Politik
(Foto: REUTERS)

Liveticker zur MH17-Katastrophe: +++ Die Ereignisse vom 25. Juli +++

Die USA werfen Russland ein aktives Eingreifen in die Kämpfe in der Ostukraine vor. Auch neue Waffenlieferungen an die Separatisten werden Moskau vorgehalten. Nach dem Absturz der Boeing muss die Opfer-Luftbrücke offenbar verlängert werden.

+++ 22:00 n-tv.de beendet den Liveticker +++
Der Tag war geprägt von gegenseitigen Schuldzuweisungen: Russland macht die USA für das Blutvergießen im Osten verantwortlich, die Ukraine den Kreml. Zusätzlich taumelt die Regierung nach dem Rücktritt von Regierungschef Jazenjuk in die nächste Krise. In der Ostukraine gehen die Ermittlungen rund um den Absturz von Flug MH17 weiter - die Niederlande und Australien erwägen, Soldaten zur Sicherung der Absturzstelle zu schicken. Über die weitere Entwicklung werden Sie auf n-tv.de informiert. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Liveticker, der zum Nachlesen online bleibt.

+++ 20:49 US-Friedensradler in Russland überfahren +++
Dieser Unfall hat nicht direkt etwas mit dem Konflikt in der Ukraine zu tun, doch angesichts der neuen Spannungen zwischen den USA und Russland hat er etwas Symbolisches: Der seit Jahren mit dem Fahrrad durch die Welt reisende US-Friedensaktivist Ron McGerity ist in Russland von einem betrunkenen Lastwagenfahrer überfahren worden. Der Mann habe nach dem tödlichen Unfall am Donnerstag auf einer Landstraße der zentralrussischen Region Iwanowo Fahrerflucht begangen, sei inzwischen aber gefasst worden, teilte die Polizei am Freitag mit. McGerity radelte seit 1998 als "Friedensbotschafter" durch die Welt. 61 Länder hatte er dabei mit seinem Liege-Fahrrad besucht. Seine letzten Einträge auf Facebook stammten vom Dienstag, auf Fotos posierte er dort unter anderem vor dem Lenin-Mausoleum in Moskau. Auf seinen Reisen blieb McGerity stets allein.

+++ 20:24 Ukraine Krise hat Dax im Griff +++
Die Ukraine-Krise dürfte den Dax auch in der neuen Woche fest im Griff halten. Allzu großer Optimismus erscheint fehl am Platz, nachdem die Anleger zuletzt sehr nervös auf Berichte über eine mögliche Eskalation des Konfliktes reagiert haben. Andererseits hoffen die Investoren weiterhin auf die Unterstützung durch gute Unternehmensnachrichten aus Deutschland, wie es von Marktbeobachtern hieß. Daher dürfte die nun durchstartende Berichtssaison genau verfolgt werden.  Am Freitag weitete der Dax seine Verluste am späten Nachmittag deutlich aus und schloss nach drei Gewinntagen in Folge 1,53 Prozent tiefer bei 9644,01 Punkten. Dies war der prozentual größte Tagesverlust seit April. Auf Wochensicht ergab sich ein Minus von 0,78 Prozent.

+++ 19:21 Luftfahrtorganisation beruft Sondersitzung ein +++
Nach dem mutmaßlichen Abschuss von Flug MH17 über der Ostukraine beruft die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) für den kommenden Dienstag eine Dringlichkeitssitzung ein. Bei dem Treffen auf Führungsebene werde es in Montréal unter anderem darum gehen, wie sich "mögliche Risiken für die Zivilluftfahrt, die von Konfliktgebieten ausgehen, wirksamer vermindern lassen", erklärte die ICAO. Zu der Sitzung am kanadischen Hauptsitz der Organisation würden unter anderen ICAO-Generalsekretär Raymond Benjamin und der Chef des internationalen Luftfahrtverbands IATA, Tony Tyler, erwartet.

+++ 18:56 Russland macht USA für Blutvergießen verantwortlich +++
Russland schiebt den USA die "Verantwortung für das Blutvergießen" in der Ostukraine zu. Zuerst habe Washington den verfassungswidrigen Umsturz in Kiew unterstützt und dann das neue Regime zum brutalen Vorgehen gegen die russischsprachige Bevölkerung gedrängt, kritisierte das Außenministerin in Moskau. In einer Mitteilung warf das Außenamt den USA zudem eine "anti-russische Verleumdungskampagne" vor. So behaupte das US-Außenministerium, dass Russland militante Separatisten in der Ostukraine mit Waffen ausstatte oder ukrainisches Gebiet beschieße. Beweise dafür würden aber nicht präsentiert. Der für die Grenzsicherung zuständige Inlandsgeheimdienst FSB beklagte im Gebiet Rostow erneut einen massiven Beschuss russischen Territoriums von der Ostukraine aus. Mehrere Häuser seien getroffen worden. Zudem sei eine Gruppe von Ermittlern beschossen worden. Niemand sei verletzt worden, hieß es.

+++ 18:26 Fifa schließt WM-Neuvergabe praktisch aus +++
Der Sport will keinen Einfluss auf die Politik nehmen: Mit einem deutlichen Statement hat sich der Fußball-Weltverband Fifa auf die Seite von WM-Gastgeber Russland gestellt und eine Neuvergabe der Endrunde 2018 praktisch ausgeschlossen. Nach dem Skandal um den Flugzeugabsturz über der Ostukraine hatte es zuletzt auch aus der deutschen Politik massive Forderungen nach einer Ablösung Russlands als Ausrichter der Endrunde gegeben. Dem trat die Fifa nun entgegen. "Wir haben gesehen, dass die Weltmeisterschaft eine Macht des Guten sein kann, und wir glauben, dass dies auch 2018 in Russland der Fall sein wird", teilte die Fifa mit.

+++ 17:43 Vier Tote in Slawjansk gefunden +++
Rund drei Wochen nach dem Rückzug der prorussischen Separatisten aus Slawjansk im Osten der Ukraine beginnt dort die Suche nach Massengräbern aus den Monaten der gewalttätigen Auseinandersetzungen. Im Stadtzentrum werden die Leichen von vier Kirchgängern gefunden, die nach einem Gottesdienst am 8. Juni entführt worden waren und seitdem nicht mehr gesehen wurden, wie Anton Geraschtschenko vom ukrainischen Innenministerium erklärte. Geraschtschenko sprach von einem "Massengrab", in dem auch noch die Leichen von 20 getöteten Aufständischen vermutet werden.

+++ 17:18 Estland für schärfere Sanktionen +++
Estland wird weitergehende Sanktionen der EU gegen Russland mittragen. Dies beschließt die Regierung in Tallinn in einer Sondersitzung. Regierungschef Taavi Rõivas sagte, es sei nicht hinnehmbar, dass Russland mit europäischen Krediten und Technologien Krieg gegen die Ukraine führe und Terroristen unterstütze. "Wir sind dazu verpflichtet, zu stärkeren Sanktionen überzugehen. Dies ist unsere moralische Verantwortung gegenüber den nächsten Angehörigen der Opfer von MH17", wird Rõivas in einer Mitteilung der Staatskanzlei zitiert.

Video

+++ 16:53 Bereits 189 Särge in den Niederlanden +++
Im Beisein von Angehörigen sind zwei weitere  Militärmaschinen mit Opfern des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine in Eindhoven gelandet. Es ist der dritte Transport in Folge aus dem ukrainischen Charkiw. Eine australische und eine niederländische Militärmaschine brachten 75 Särge aus dem ukrainischen Charkiw in die Niederlande. An der kurzen Zeremonie am Flughafen nahmen auch mehrere niederländische Minister und Vertreter anderer Herkunftsstaaten der Opfer teil. Insgesamt sind nun 189 Särge mit menschlichen Überresten des abgestürzten Fluges MH17 in den Niederlanden. Für diesen Samstag wurde ein weiterer Transport von 38 Särgen angekündigt. Um wie viele Opfer es dabei geht, ist nicht ganz klar. Erst beim Öffnen der Leichensäcke können das die forensischen Experten feststellen.

