schutz der Bevölkerung. Mindestens 50 mögliche Anschläge seien durch diese Praxis vereitelt worden - nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland.  Er betont, der Nachrichtendienst höre keine Telefonate mit. "Das ist kein Abhörverfahren." Außerdem stehe das Vorgehen unter der Aufsicht von Gerichten. Obama will die amerikanischen Nachrichtendienste anweisen, eng mit den deutschen zusammenzuarbeiten, damit es keine Missverständnisse mehr gebe. Zudem solle die Öffentlichkeit künftig besser über diese Vorgänge informiert werden. Einen Seitenhieb kann sich der US-Präsident dann nicht verkneifen: "Wir begrüßen diese Debatte im Vergleich zu anderen Regierungen, die ähnliche Maßnahmen ergreifen."

+++ 13:07 Obama will Gespräche mit Karsai fortsetzen +++
Obama verteidigt die geplanten Friedensgespräche der USA mit den afghanischen Taliban. Auf die Kritik des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai reagierte der US-Präsident gelassen. "Wir wussten, dass es Spannungen geben würde", sagt er. "Das ist keine Überraschung." Es herrsche großes Misstrauen in Afghanistan, betont Obama. "Wir sind mitten im Krieg." Trotzdem ruft er dazu auf, den Prozess der Verständigung zwischen den Konfliktparteien fortzusetzen. Nach der Ankündigung von Friedensgesprächen zwischen den USA und den Taliban hatte die afghanische Regierung Verhandlungen mit Washington über ein Sicherheitsabkommen ausgesetzt.

(Foto: REUTERS)

+++ 13:01 Obama bekennt sich zu Freihandelsabkommen +++
Auch Obama betont die Wichtigkeit eines Freihandelsabkommens zwischen den USA und der EU. Wenn die Verhandlungen erfolgreich seien, würden auf beiden Seiten des Atlantiks tausende Arbeitsplätze entstehen. Auch im Welthandel würde es mehr Wettbewerb und höhere Standards geben: "Davon profitieren alle", sagt der US-Präsident. Sein Land habe Jahre der schlimmsten Rezession durchgemacht und wolle nun die Chance nutzen, stärker aus der Krise herauszukommen. Deutschland sei der wichtigste Handelspartner in Europa für die USA, unterstreicht Obama.

+++ 12:53 Berliner Wetter beeindruckt Obama +++
Jetzt spricht Barack Obama: Der US-Präsident zeigt sich beeindruckt von den warmen Temperaturen in Berlin. Er betont die Stärke des gemeinsamen Bündnisses. "Die Beziehung zu Europa bleiben der Eckpfeiler der amerikanischen Sicherheit und Freiheit." Die Welt habe sich verändert, aber "die gemeinsame Bande" bliebe weiterhin bestehen.

Volles Haus im Kanzleramt: Die Journalisten warten auf Merkel und Obama.
Volles Haus im Kanzleramt: Die Journalisten warten auf Merkel und Obama.

+++ 12:48 Merkel und Obama treten vor die Presse +++
Die Pressekonferenz beginnt. Kanzlerin Merkel heißt US-Präsident Obama herzlich willkommen und bedankt sich für das "freundschaftliche Verhältnis". Sie erinnert daran, dass er, anders als die meisten seiner Vorgänger, vor einem "durchlässigen Brandenburger Tor" sprechen könne. Zudem erzählt Merkel von dem Vier-Augen-Gespräch mit Obama. Neben der Abhöraktion "Prism" habe besonders das geplante Freihandelsabkommen zwischen beiden Ländern eine große Rolle gespielt.

+++ 12:38 Nur zwei Fragen sind erlaubt +++
Die Journalisten haben inzwischen alle ihre Plätze eingenommen. Viele recken die Köpfe, aber von Merkel und Obama ist noch nichts zu sehen. Offenbar verspätet sich auch der Beginn der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. Ein Mitarbeiter des Bundespresseamts bittet derweil darum, die Handys auf lautlos zu stellen. Die deutschen Journalisten dürfen übrigens nur zwei Fragen stellen. Der Zeitplan ist eben knapp.

"Yes you can, close Guantanamo now" fordern die Protestler von Amnesty International.
"Yes you can, close Guantanamo now" fordern die Protestler von Amnesty International.(Foto: REUTERS)

+++ 12:29 Protestler ziehen über den Potsdamer Platz +++
Nicht nur die Femen-Gruppe nutzt den Besuch Obamas für ihren Protest. Auf dem Potsdamer Platz demonstrieren Aktivisten von Amnesty International für die Schließung des US-Militärgefängnisses Guantanamo.

