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Die AfD will eine Unterlassungsklage gegen Sahra Wagenknecht einreichen.
Die AfD will eine Unterlassungsklage gegen Sahra Wagenknecht einreichen.(Foto: picture alliance / dpa)

NPD-Mitglieder in Partei?: Sachsen-AfD will Wagenknecht verklagen

Vor laufenden Kameras behauptet Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, dass "reihenweise" NPD-Mitglieder in die AfD eingetreten seien. Das will die Partei nicht auf sich beruhen lassen.

Der sächsische Landesverband der AfD prüft eine Klage gegen die Fraktionschefin der Linken, Sahra Wagenknecht. Wagenkecht hatte in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" behauptet, Mitglieder der rechtsextremen NPD seien "reihenweise" in den Landesverband der AfD eingetreten. Nun prüfe die Partei, ob sie Wagenkecht wegen Verleumdung und Übler Nachrede verklagen könne, heißt es in einer Pressemitteilung der AfD.

"Diese Behauptung ist nicht nur eine Frechheit, sondern inhaltlich falsch. Die AfD-Sachsen hat eine strikte Ausschlussklausel, die es früheren oder noch aktiven NPD-Mitgliedern verbietet, Mitglied der AfD zu werden", sagt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer laut der Mitteilung. Jedes neue Mitglied der Partei müsse eine Erklärung abgeben, "nicht in der NPD gewesen zu sein", heißt es. Zudem würden persönliche Aufnahmegespräche geführt.

Darüber hinaus kündigt die AfD an, auch gegen die ARD vorzugehen. Es sei "unglaublich", mit welchen "perfiden Mitteln und Methoden" der AfD vor der Wahl Schaden zugefügt werden solle. Nach Darstellung der AfD hätten ihre Wähler das "miese Spiel" des "politisch-medialen Komplexes" allerdings längst durchschaut.

Quelle: n-tv.de

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