+++ 16:18 Niederlande suchen Fotos von Absturzstelle +++
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Absturz des Fluges MH17 in der Ostukraine hat die niederländische Polizei dazu aufgerufen, Fotos und Videos zu übergeben. Aufnahmen der Absturzstelle "direkt vor, während und nach der Katastrophe" könnten zur Rekonstruierung der Ereignisse beitragen, teilte die Polizei in Den Haag mit. Der Aufruf richtet sich vor allem an Menschen in dem Absturzgebiet und wurde auch auf russisch, ukrainisch und englisch veröffentlicht.

+++ 15:51 Armee kämpft trotz Regierungskrise weiter +++
Auch nach dem Rücktritt des ukrainischen Regierungschefs Arseni Jazenjuk kämpft das Militär im Osten des Landes bei der "Anti-Terror-Operation" unvermindert gegen prorussische Separatisten. Die Veränderungen im Machtapparat und das Ende der Regierungskoalition im Parlament hätten keinen Einfluss auf den Militäreinsatz, sagte der Sprecher des nationalen Sicherheitsrates, Andrej Lyssenko. Es gebe Reserven für den Kampf. "Die ukrainischen Soldaten setzen die Ressourcen, die ihnen die Regierung gibt, vernünftig ein", betonte Lyssenko. In seiner Rücktrittsrede hatte Jazenjuk auch den Zustand der Armee als beklagenswert kritisiert. Überall fehle es der klammen Ex-Sowjetrepublik an Geld. Es gebe "nichts, um Waffen zu kaufen; nichts, um den Panzerwagen zu betanken", hatte er am Vortag gesagt.

+++ 15:06 Ukraine soll nach Raketensplittern suchen +++
Das russische Luftfahrtamt fordert die Ukraine mit Nachdruck auf, Beweise für den angeblichen Abschuss der malaysischen Passagiermaschine vorzulegen. Die Führung in Kiew habe bisher nichts unternommen, um Splitter einer möglichen Rakete zu finden, sagte Behördenchef Alexander Neradko in Moskau. "Die Ukraine ist internationalen Regeln zufolge verpflichtet, eine solche Suche zu organisieren", sagt er. Es sei "völlig unverständlich", warum die Ukraine zum Zeitpunkt des Absturzes der Boeing 777-200 den Luftraum über dem Krisengebiet nicht gesperrt habe. Auch dies sei ein Verstoß gegen internationale Regeln gewesen. Die Ukraine sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, den Luftraum auch aus finanziellen Gründen nicht gesperrt zu haben. Durch die Überflugrechte kassiert das zweitgrößte Flächenland Europas dringend benötigte Millionen an Gebühren.

+++ 14:29 Australien will Soldaten in Ukraine schicken +++
Die Australische Regierung hat die Absicht, Soldaten an die Absturzstelle von MH17 in der Ostukraine zu entsenden. Premierminister Tony Abbott spricht von einer "humanitären Mission", deren Bedingungen in einem Abkommen mit der Regierung in Kiew festgelegt würden. Das Ziel bestehe darin, die 28 australischen Insassen der Maschine, die zu den insgesamt 298 Toten gehören, in die Heimat zu bringen. Das Abkommen mit der ukrainischen Regierung stehe kurz vor dem Abschluss, sagte Abbott. 90 australische Polizisten wurden bereits nach Europa verlegt, hundert weitere Sicherheitskräfte, dieses Mal Soldaten, sollen laut Abbott folgen. Die australischen Sicherheitskräfte sollen sich an einem internationalen Einsatz beteiligen, der am Absturzort nach verbliebenen Todesopfern und Hinweisen auf die Absturzursache sucht.