+++ 12:14 Wolfgang Joop kritisiert Modestil von Michelle Obama +++
Was Mode betrifft, hat Designer Wolfgang Joop stets eine ganz klare Meinung. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeige mit ihrer Kleidung, dass sie zuverlässig sei und ihren Stil gefunden habe. Die Kleider von Michelle Obama sind nach der Ansicht von Joop jedoch zu eng. Er rät der amerikanischen First Lady zu exotischeren und fließenderen Outfits. "Wenn man stabil ist, sollte man flexiblere Stoffe tragen", so Joop. "Die Sachen klemmen immer etwas an ihr."

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+++ 12:00 Journalisten erwarten Merkel und Obama +++
Noch 30 Minuten: Dann treten Merkel und Obama gemeinsam vor die Presse. Die Journalisten warten bereits. Aufgrund der umfangreichen Sicherheitskontrollen sind sie schon seit über einer Stunde im Bundeskanzleramt. Wer keinen Platz mehr bekommt, geht jedoch nicht ganz leer aus. In einem Nebenraum wird die Pressekonferenz mit Obama und Merkel live übertragen. Noch länger als die Journalisten warten die Zuschauer auf dem Pariser Platz. Schon jetzt, drei Stunden vor der mit Spannung erwarteten Obama-Rede, füllen sich hier die Ränge.

+++ 11:35 Gauck schenkt Obama Siebdruck +++
Als Gastgeschenk erhielt Barack Obama von Joachim Gauck übrigens einen Siebdruck des Künstlers Christoph Niemann. Dargestellt sind darauf unter anderem zwei Hände, die die Brooklyn Bridge nachbilden. Als Widmung schrieb der Bundespräsident: "Diplomacy: For Barack Obama with great admiration." (Für Barack Obama mit großer Bewunderung.)

+++ 11:23 Polizei verhaftet nackte Femen-Aktivisten +++
In der Nähe des Regierungsviertels gibt es einige Festnahmen: Polizisten verhaften mehrere Aktivistinnen der Frauenrechtsorganisation Femen. Sie hatten nackt gegen den Besuch des US-Präsidenten demonstriert.

Ankunft im Kanzleramt: Obama und Merkel.
Ankunft im Kanzleramt: Obama und Merkel.(Foto: dpa)

+++ 11:11 Merkel empfängt Obama +++
Leicht verspätet erreicht Barack Obama den Ehrenhof des Bundeskanzleramts. Zur Begrüßung küsst er Merkel auf die Wangen, dann legt er ihr freundschaftlich die Hand auf den Rücken. Bis zum gemeinsamen Pressetermin um 12.30 Uhr steht nun ein Vier-Augen-Gespräch auf der Tagesordnung. Es gibt viel zu besprechen: Wichtigste Themen sind wohl die umstrittene Abhörpraxis der amerikanischen Geheimdienste und die Lage in Syrien und der Türkei. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin fordert in der "Rheinischen Post", Merkel müsse Obama "unmissverständlich klarmachen, dass die weltweite Überwachungsoffensive der NSA inakzeptabel ist".

+++ 11:03 Obama verlässt Schloss Bellevue +++
Das Gespräch zwischen Barack Obama und Joachim Gauck hat etwas länger gedauert als geplant, aber nun sind die beiden offenbar fertig. Kurz nachdem sich die Tür geöffnet hat, verlassen die beiden über den Roten Teppich das Schloss Bellevue. Ein letzter Händedruck, dann steigt Obama in seine Limousine. Diese fährt den US-Präsidenten nun in Richtung Bundeskanzleramt. Dort wartet bereits Angela Merkel.

"The Beast"
"The Beast"(Foto: dpa)

+++ 10:55 Fotografen warten auf Obama +++
Vorsicht Verspätung: Der Zeitplan ist schon nach dem ersten Programmpunkt des Tages um fünf Minuten überzogen. Nach einer Stunde soll der Besuch Obamas bei Bundespräsident Gauck eigentlich enden. An der Treppe vor Schloss Bellevue drängeln sich bereits die Fotografen. Jeden Moment wird sich die Tür öffnen und Obama und Gauck werden heraustreten. Vor der Absperrung wartet bereits das "Beast", die gepanzerte Limousine des US-Präsidenten.

+++ 10:50: Ist Obama ein guter Präsident? +++
Ende 2008 wählten die Amerikaner Barack Obama zu ihrem neuen Staatsoberhaupt. Was denken Sie: Ist Obama ein guter Präsident? Stimmen Sie ab!

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+++ 10:44 First Lady trifft Merkels Ehemann +++
Während sich Barack Obama mit dem Bundespräsident und der Kanzlerin trifft, steht bei US-Präsidentengattin Michelle Obama und den Töchtern Malia und Sasha am Vormittag vor allem deutsche Geschichte auf dem Programm. Ihre erste Station ist das Holocaust-Mahnmal, das nach einem Entwurf des US-Architekten Peter Eisenman errichtet wurde. Danach folgt ein Abstecher zum Mauer-Panorama am Checkpoint Charlie. Später will sich der Ehemann von Angela Merkel, Joachim Sauer, der Besuchergruppe aus Washington anschließen. Sauer und Michelle Obama wollen gemeinsam die Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße besichtigen.

