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Bislang haben sich weder Dreyer noch Klöckner in der Wählergunst absetzen können.
Bislang haben sich weder Dreyer noch Klöckner in der Wählergunst absetzen können.(Foto: imago/Hermann J. Knippertz)

Forsa-Umfrage zu Landtagswahlen: Dreyer und Klöckner vor Fotofinish

In wenigen Tagen sind die Wähler in drei Bundesländern zum Urnengang aufgerufen. Vor allem in Rheinland-Pfalz ist der Ausgang der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge offen. Im Osten steuert die AfD auf eine Rolle als drittstärkste Kraft zu.

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg halten die Grünen laut einer Umfrage ihren Vorsprung vor der CDU. Die Partei erzielt nach der Erhebung des Instituts Forsa im Auftrag von "RTL Aktuell" 32 Prozent. Die CDU kommt auf 27 Prozent. Die SPD holte im Vergleich zur vergangenen Umfrage auf und liegt bei 16 Prozent. Dies würde für eine grün-rote Mehrheit im neuen Parlament (48 Prozent der Stimmen) reichen.

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Zuletzt waren die Sozialdemokraten im Südwesten auf Werte von 12,5 bis 13 Prozent gekommen. Die FDP erreichte der Umfrage zufolge 7 Prozent, die Linke verfehlt mit drei Prozent den Einzug ins Parlament. Die AfD liegt bei 11 Prozent. In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt werden am Sonntag neue Landtage gewählt.

In Rheinland-Pfalz liefern sich laut der Umfrage CDU und SPD weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Beide Parteien kommen auf 35 Prozent. Wenn die Regierungschefin direkt gewählt werden könnte, würden sich 45 Prozent der Befragten für die SPD-Politikerin und Ministerpräsidentin Malu Dreyer entscheiden. Für Julia Klöckner (CDU) können sich dagegen nur 31 Prozent erwärmen.

"Am Sonntagabend, am 13. März abends, werden die Hühner gezählt", sagte der Vorsitzende der SPD in Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz. "Ich bin fest davon überzeugt, dass in unserem Stall am Schluss mehr Hühner sein werden." Die AfD in Rheinland-Pfalz erreicht 9 Prozent, die Grünen kommen auf 6 Prozent. Die FDP würde den Sprung ins Parlament mit 6 Prozent wieder schaffen, die Linke mit 4 Prozent dagegen nicht.

In Sachsen-Anhalt erreicht der Umfrage zufolge die AfD 18 Prozent und ist damit leicht vor der SPD, die auf 17 Prozent kommt. Die CDU bleibt demnach mit 30 Prozent stärkste Kraft. Die Linke käme auf 20 Prozent. Grüne und FDP liegen bei je fünf Prozent - damit ist unklar, ob sie die Fünf-Prozent-Hürde überwinden können.

Quelle: n-tv.de

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