Politik

Beispiel für Demokratie: Kitas als Neonazi-freie Zone

Rechtsextreme sollten keinen Einfluss auf kommunale Kindereinrichtungen bekommen. Das fordert der Zentralrat der Juden in Deutschland. Mecklenburg-Vorpommern habe mit einer solchen Initiative ein "starkes Beispiel für einen kämpferischen demokratischen Staat" geliefert.

In Wunsiedel beim "Tag der Demokratie".
In Wunsiedel beim "Tag der Demokratie".(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Zentralrat der Juden in Deutschland will künftig bundesweit von Kita-Betreibern einen Nachweis, dass sie keine Rechtsextremen beschäftigen. Die Initiative Mecklenburg-Vorpommerns sei "ein starkes Beispiel für einen kämpferischen demokratischen Staat, der sich wehren will und den Todfeinden der Freiheit keinesfalls unsere Kinder überlassen darf", sagte der Vizepräsident des Zentralrats, Dieter Graumann. M-V will verhindern, dass Rechtsextreme Einfluss auf kommunale Kindereinrichtungen bekommen.

Vom 1. August an sollen die Verantwortlichen und Erzieher persönliche Erklärungen abgeben, wonach sie für die freiheitlich demokratische Grundordnung eintreten und kein Mitglied einer rechtsextremen Partei sind. Erst dann erhielten neue Träger eine Zulassung.

Quelle: n-tv.de

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