+++ 10:37 Polizei schottet Pariser Platz ab +++
Der Pariser Platz, auf dem Obama später seine Rede halten wird, hat sich in einen Hochsicherheitstrakt verwandelt. Die Auflagen sind heftig: Bei der Zufahrt zum unterirdischen Erschließungssystem ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen. Die U- und S-Bahn Station Brandenburger Tor ist bis ca. 18 Uhr gesperrt. Die Bundestagsabgeordneten mit Fenster zum Pariser Platz müssen ihre Fenster zwischen 14.30 und 16.30 geschlossen halten Sogar Personenbewegungen an den Fenstern sind untersagt. Im Regierungsbezirk sind über 5000 Polizeikräfte präsent.

+++ 10:23 Was sagt Obama vorm "Brandenburger Gate"? +++
Während Barack Obama Bundespräsident Joachim Gauck trifft, sind die Erwartungen an den 44. US-Präsidenten gewaltig. Unvergessen sind die Auftritte seiner Vorgänger, von John F. Kennedy ("Ich bin ein Berliner"), Ronald Reagan ("Mr. Gorbatschow, tear down this wall") und Bill Clinton ("Amerika steht an Ihrer Seite, jetzt und für immer"). Auch Obama hielt 2008 vor der Siegessäule eine gefeierte Rede. Doch nach vier Jahren als Präsident hat er viele Menschen enttäuscht. Welche prägenden Sätze wird Obama  wohl heute aussprechen, wenn er zwischen 15 und 15.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor spricht?

Barack Obama und Joachim Gauck zeigen sich den Fotografen.
Barack Obama und Joachim Gauck zeigen sich den Fotografen.(Foto: REUTERS)

+++ 10:07 Obama und Gauck ziehen sich zu Gespräch zurück +++
Präsident Gauck und US-Präsident Obama ziehen sich in ein Arbeitszimmer ins Schloss Bellevue zurück. Sie wollen etwa 45 Minuten sprechen. Dann muss Obama weiter zu Kanzlerin Merkel.

+++ 10:05 Obama nimmt "kleines Bad in der Menge" +++
Dann wenden sie sich ausgewählten Schülern der John-F.-Kennedy-Schule zu. Mit Fähnchen begrüßen sie Obama. Gauck und Obama schütteln Hände, lächeln - es ist das "kleine Bad in der Menge".

+++ 10:02 Gauck und Obama schreiten Ehrenspalier ab +++
Es folgt das übliche Prozedere: US-Präsident Obama und Präsident Gauck schreiten das Ehrenspalier ab.

+++ 10:00 Gauck und Obama lauschen den Hymnen +++
Die beiden Staatsmänner haben Aufstellung im Park des Schlosses Bellevue genommen. Die beiden hören die Nationalhymnen der Bundesrepublik und der USA.

Bei brütender Hitze erwarten Soldaten den US-Präsidenten am Schloss Bellevue.
Bei brütender Hitze erwarten Soldaten den US-Präsidenten am Schloss Bellevue.(Foto: dpa)

+++ 9:54 Obama trägt sich im Gästebuch ein +++
US-Präsident Obama und Präsident Gauck geben sich dem eigentlichen Teil des Besuchs hin: Obama trägt sich in das Gästebuch des Schloss Bellevue ein. Kurzes Händeschütteln, es folgt ein militärisches Ehrenzeremoniell. Dann ziehen sich die beiden zurück in ein Arbeitszimmer, um sich zu besprechen

+++ 9:52 Gauck empfängt Obama +++
Joachim Gauck holt US-Präsident Obama an seinem Auto ab, reicht ihm die Hand und führt ihn über den Roten Teppich ins Schloss Bellevue herein. Auf der Schwelle winken die beiden Staatsmänner in die Kameras und verschwinden im sicherlich etwas kühleren Inneren des Gebäudes.

+++ 9:50 Obama trifft am Schloss Bellevue ein +++
US-Präsident Obama erreicht das Schloss Bellevue. Für die Dutzenden Fotografen hat damit das Warten in brütender Hitze ein Ende.

+++ 9:49 Michelle Obama besucht Holocaust-Mahnmal +++
Michelle Obama besichtigt das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Die Frau des US-Präsidenten durchschreitet einen Teil des wellenförmigen Feldes mit rund 2700 Betonstelen zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Begleitet wird sie von Barack Obamas Halbschwester Auma. Die Präsidentengattin interessiert sich bei ihrem ersten Besuch in der deutschen Hauptstadt für die Geschichte. So will sie auch noch die Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße besuchen. Die Straße galt als Symbol der deutschen Teilung.

