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Bis zu 3000 Menschen sind zur jüngsten Pegida-Kundgebung nach Dresden gekommen.
Bis zu 3000 Menschen sind zur jüngsten Pegida-Kundgebung nach Dresden gekommen.(Foto: dpa)

"Damit werden sie locker fertig": Pegida lobt rechte Proteste in Clausnitz

Ein grölender Mob von gut 100 Menschen empfängt vergangene Woche im sächsischen Clausnitz eine Gruppe von Flüchtlingen. Für eine Pegida-Wortführerin kein Problem. Kriegsflüchtlinge sollten so etwas ihrer Meinung nach aushalten.

Das islamfeindliche Pegida-Bündnis hat die Anfeindungen gegen Flüchtlinge im mittelsächsischen Clausnitz ausdrücklich gelobt. Pegida-Wortführerin Tatjana Festerling bezeichnete bei einer Kundgebung am Montagabend in Dresden das Auftreten des Mobs in dem Dorf als "Mut der Bürger". Von den Anhängern wurde dies mit "Clausnitz"-Rufen und Beifall quittiert. Weiter bezeichnete Festerling Flüchtlinge als "skrupellose Invasoren" und warf ihnen vor, Kindertränen zu instrumentalisieren.

Am vergangenen Donnerstag hatte eine wütende Menge die Ankunft von Flüchtlingen in Clausnitz (Osterzgebirge) blockiert und mit dem Ruf "Wir sind das Volk" ihre Ablehnung gegen die deutsche Asylpolitik bekundet.

Festerling wollte darin nichts Verwerfliches erkennen. "Wer gerade angeblich schwerst traumatisiert aus Kriegszonen kommt, wird mit Menschen, die "Wir sind das Volk rufen", locker fertig", sagte sie unter dem Beifall der Anhänger. Nach Angaben der Forschungsgruppe durchgezählt waren am Abend 2500 bis 3000 Pegida-Anhänger zu der Kundgebung in Dresden erschienen.

Quelle: n-tv.de

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