(Foto: REUTERS)

+++ 14:06 Kiew will Beweise veröffentlichen +++
Der ukrainische Präsident Poroschenko sagt die Übergabe von Satellitenbildern zu, auf denen der Absturz genau dokumentiert sein soll. "Für eine transparente Untersuchung des Terroraktes vom 17. Juli werden die Aufnahmen internationalen Ermittlern überlassen", teilt das Präsidialamt in Kiew mit. Auf den Bildern sei zu sehen, wohin die Wrackteile der zerbrochenen Boeing 777-200 gefallen seien. "Es kann also bewiesen werden, dass die Terroristen nach dem Absturz Trümmer entfernt haben", heißt es. Die Führung in Kiew wirft den Separatisten die Vernichtung von Beweismitteln vor.

+++ 13:57 EU einig über neue Sanktionen +++
In der Ukraine-Krise einigen sich die Vertreter der 28 EU-Regierungen grundsätzlich auf Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Nach Angaben von Diplomaten geht es um eine Erschwerung des Zugangs zu den EU-Finanzmärkten, ein Verbot künftiger Waffenexporte, ein Ausfuhrverbot für Hochtechnologieprodukte und um Exportbeschränkungen für Spezialanlagen zur Öl- und Gasförderung. Die EU-Kommission soll bis kommenden Montag konkrete Verordnungstexte vorlegen, die dann am Dienstag von den EU-Botschaftern abgesegnet werden sollen.

+++ 12:29 Niederlande: Militäreinsatz möglich +++
Die Niederlande schließen den Einsatz einer bewaffneten Militäreinheit an der Absturzstelle von Flug MH17 in der Ostukraine vorbehaltlich der Zustimmung der Konfliktparteien nicht aus. Darüber soll am Wochenende von der Regierung entschieden werden, heißt es im Parlament von Den Haag. Die Niederlande hatten bereits gestern eine internationale Polizeimission zum Schutz der Ermittler gefordert.

+++ 12:24 Hunderttausende sind auf der Flucht +++
Durch die Ukraine-Krise werden mittlerweile 230.000 Menschen zu Flüchtlingen. Rund 130.000 Ukrainer fliehen vor den Kämpfen nach Russland, fast 100.000 weitere Menschen verlassen ihr Zuhause und sind nun Binnenflüchtlinge. Die Zahl der Flüchtlinge aus den umkämpften Regionen Donezk und Lugansk steigt seit Anfang Juni deutlich an.

+++ 12:20 Russland stoppt Einfuhr von Milch und Käse +++
Russland untersagt den Import von Molkereiprodukten wie Milch und Käse aus der Ukraine. Die russische Lebensmittelbehörde begründet dies mit mangelhaften Qualitätskontrollen der ukrainischen Seite. Das Einfuhr-Verbot inmitten des Konflikts gilt jedoch als Gegenschlag der russischen Seite: Die Ukraine hatte im Juni ein Freihandelsabkommen mit der EU abgeschlossen. Russland hatte damals bereits angedeutet, man werde mit Handelsbeschränkungen reagieren.

+++ 11:38 Poroschenko lehnt Rücktritte ab +++
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko lehnt den Rücktritt der Regierung ab und fordert das Parlament auf, der Regierung das Vertrauen auszusprechen. Das Auseinanderbrechen der Koalition sei "kein Grund für den Rücktritt der Regierung", erklärt Poroschenko. Er hoffe, dass sich die Gemüter beruhigten und der Verantwortungssinn obsiege.

Video

+++ 10:12 Rebellen schließen Polizeieinsatz nicht aus +++
Die Separatisten in der Ostukraine schließen die Stationierung einer internationalen Polizeitruppe an der Absturzstelle nicht aus. "Wenn sich Malaysia, Australien oder die Niederlande an uns wenden, werden wir den Vorschlag natürlich prüfen", sagte Sergej Kawtaradse von der "Volkswehr" in Donezk. Die Aufständischen könnten die Sicherheit ausländischer Polizisten in der Kampfzone allerdings nicht garantieren.