+++ 9:45 Obama ist auf dem Weg zu Gauck +++
US-Präsident Obama ist im "Ritz Carlton" aufgebrochen und unterwegs zum Schloss Bellevue. Dort wird es ein Gespräch von Präsident zu Präsident geben. Joachim Gauck empfängt den Amerikaner.

Vor dem "Ritz Carlton" ist höchste Sicherheitsstufe angesagt.
Vor dem "Ritz Carlton" ist höchste Sicherheitsstufe angesagt.(Foto: dpa)

+++ 9:37 Obama speist Spargel und Schmorgürkchen+++
Mittlerweile ist bekannt, was Sternekoch Tim Raue für Kanzlerin Merkel und US-Präsident Obama am Abend kochen wird. Es gibt: Beelitzer Spargel mit Zitrone und Saiblingskaviar, Kabeljau mit Schmorgürkchen und Estragonpüree, Königsberger Klöpse mit Rote Beete, Apfelsalat und Kartoffelbrei und zum Nachtisch Bienenstich.  

+++ 9:29 Aufbruchstimmung im "Ritz Carlton" +++
Am "Ritz Carlton" herrscht Aufbruchstimmung. Der Secret Service hat die Hotellobby geräumt, jetzt geht der öffentliche Tag der Obamas los. Frau Michelle und Töchter Malia und Sasha wollen das Holocaust-Mahnmal besuchen, während sich Gatte Barack auf den Weg zu Präsident Gauck macht.

+++ 9:20 Rösler will PRISM ansprechen +++
Vizekanzler Rösler will die Abhörpraxis des US-Geheimdiensts zum Thema beim Besuch von US-Präsident Obama machen. Der FDP-Politiker sagte der ARD, die wirtschaftliche Nutzung des Internets hänge sehr davon ab, inwieweit Datenschutz gewährleistet sei und die Menschen Vertrauen haben könnten. "Das ist doch jetzt sehr in Frage gestellt", sagte Rösler.

+++ 9:03 Auch Brüderle nach Arm- und Beinbruch nicht dabei +++
Ein weiterer Politiker muss beim Besuch von US-Präsident Obama passen: FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle muss nach seinem Sturz am Wochenende im Uni-Klinikum Mainz bleiben. "Ich hätte gerne mit dem US-Präsidenten übers Freihandelsabkommen gesprochen", gab er in der "Bild"-Zeitung zu Protokoll.

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+++ 8:56 Buschkowsky sagt für Rede ab: zu heiß +++
Rund 4000 Gäste dürfen die Rede von US-Präsident Obama mitverfolgen. Einer von ihnen ist eigentlich Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky. Doch der SPD-Mann hat einen Tag vor der Rede schriftlich abgesagt, schreibt die "Bild"-Zeitung. Zu heiß, so seine Begründung. "Mehr als drei Stunden in der prallen Sonne, das mute ich mir in meinem Alter nicht zu", so der 64-Jährige. Es werden in Berlin heute bis zu 34 Grad erwartet.

+++ 8:43 Obama beginnt Tag mit Sport +++
Der US-Präsident hat seinen Tag offenbar mit Leibesertüchtigung begonnen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, war der Fitness-Bereich des "Ritz Carlton" zwischen 6 und 8 Uhr gesperrt.

+++ 8:35 Angestellte am Pariser Platz haben frei +++
Aus Sicherheitsgründen ist der Pariser Platz, der Platz vor dem Brandenburger Tor, schon seit gestern abgesperrt. Für Menschen, die hier arbeiten - in der Starbucks-Filiale etwa - bedeutet das: ein unverhoffter freier Tag bei strahlendem Sonnenschein.

+++ 8:24 Berliner brauchen Geduld: Verkehr wird umgeleitet +++
Die Berliner sind viel Leid gewohnt. Bei Fußball-Fanmeilen geht es in der Stadt ähnlich zu: Überall dort, wo US-Präsident Obama später auftreten wird, ist alles weiträumig abgesperrt. Vom Großen Stern bis zum Reichstag, am Schloss Bellevue geht zur Zeit nichts. Und das im Berufsverkehr.

+++ 7:45 Obama will Gipfeltreffen zur nuklearen Sicherheit vorschlagen +++
Bei seiner Rede vor dem Brandenburger Tor will US-Präsident Obama ein Gipfeltreffen zur atomaren Sicherheit im kommenden Jahr in Den Haag vorschlagen, sagt ein US-Regierungsvertreter. Ein weiteres derartiges Treffen solle 2016, dem letzten Jahr seiner Amtszeit, abgehalten werden. Auch wolle Obama Moskau eine beiderseitige Verringerung der strategischen Atomsprengköpfe  anbieten.

