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Die Anhänger von Hugo Chávez hoffen, dass der Präsident wieder gesund wird.
Die Anhänger von Hugo Chávez hoffen, dass der Präsident wieder gesund wird.(Foto: dpa)

Verlauf "nicht günstig": Chávez fällt das Atmen schwer

Der Gesundheitszustand von Venezuelas Präsident Chávez ist weiter kritisch. Zwar weilt der "Comandante" schon wieder in der Heimat und klammert sich "mit maximalem Lebenswillen an Christus", doch seine Heilung will nicht so recht Fortschritte machen.

Venezuelas krebskranker Staatschef Hugo Chávez leidet weiter an Atemproblemen. Deren Verlauf sei bislang "nicht günstig" gewesen, teilte die Regierung in ihrem ersten Bericht nach der Rückkehr des 58-Jährigen mit. "Der Präsident klammert sich weiter mit maximalem Lebenswillen an Christus", erklärte Informationsminister Ernesto Villegas. Chávez setze die Behandlung mit größter Disziplin fort. Er kommuniziere auch mit der Familie, seinen Ministern und den Ärzten.

Der venezolanische Präsident war rund zehn Wochen nach seiner jüngsten Krebsoperation auf Kuba am Montag nach Caracas zurückgekehrt. Seither liegt er in einem Militärkrankenhaus der Hauptstadt.

Am vorigen Freitag hatte die venezolanische Regierung Bilder von Chávez vom Krankenbett in Havanna gezeigt. Er müsse mit Hilfe einer Luftröhrenkanüle atmen, hieß es dazu. Der im Oktober 2012 wiedergewählte Staatschef hatte angesichts der Krankheit und schwerer Komplikationen nicht wie vorgesehen am 10. Januar seine neue, bis 2019 dauernde Amtszeit antreten können.

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Quelle: n-tv.de

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