Politik
Einmal Pommes bitte, Merkel hatte Hunger.
Einmal Pommes bitte, Merkel hatte Hunger.(Foto: REUTERS)

Hungerattacke beim EU-Gipfel: Merkel macht Selfie an Pommesbude

Auch das gehört zum EU-Gipfel. Am Freitagabend entflieht die Kanzlerin den Verhandlungen um Flüchtlinge und "Brexit" und landet an einer Pommesbude - ein neues Selfie entsteht.

Verhandlungen sind schwierig und langwierig. Da kann einem schon einmal der kleine Hunger kommen - so muss es gestern am frühen Abend Angela Merkel und anderen Politikern in Brüssel ergangen sein. Und was macht man, wenn einem im Land der Pommes eben dieser ein Loch in den Magen reißt? Genau, ein Rettungspaket aus Pommes muss her.

Den ganzen Tag habe es nichts Vernünftiges zu essen gegeben, zitiert die "Bild"-Zeitung ein deutsches Delegationsmitglied. "Da mussten wir uns halt was suchen." Dafür sei man dann zehn Minuten zu Fuß gelaufen.

Das Ziel des hungergetriebenen Spaziergangs war dann schließlich die "Maison Antoine" - eine Edel-Pommesbude am Place Jourdan, die laut "Welt" einen legendären Ruf unter den Einheimischen genießt. Dort wurde die Kanzlerin natürlich auch selbst zum gefundenen Fressen - für Selfie-Jäger.

Passanten erkannten Merkel und lichteten sie mit dem Smartphone ab, der diensthabende Frittenverkäufer brachte sie gar zum Lächeln und fotografierte sich mit der CDU-Vorsitzenden. Das Foto landete dann bei Facebook und verbreitete sich rasch im Netz.

Mayo oder Ketchup? Oder gar Spezialsauce mit Zwiebeln? Wie Merkel sich ihre Fritten zubereiten ließ, wissen wir nicht. Auch nicht, wie sie ihr schmeckten. Die Pommes-Pause hat der Kanzlerin aber immerhin so viel Energie zurückgegeben, dass sie die Nacht durchverhandeln konnte.

Quelle: n-tv.de

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