+++ 7:20 Obama will für Zusammenarbeit werben  +++
In seiner mit Spannung erwarteten Rede vor dem Brandenburger Tor wird US-Präsident Obama die Staaten in Europa zu einer stärkeren Zusammenarbeit aufrufen. Die zentrale Botschaft werde sein, dass die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nur gemeinsam gemeistert werden könnten, sagt Obamas stellvertretender Sicherheitsberater Ben Rhodes.

+++ 6:17 NYT: Obama will in Berlin Atomabrüstung vorschlagen  +++
US-Präsident Obama will Medienberichten zufolge in Berlin weitere Schritte zur atomaren Abrüstung vorschlagen. Wie die "New York Times" unter Berufung auf Regierungsbeamte berichtet, wolle Obama die Bereitschaft der USA zur Reduzierung des eigenen Atomwaffenarsenals ankündigen, falls Russland zu ähnlichen Schritten bereit sei. Konkret gehe es um eine Verringerung der Anzahl strategischer Sprengköpfe um bis zu ein Drittel.

+++ 2:55 Amnesty: Merkel muss bei Obama auf Schließung von Guantanamo dringen  +++
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert Bundeskanzlerin Merkel auf, bei ihrem Treffen mit US-Präsident Obama am Mittwoch in Berlin auf eine Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantanamo zu dringen. Merkel solle Obama auffordern, sein "Versprechen, das Gefangenenlager Guantanamo zu schließen, endlich einzulösen", sagt die USA-Expertin von Amnesty Deutschland, Maja Liebing, der "Saarbrücker Zeitung". Die Kanzlerin müsse "Obama klar machen, dass das Gefangenenlager für die gesamte westliche Welt ein Schandfleck ist und Ressentiments gegen den Westen schürt".

+++ 1:25 Weißes Haus: Obama-Rede dreht sich um die Verantwortung des Westens  +++

In seiner mit Spannung erwarteten Rede am Brandenburger Tor in Berlin will US-Präsident Barack Obama den Westen an seine Verantwortung für die Welt erinnern. "Es ist ein Aufruf an die Bürger und Regierungen, zu tun, was notwendig ist, damit wir in den kommenden 50 Jahren so viel Erfolg haben wie in den vergangenen 50", sagt Obamas stellvertretender Sicherheitsberater Ben Rhodes auf dem Weg nach Berlin an Bord der Präsidentenmaschine.

+++ 0:16 Trittin fordert klare Worte von Merkel +++
Vor dem Treffen von Angela Merkel (CDU) mit US-Präsident Barack Obama fordert Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin kritische Worte der Kanzlerin zum Internet- und Telefon-Spähprogramm des US-Geheimdienstes NSA. "Die Bundeskanzlerin muss dem US-Präsidenten unmissverständlich klarmachen, dass die weltweite Überwachungsoffensive der NSA inakzeptabel ist", sagt Trittin der "Rheinischen Post".

+++ 21:41 Obama steht langer Tag bevor +++
US-Präsident Barack Obama ruht sich nach dem G8-Gipfel und vor einem langen Tag in Berlin im "Ritz Carlton" aus. Morgen geht es nach Besuchen bei Präsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel vors Brandenburger Tor. Dann trifft Obama noch Peer Steinbrück, bevor er nach einem Abendessen wieder abfliegt.

+++ 21:16 Familie Obama kommt im Hotel an +++
Und wieder geht alles schnell: Zwei schwarze Limousinen fahren hinter dem "Ritz Carlton" vor, Obama und seine Familie huschen heimlich ins Hotel.

Da ist er ja.
Da ist er ja.(Foto: AP)

+++ 21:03 Obama-Tross nimmt den Hintereingang +++
Schaulustige am Potsdamer Platz dürften enttäuscht sein. Präsident Barack Obama und seine Entourage werden das "Ritz Carlton" nicht über den Vordereingang betreten, sondern direkt hinten in der Tiefgarage verschwinden. Alles andere wäre viel zu gefährlich.

+++ 20:44 Obamas am Potsdamer Platz erwartet +++
Das ging alles ziemlich fix: Nach nur rund 20 Minuten ist hier am Flughafen Tegel alles vorbei. Nächster Stopp: Potsdamer Platz. Dort liegt das Hotel "Ritz Carlton", in dem die Obamas schlafen.

+++ 20:39 Abfahrt zieht sich: 70 Fahrzeuge begleiten Obama +++
Mit "The Beast" ist es nicht getan. Rund 70 Fahrzeuge begleiten das Präsidentenmobil. Dadurch dauert es ein paar Minuten, bis alle vom Rollfeld gefahren sind. Der rote Teppich wird wieder eingerollt. Der Spuk ist - für heute - hier am Flughafen beendet. Mehr davon bei der Abreise am morgigen Abend.

