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Die AfD bleibt allein und darf sich im SWR nur in Einzelinterviews äußern.
Die AfD bleibt allein und darf sich im SWR nur in Einzelinterviews äußern.(Foto: dpa)

Wahlen im Südwesten Deutschlands: SWR schließt AfD von "Elefantenrunden" aus

Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wählen ihre Landtage neu. Doch das TV-Duell der Spitzenkandidaten aussichtsreicher Parteien findet ohne die AfD statt. Der SWR bekennt: Die Ministerpräsidenten beider Länder erzwingen den Ausschluss der Neu-Rechten.

Vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden an den TV-Debatten mit den Spitzenkandidaten keine AfD-Politiker teilnehmen. An den Live-Gesprächen vor den Wahlen am 13. März nehmen nur Vertreter der im Landtag vertretenen Parteien teil, wie der SWR mitteilte. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann hatten gemeinsame Auftritte mit der AfD abgelehnt.

An der Live-Sendung drei Tage vor der Wahl in Baden-Württemberg nehmen laut SWR nun neben dem Grünen Kretschmann sein CDU-Herausforderer Guido Wolf, SPD-Landeschef Nils Schmid und der FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke teil. Im Anschluss daran werden demnach zwei aufgezeichnete Interviews mit Linken-Chef Bernd Riexinger und dem AfD-Spitzenkandidaten Jörg Meuthen gezeigt. Diese Gespräche würden "ungeschnitten gesendet".

Für das gleiche Vorgehen entschied sich der Sender in Rheinland-Pfalz. Dort nehmen an dem Live-Gespräch neben der SPD-Politikerin Dreyer ihre CDU-Herausforderin Julia Klöckner sowie die Grünen-Spitzenkandidatin Eveline Lemke teil. Im Anschluss daran werden Interviews mit den Spitzenkandidaten von FDP, Linkspartei und AfD gezeigt, die momentan nicht im Landtag vertreten sind.

In beiden Ländern wird am 13. März ein neuer Landtag gewählt. In Mainz regiert derzeit eine rot-grüne Regierung unter Dreyer, in Stuttgart ein grün-rotes Bündnis unter Kretschmann. Der Wahlausgang gilt in beiden Bundesländern als offen. Der rechtspopulistischen AfD werden jeweils gute Chancen eingeräumt, in den Landtag einzuziehen.

Quelle: n-tv.de

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