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Per Videolübertragung nahm Assange in dieser Woche an einer Konferenz in Moskau teil.
Per Videolübertragung nahm Assange in dieser Woche an einer Konferenz in Moskau teil.(Foto: imago/ITAR-TASS)

Ecuador willigt ein: Schweden darf Assange befragen

Seit Juni 2012 sitzt Julian Assange in der Botschaft von Ecuador in London fest. Das könnte sich bald ändern. Zumindest kommt Bewegung in die schwedischen Ermittlungen gegen ihn.

Ecuador gestattet den schwedischen Behörden, den Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Botschaft des Landes in London zu befragen. Beide Staaten hätten nach sechs Monaten Verhandlungen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, teilte die Regierung in Quito mit.

Der 44-jährige Australier Assange lebt seit mehr als drei Jahren in der Botschaft, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dort wird gegen ihn wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung ermittelt. Assange bestreitet die Anschuldigungen und sagte, er befürchte, dass die schwedischen Behörden ihn an die USA ausliefern wollten.

In Amerika könnte er wegen der Veröffentlichung geheimer US-Dokumente durch Wikileaks vor Gericht gestellt werden. Großbritannien warf Ecuador vor, es behindere die Justiz, indem es Assange Gastrecht in der Botschaft gewähre.

Assange hatte sich im Juni 2012 in die Botschaft geflüchtet, nachdem in Großbritannien alle Mittel gegen eine Auslieferung an Schweden ausgeschöpft waren.

Quelle: n-tv.de

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