+++ 20:37 Obama rauscht in "The Beast" davon +++
Und weg ist er: Nach kurzem Zeremoniell fahren die Obamas in die Berliner Innenstadt. Die genaue Route ist geheim. Die Familie residiert im "Ritz Carlton" - nicht, wie sonst für Staatsgäste üblich, im Adlon.

+++ 20:35 Händeschütteln: Westerwelle begrüßt Obama +++
Außenminister Guido Westerwelle übernimmt den Erstkontakt. Er begrüßt Obama, Frau Michelle und die beiden Töchter. Dann stellt er sie allerlei Offiziellen am Rande des eigens ausgerollten roten Teppichs aus.

+++ 20:33 Obama winkt in die Berliner Abendsonne +++
Barack Obama zeigt sich den Neugierigen am Flughafen Berlin-Tegel. Als er auf der Treppe, über die er aus der "Air Force One" aussteigen wird, erscheint, winkt er in den lauen Berliner Abend hinein. Außenminister Guido Westerwelle wird ihn begrüßen. Dann geht's mit "The Beast", der Limousine des Präsidenten, in die Stadt. Ein offizielles Programm gibt es heute nicht mehr.

Wo ist er denn?
Wo ist er denn?(Foto: dpa)

+++ 20:22 Maschine rollt aus - Präsident auf Flugfeld erwartet +++
Die "Air Force One" rollt nach der Landung auf dem Flugfeld heran. Er wird nach dem Aussteigen mit einem militärischen Zeremoniell empfangen.

+++ 20:19 "Air Force One" landet in Berlin-Tegel +++
Die Präsidentenmaschine "Air Force One" ist wohlbehalten auf dem Berliner Flughafen Tegel gelandet. US-Präsident Barack Obama und seine Familie machen sich anschließend auf den Weg in die Stadt.

+++ 20:12 Nur noch wenige Minuten - n-tv ist live dabei +++
Nur noch wenige Minuten bis zur Landung von Barack Obama in Berlin. Bei n-tv können Sie die Ankunft live mitverfolgen. Steht der Fernseher nicht in der Nähe, dann geht das natürlich auch über den n-tv.de Livestream.

(Foto: dpa)

+++ 19:52 US-Heli wartet in Tegel auf die Obamas +++
Am Flughafen Tegel wächst die Anspannung. In etwa einer halben Stunde wird hier der US-Präsident mit der "Air Force One" eintreffen. Der Luftraum wird für den Anflug gesperrt. Mit schwerem Gerät sichert die Bundespolizei das Rollfeld. Ein Helikopter der USA steht bereit, um Barack Obama samt Ehefrau Michelle und Töchtern Sasha und Malia im Lauf des morgigen Tages zu befördern. Kanzlerin Angela Merkel ist übrigens erst vor wenigen Minuten aus Belfast wieder in Berlin eingetroffen. Für sie interessieren sich heute aber die wenigsten.

+++ 19:39 Obama hat Termine bei der Berliner Polit-Prominenz +++
Während der US-Präsident noch auf der Reise ist, noch einmal ein paar Worte über den morgigen Tag. An dem wird Barack Obama nämlich durch die Residenzen und Büros des Who is Who der Berliner Politik tingeln. Los geht's um 9:50 Uhr mit einem Besuch im Schloss Bellevue bei Bundespräsident Joachim Gauck. Später, um 11 Uhr, begrüßt ihn Kanzlerin Angela Merkel im Ehrenhof des Bundeskanzleramts. Nach Arbeitsgesprächen treten die beiden gegen 12:30 Uhr vor die Presse. Um 15 Uhr folgt der mit Spannung erwartete Auftritt am Brandenburger Tor. Um 16:15 Uhr darf auch SPD-Herausforderer Peer Steinbrück den US-Präsidenten treffen, bevor es gegen 19 Uhr zum Abendessen im Schloss Charlottenburg geht. Gegen 21:30 Uhr hebt die "Air Force One" dann in Tegel wieder ab.

+++ 18:49 Obama fliegt in Nordirland los +++
Nach dem Abschluss des G8-Gipfels in Nordirland ist US-Präsident Barack Obama nach Deutschland aufgebrochen. Die "Air Force One" hob vom internationalen Flughafen Belfast ab. Gegen 20.25 Uhr soll Obama auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel landen.

+++ 18:22 Polizei schickt Plane-Spotter in Tegel weg +++
Für gewöhnlich haben sie einen festen Platz am Rand des Berliner Flughafens Tegel: Sogenannte Plane-Spotter stehen hier tagein tagaus und lichten Flugzeuge ab – für viele Menschen ein spannendes Hobby. Nun jedoch müssen sie weichen: aus Sicherheitsgründen. Denn in rund zwei Stunden landet hier US-Präsident Barack Obama. Und für ihn gilt die allerhöchste Sicherheitsstufe. Fotos vom Rollfeld gibt's für die Plane-Spotter dann erst nach der Landung um 20:25 Uhr wieder.

