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Martin Schulz soll für die Sozialdemokraten das Kanzleramt erobern.
Martin Schulz soll für die Sozialdemokraten das Kanzleramt erobern.(Foto: dpa)

100 Prozent Zustimmung: SPD-Vorstand nominiert Schulz

Die SPD zieht mit Martin Schulz als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl 2017. Der Parteivorstand nominiert ihn einstimmig zum Herausforderer von Angela Merkel. Zum SPD-Chef soll Schulz Mitte März auf einem Sonderparteitag gewählt werden.

Der SPD-Vorstand hat den früheren EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl im September nominiert. Nach Teilnehmerangaben folgte das Gremium einstimmig dem Vorschlag von SPD-Chef Sigmar Gabriel, der auch den Parteivorsitz an Schulz abgibt. Ein Parteitag im März soll Schulz dann offiziell zum SPD-Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel wählen.

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Die Nominierung erfolgte im Rahmen der Klausurtagung der Parteispitze der Sozialdemokraten am Sonntag und Montag in Berlin. Nach der Vorstandssitzung am Sonntag will Schulz im Willy-Brandt-Haus eine Rede halten.

Juso-Chefin Johanna Uekermann stellte dem designierten SPD-Kanzlerkandidaten die Unterstützung der sozialdemokratischen Jugendorganisation in Aussicht. "Wir erwarten natürlich, dass er Themen wie soziale Gerechtigkeit, aber auch was junge Leute umtreibt, ganz nach vorne stellt", sagte Uekermann. "Wenn er das macht, dann hat er die volle Unterstützung der Jusos."

Gabriel hatte am Dienstag eine personelle Neuaufstellung der SPD für das Wahljahr verkündet. Überraschend erklärte er seinen Rückzug vom Parteivorsitz sowie seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur und schlug Schulz für beide Posten vor.

Der bisherige Wirtschaftsminister Gabriel rückte auf den Posten von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der am 12. Februar zum Bundespräsidenten gewählt werden soll. Das Wirtschaftsressort wird fortan von Gabriels bisheriger Staatssekretärin Brigitte Zypries geführt.

Quelle: n-tv.de

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