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Das FBI ruft Autofahrer zur Vorsicht auf.
Das FBI ruft Autofahrer zur Vorsicht auf.(Foto: dpa)

"Zunehmend anfällig": FBI warnt vor Hackerangriffen auf Autos

Dass Software in Fahrzeugen auch zu Problemen führen kann, ist nichts Neues. Nun allerdings wendet sich auch die US-Bundespolizei FBI mit einer eindringlichen Mahnung an Autobesitzer.

Die US-Behörden sind alarmiert. Der Grund sind mögliche Hackerangriffe auf Autos. Diese seien "zunehmend anfällig" für Cyberattacken, hieß es in einem Bericht der Bundespolizei FBI und der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA.

Als mögliches Sicherheitsrisiko nannten sie die Gefahr, dass Fremde die Kontrolle über die Wagen übernehmen. Kriminelle könnten sich etwa Zugang zur Fahrzeug-Software beschaffen, indem die Kunden schadhafte E-Mails öffnen. Die Besitzer sollten daher vorsichtig sein.

Als weitere Tipps gibt die Berhörde an, die Software regelmäßigen Updates zu unterziehen. Außerdem solle man Fahrzeuge niemandem überlassen, dem man nicht vertraue. Bei Auffälligkeiten sollten sich Kunden an die Werkstatt und unter anderem an das FBI wenden.

Sicherheitslücken wurden zuletzt etwa bei Autos von Fiat Chrysler, der Opel-Mutter General Motors und BMW entdeckt. Die Warnungen des FBI seien nicht richtig neu, zitiert das Magazin "Wired" den Experten Chris Valasek, der im vergangenen Jahr mit Hackerangriffen bei Jeeps zu tun hat. Allerdings könne die Warnung allen vor Augen führen, wie real die Gefahr von Hackerangriffen tatsächlich sei. Es sei ein guter Rat, so Valasek. "Die Menschen nehmen das FBI ernst."

Quelle: n-tv.de

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