+++ 09:04 Groisman wird geschäftsführender Regierungschef +++
Nach dem Rücktritt des ukrainischen Regierungschefs Jazenjuk wird dessen bisheriger Stellvertreter Groisman zum geschäftsführenden Ministerpräsidenten ernannt. Der 36 Jahre alte Politiker übernimmt vorübergehend die Vollmachten des Kabinettschefs. Groisman gilt als Vertrauter von Präsident Poroschenko. Der bisherige Regierungschef Jazenjuk hatte gestern nach nur fünf Monaten im Amt seinen Rücktritt erklärt. Grund war unter anderem der Bruch seiner Koalition.

+++ 07:15 Menschenrechtler kritisieren "Grad"-Einsatz +++
Human Rights Watch wirft der ukrainischen Führung vor, beim Einsatz von Raketen in einem von Rebellen kontrollierten Gebiet 16 Zivilisten getötet zu haben. Zwischen dem 12. und 21. Juli hätten Regierungstruppen und regierungsnahe Milizen im Raum Donezk mindestens viermal russische "Grad"-Raketen eingesetzt. Diese Raketen gelten als zielungenau. Sie in dicht besiedelten Gebieten abzuschießen verstoße gegen das Kriegsrecht und könnte als Kriegsverbrechen eingestuft werden. Künftig sollten alle Parteien in dem Konflikt auf "Grad"-Raketen verzichten.

+++ 06:35 Ukrainische Fußball-Saison beginnt +++
Die kriegsähnlichen Zustände in der Ukraine erreichen auch den Sport. Heute startet die ukrainische Fußball-Liga in die neue Saison. Mit Schachtjor Donezk verlegt ein ostukrainischer Verein seinen Spielort in den Westen. "Wir werden in Kiew trainieren und leben, und die Arena Lwiw wird unser Heimstadion", teilt Trainer Mircea Lucescu mit. Lwiw liegt mehr als 1000 Kilometer vom umkämpften Donezk entfernt im Westen des Landes.

+++ 06:14 Letzte geborgene Leichen kommen an +++
Ein internationales Team von 200 Experten hat mit der Identifizierung der Opfer des Absturzes von Flug MH17 in der Ostukraine begonnen. Der Prozess könne lange dauern, sagte der Sprecher des Forensischen Teams. Am Donnerstagnachmittag waren zwei Militärmaschinen mit 74 weiteren Opfern in den Niederlanden gelandet.

+++ 05:20 EU weist Russland in die Schranken +++
Im Konflikt mit Russland um die Ukraine setzt die EU heute ihre Beratungen über Sanktionen gegen die russische Wirtschaft fort. Dazu kommen die Botschafter der 28 EU-Staaten in Brüssel zusammen. Sie hatten bereits gestern ein Paket von Strafmaßnahmen als Reaktion auf den mutmaßlichen Abschuss des Flugs MH17 diskutiert. Die Vorschläge sehen die Einschränkung von Rüstungsgeschäften und des Handels mit Schlüsseltechnologie im Energiesektor vor. Außerdem könnte für russische Unternehmen der Zugang zu den europäischen Finanzmärkten blockiert werden.

+++ 03:31 Neue Wrackteile und Leichen gefunden +++
Ermittler finden ein neues großes Wrackteil sowie weitere Leichen. Die Ermittler - darunter zwei australische Diplomaten und ein Forensiker - seien zunächst nicht dafür ausgerüstet gewesen, die Leichen zu bergen, berichten der Fernsehsender ABC und die Zeitung "Sydney Morning Herald". Bei dem Wrackteil handelt es sich demnach um ein Teil des Rumpfes, in dem Sitze und Fenster noch intakt sind.

+++ 02:27 Schweres Artilleriefeuer in Donezk +++
In Donezk gehen die Kämpfe zwischen Separatisten und ukrainischer Armee auch in der Nacht weiter. Reporter berichten von schwerem Artilleriefeuer und Explosionen in der Stadt. Unbestätigten Berichten zufolge werden Raketen auf die Landebahn des Flughafens gefeuert.

Lesen Sie hier den Liveticker des Vortags.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen