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Wohin mit den Armen?: Merkel lüftet Geheimnis der Raute

Ohne Raute geht es nicht: Kanzlerin Merkel und "Brigitte"-Chefredakteurin Huber.
Ohne Raute geht es nicht: Kanzlerin Merkel und "Brigitte"-Chefredakteurin Huber.(Foto: dpa)

Donnerstagabend im Berliner Maxim-Gorki-Theater, Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutiert auf Einladung der Frauenzeitschrift "Brigitte" mit Chefredakteurin Brigitte Huber und Chefreporterin Meike Dinklage. Die Stimmung ist ungewöhnlich locker, Merkel bringt ihre bekannten trockenen Sprüche und hat die Lacher schnell auf ihrer Seite.

Zum Beispiel als sie über das Schweigen spricht. "Schweigen wird ja sowieso zu einer Rarität in unserer Gesellschaft. Denken beim Reden ist auch nicht so einfach", sagt sie mit Betonung auf dem "so". Der Saal lacht. "Ja, Sie lachen", sagt Merkel, da lacht das Publikum noch mehr.

Dann die Enthüllung. Was hat es eigentlich mit Merkels typischer Handbewegung, der sogenannten Merkel-Raute, auf sich? Die Geste hat sie sich selbst beigebracht, ihre Schwester - wie gelegentlich gerüchteweise vermutet worden war - habe ihr den Tipp nicht gegeben. "Es war immer die Frage, wohin mit den Armen. Und daraus ist das entstanden." Ihre Geste zeige "vielleicht eine gewisse Liebe zur Symmetrie".

Und die hängenden Mundwinkel auf manchen Fotos? "Ich wär ja kein richtiger Mensch mehr, wenn man mir gar nichts mehr ansehen würde." Das ist dann auch geklärt.

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Quelle: n-tv.de

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