Politik
Besteht die Gefahr, dass sich Militärs und Politiker künftig langweilen?
Besteht die Gefahr, dass sich Militärs und Politiker künftig langweilen?(Foto: dpa)

Luxusverbot für Militär und Politik: Peking verbietet Blabla

Mehrere Korruptionsskandale haben dem Ansehen der Kommunistischen Partei Chinas geschadet. Die neue Parteiführung verbietet nun bei Empfängen teure Festessen, rote Teppiche und Blumensträuße. Auch auf inhaltsloses Gerede soll verzichtet werden.

Ranghohe Militäroffiziere in China müssen künftig auf Luxus verzichten. Als Reaktion auf Vorgaben der neuen Parteiführung in Peking hat die Militärkommission nun Vorschriften veröffentlicht, die für mehr Bescheidenheit und Fleiß sorgen sollen.

So darf es künftig bei Empfängen hoher Militärs keinen Alkohol mehr geben, keine Festessen, keine roten Teppiche und Blumensträuße, keine Ehrenformationen oder Willkommensbanner, wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Außerdem solle auf inhaltsloses Gerede verzichtete werden. Reisen ins Ausland, Treffen und Berichte sowie der Gebrauch von Sirenen sollen bei offiziellen Besuchen reduziert werden, um die Öffentlichkeit nicht zu stören.

Seit Donnerstag gelten für Politiker in Peking ähnliche Vorgaben. Auch sie müssen künftig auf Willkommensbanner und Festessen verzichten und sich stattdessen mit Buffets zufriedengeben.

Als Antwort auf Skandale in der Kommunistischen Partei hatte der neue Parteichef Xi Jinping nach seiner Amtsübernahme die Funktionäre aufgefordert, Verschwendung und Bürokratie einzuschränken. Zuvor hatten die Skandale Machtmissbrauch und Korruption offengelegt.

Quelle: n-tv.de

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