+++ 17:34 Obamas werden mit Porzellan und Textilien beschert +++
Ob die Geschenke an Obama und seine Familie auf dem Kaminsims des Weißen Hauses landen? Oder mottet sie der US-Präsident vielleicht doch eher auf dem Speicher ein? Der vermeintlich mächtigste Mann der Welt erhält vom Land Berlin eine Miniaturausgabe des Brandenburger Tors, hergestellt von der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Gattin Michelle kriegt eine Vase. Und die Töchter Malia und Sasha müssen sich mit bunten Bärenskulpturen und Berlin-T-Shirts begnügen.

Video

+++ 17:12 Tim Raue tischt für Obama auf +++
Der Berliner Sternekoch Tim Raue wird offenbar am Mittwochabend im Schloss Charlottenburg das Festessen für US-Präsident Barack Obama auftischen. Das berichtet zumindest die Nachrichtenagentur dpa. Seine Küche ist asiatisch geprägt. Raue war früher Mitglied in einer Kreuzberger Straßengang, er hat sich zum Spitzenkoch hoch gearbeitet. Was der Koch den Obamas und den Ehrengästen servieren wird, ist noch nicht bekannt. Von Raues Presseabteilung gibt es keinen Kommentar.

+++ 16:37 Trotz Sommerhitze keine Flaschen bei Rede erlaubt +++
Die 4000 Geladenen, die sich die Rede von US-Präsident Barack Obama am Brandenburger Tor aus nächster Nähe ansehen dürfen, müssen einen stabilen Kreislauf haben: Trotz der vorhergesagten 33 Grad bleibt es beim Flaschenverbot. Das Protokoll wies nochmals darauf hin, dass die wohl weit mehr als 4000 geladenen Gäste weder Glas- noch Plastikflaschen mitbringen dürfen. Auf dem Pariser Platz sollen aber Wasserspender aufgestellt werden, damit trotz stundenlangen Wartens niemand ohnmächtig wird. Aus Sicherheitsgründen müssen die Gäste schon lange vor Beginn der Rede auf ihren Plätzen sein.

+++ 16:15 Netzaktivisten "begrüßen" Obama mit Petition +++
Auf der Plattform change.org sammeln Netzaktivisten um die Unternehmerin Anke Domscheit-Berg Unterzeichner einer Online-Petition, die direkt auf den Besuch von US-Präsident Obama Bezug nimmt. Darin wenden sich die bislang über 30.000 Unterstützer gegen die flächendeckende Überwachung von E-Mail-Verkehr durch den US-Geheimdienst NSA. Das Brandenburger Tor stehe für "die Freiheit Deutschlands", heißt es in der Petition. Es sei "eine bittere Ironie", dass Obama an diesem Ort eine Rede halten solle. Unter seiner Amtsführung sei "die umfassendste Überwachung der Kommunikation und Internetnutzung von Staatsbürgern der USA und anderer Länder" erfolgt.

Bilderserie

+++ 15:42 Kosten für Obama-Besuch gehen in die Millionen +++
Abgerechnet wird zum Schluss, aber sicher ist schon jetzt: Mit all dem Sicherheitsaufwand, der betrieben wird, um US-Präsident Barack Obama zu schützen, ist mit Kosten in Millionenhöhe zu rechnen. Ein paar - zugegebenermaßen kleinere - Posten sind schon bekannt: So kostet die Beflaggung des Brandenburger Tors 360 Euro, der geplante Eintrag ins Goldene Buch 300 Euro. Zudem übernimmt Deutschland die Hotelrechnung für Obama und zehn weitere Mitglieder seiner Entourage. Zwar ist das im "Ritz Carlton", wo Obama nächtigt, nicht billig, doch was Kost und Logis in der Gesamtrechnung ausmachen, dürfte eher verschwindend gering sein.

+++ 15:20 Bullock gibt Obama dickes Lob mit +++
Hollywood-Schauspielerin Sandra Bullock hält US-Präsident Obama für einen begnadeten Redner. "Wenn man so einen Job macht wie er, dann muss man einfach dieses Talent haben, Menschen nur mit Worten zu inspirieren. Denn das gibt den Menschen Hoffnung", sagt Bullock vor dem Besuch ihres Präsidenten in Deutschland.

+++ 15:06 n-tv zeigt umfassend Obama-Besuch +++
n-tv zeigt am Mittwoch ab 9.30 Uhr bis zum Abend mehrere Sondersendungen "News Spezial: Obama in Berlin". Anchorman Christoph Teuner wird gemeinsam mit dem Politik-Experten Heiner Bremer live den Besuch und vor allem Obamas Rede einordnen.

