Politik
Video

Messerangriff in Hannover: Hatte Attacke auf Polizisten IS-Hintergrund?

In Hannover wird ein Bundespolizist niedergestochen und schwer verletzt. Die mutmaßliche Täterin ist 15 Jahre alt. Laut einem Bericht soll sie im türkisch-syrischen Grenzgebiet gewesen sein. Die Polizei glaube, dass der Angriff mit dem IS zusammenhängt.

Die Messerattacke auf einen Bundespolizisten in Hannover hat möglicherweise einen terroristischen Hintergrund. "Focus Online" berichtet, die Ermittler gingen davon aus, dass die Tat mit der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Verbindung stehe. Eine 15-Jährige hatte auf den Polizisten eingestochen. Der 34-Jährige war bei dem Angriff am Freitagnachmittag schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden.

Oberstaatsanwalt Thomas Klinge äußerte sich zu möglichen Verbindungen zur Terrormiliz indes zurückhaltender: "Ich bin da sehr viel vorsichtiger", sagte er. Die Deutsch-Marokkanerin habe sich vor dem Angriff im Ausland aufgehalten. Wo genau sie war, werde noch geprüft.

Laut dem Bericht des Onlineportals, der sich auf Ermittlerkreise beruft, war die Jugendliche bis vor kurzem im türkisch-syrischen Grenzgebiet. Ihre Mutter habe sie zurückgeholt. Das Mädchen sei dort womöglich radikalisiert worden. Die Jugendliche sitze derzeit in Untersuchungshaft.

Die Schülerin hatte dem Beamten bei einer Personenkontrolle unvermittelt ein Küchenmesser in den Hals gestoßen, wie es hieß. Ein Kollege des Verletzten konnte die 15-Jährige überwältigen und entwaffnen. Die Jugendliche wurde festgenommen und anschließend von Beamten der Polizei Hannover befragt. Bei dem Mädchen sei nach der Festnahme ein zweites Messer gefunden worden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Jugendliche wegen versuchten Mordes. Sie war zuvor bereits mehrfach aktenkundig geworden, unter anderem wegen Diebstahls und Körperverletzung.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen