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Auf dem "Eisernen Steg" in Frankfurt soll es in der Silvesternacht ebenfalls zu Übergriffen auf Frauen gekommen sein.
Auf dem "Eisernen Steg" in Frankfurt soll es in der Silvesternacht ebenfalls zu Übergriffen auf Frauen gekommen sein.(Foto: picture alliance / dpa)

Attacken in der Silvesternacht: Auch Frankfurt meldet sexuelle Übergriffe

Erst Köln, dann Hamburg und nun Frankfurt: Laut Medienberichten gab es auch in der Metropole am Main in der Silvesternacht sexuelle Übergriffe auf Frauen. Auf dem Hamburger Kiez soll unterdessen die Videoüberwachung wieder in Betrieb genommen werden.

Auch die Frankfurter Polizei ermittelt offenbar gegen eine Gruppe Männer, die Frauen in der Silvesternacht belästigt haben soll. Das schreibt der "Spiegel". Wie das Magazin berichtet, seien bislang zwei Fälle bekannt, in denen junge Männer Frauen attackiert haben sollen. Die Szenen lief offenbar so ähnlich ab wie in Köln.

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In dem ersten Fall waren drei Frauen in der Silvesternacht gegen 0.20 Uhr in der Nähe des "Eisernen Stegs", der über den Main führt, unterwegs. Dort trafen sie auf eine Gruppe von zehn Männern. Diese bedrängten die Frauen massiv und berührten sie unsittlich. Später sagten die Opfer aus, bei den Angreifern habe es sich um "Nordafrikaner" gehandelt. Die Männer hätten schlechtes Englisch mit arabischem Akzent gesprochen.

Die Frauen erstatteten erst am Dienstagnachmittag Anzeige. Die Frankfurter Polizei sucht nun nach weiteren Opfern und Zeugen. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, hoffen sie außerdem darauf, dass der Vorfall mitunter unwissentlich gefilmt wurde. Auch den Frankfurter Ermittlern ist das Phänomen, dass große Gruppen von Männern Frauen massiv sexuell belästigen, neu, berichtet der "Spiegel". Gestohlen wurde den Frauen jedoch nichts.

Auch in dem zweiten Fall berichtet ein weiteres Opfer von den Übergriffen der Männergruppe. Die Frau sagte aus, sie sei Silvester mit drei weiteren Frauen unterwegs gewesen, als sie gegen 23 Uhr auf dem "Eisernen Steg" von drei Männern bedrängt wurde. Einer Frau wurde das Handy gestohlen. Auch diese Strafanzeige wurde erst am Dienstag gestellt.

Erneut Video-Überwachung auf Hamburger Kiez?

Derweil prüft die Hamburger Polizei nach den bekannt gewordenen sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht auf eine erneute Aktivierung der Videoüberwachung. Eigentlich waren die Kameras auf dem Kiez 2011 abgeschaltet worden. Die Polizei prüfe, ob eine solche Maßnahme temporär - etwa an Wochenenden oder bei Großereignissen wie dem Alstervergnügen - möglich ist, sagte ein Sprecher.

Auf dem Kiez sind noch zwölf Videokameras installiert, aber nicht in Betrieb. Die Hamburger Polizei hatte 2011 entschieden, die Kameras nach Klagen von Anwohnern abzuschalten. Später hatte das Bundesverwaltungsgericht die Videoüberwachung öffentlicher Plätze wie etwa auf der Reeperbahn grundsätzlich für rechtens erklärt. Die Streifen im Bereich St. Pauli seien unterdessen verstärkt worden, sagte der Polizeisprecher. Mit Blick aufs kommende Wochenende sagte er: "Wir sind mit einer starken Polizeipräsenz da, auch wenn man uns nicht unbedingt sieht."

Quelle: n-tv.de

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