+++ 14:50 Mehr Zuschauer als gedacht +++
Die Rede von US-Präsident Obama vor dem Brandenburger Tor dürfen nach einem Zeitungsbericht rund 2000 Menschen mehr erleben als ursprünglich geplant. Nach Angaben der "Berliner Morgenpost" enthält die Gästeliste für den Auftritt Obamas am Mittwochnachmittag nun 6000 Namen. Ursprünglich hatte die Bundesregierung mit 4000 Gästen kalkuliert und das mit Sicherheitsaspekten begründet. Die Vergrößerung des Auditoriums sei in enger Abstimmung mit der Regierung in Washington erfolgt. Eine Sprecherin der Bundesregierung bestätigt die Erweiterung, spricht allerdings von vorläufigen Zahlen.

+++ 14:10 Demonstranten am Checkpoint Charlie +++
Netzaktivisten protestieren am Checkpoint Charlie an der ehemaligen Berliner Mauer gegen eine flächendeckende Überwachung von Internetdaten und Telefongesprächen durch Geheimdienste. Mit Hüten und Sonnenbrillen als Spione verkleidet werfen Mitglieder des Vereins Digitale Gesellschaft und andere Demonstranten US-Präsident Obama vor, mit dem Vorgehen des Militärgeheimdienstes NSA gegen die Grundrechte der Menschen zu verstoßen.

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+++ 13:40 Stimmen Sie ab über Obama! +++
Barack Obama war ein Hoffnungsträger, als er gewählt wurde. Er erhielt früh den Friedensnobelpreis, wurde in aller Welt gefeiert. Ist er den Erwartungen gerecht geworden? Was denken Sie über den US-Präsidenten? Stimmen Sie ab in unserer Online-Umfrage!

+++ 13:21 Obama hat Stufe 1 plus +++
Vor dem Eintreffen von US-Präsident Obama sind die letzten Vorbereitungen der Sicherheitsexperten angelaufen. "Wir sind gut vorbereitet", sagt ein Polizeisprecher. Es gilt die höchste Sicherheitsstufe 1+. Die Berliner Polizei hat nach eigenen Angaben 3000 Beamte im Einsatz. Diese Zahl soll noch steigen. Zudem werden die Fachleute der Bundesbehörden und amerikanische Sicherheitsexperten für den Schutz von Obama sorgen.

+++ 12: 44 Michelle Obama besucht Holocaust-Mahnmal +++
Die amerikanische First Lady Michelle Obama wird das Holocaust-Mahnmal und die Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße besuchen. So sieht es das offizielle Programm vor. An der einstigen Mauer soll sie von Joachim Sauer begleitet werden, dem Mann der Bundeskanzlerin. Als weitere Stationen werden das Asisi-Panorama über das geteilte Berlin am Checkpoint Charlie und der Reichstag gehandelt. Was die beiden Obama-Töchter Malia und Sasha vorhaben, ob sie zum Beispiel einen Shopping-Bummel unternehmen oder ins Kino gehen, ist geheim.

+++ 12:28 Obama trifft seine Halbschwester +++
 US-Präsident Obama wird bei seinem Besuch auch seine ältere Halbschwester Auma Obama treffen. Die 53-Jährige, die in Deutschland studiert hat, wird bei der Rede vor dem Brandenburger Tor dabei sein. Obamas Halbschwester lebt in Kenia, wo sie lange Zeit für die Hilfsorganisation Care International tätig war. Inzwischen hat sie eine eigene Stiftung namens Sauti Kuu (auf Deutsch: "Starke Stimmen"), die sich um Jugendarbeit kümmert. Auma Obama spricht ausgezeichnet deutsch. Ihre Studienzeit verbrachte sie in Heidelberg, Saarbrücken, Bayreuth und Berlin. Dort war sie auch im November 1989, als die Mauer fiel.

+++ 12:02 Murphy: Keine Wahlkampfeinmischung +++
Der US-Botschafter in Deutschland, Philip D. Murphy, versichert, dass sich Obama "auf keine Weise" in den Bundestagswahlkampf einmischen werde. Er betonte zugleich die gemeinsamen Werte als Grundlage der Beziehungen. Zwar seien die Herangehensweisen beider Länder verschieden, dennoch hätten sie "letzten Endes die gleichen Ziele".

+++ 11:41 Obama verteidigt Datensammlung +++
US-Präsident Barack Obama verteidigt kurz vor seinem Besuch in Deutschland die breit angelegte Datensammlung durch den amerikanischen Geheimdienst NSA. Es gebe ausreichende Kontrollmechanismen, versichert Obama. Bei der NSA arbeiteten "außergewöhnliche Profis, die sich der Sicherheit des amerikanischen Volkes verschrieben haben", so der Präsident. Kanzlerin Merkel will die Vorgänge bei einem Treffen in Berlin ansprechen.

Quelle: n-tv.de

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