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Soll die wichtigsten Konfliktparteien des Syrienkriegs an einen Tisch holen: Staffan de Mistura.
Soll die wichtigsten Konfliktparteien des Syrienkriegs an einen Tisch holen: Staffan de Mistura.(Foto: REUTERS)

UN verschickt Einladungen: Termin für Syrien-Friedensgespräche steht

Der Krieg in Syrien zwingt Millionen Menschen auf die Flucht. Um das Kämpfen zu beenden, wollen die Vereinten Nationen die Konfliktparteien so schnell wie möglich an einen Tisch holen. Ende der Woche soll es endlich losgehen.

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Die Syrien-Friedensgespräche sollen möglichst bereits Ende der Woche beginnen. Als neuer Starttermin sei der 29. Januar vorgesehen, teilte der UN-Sondervermittler für Syrien, Staffan de Mistura, mit. Er werde die Einladungen dafür von Dienstag an verschicken.

Zuvor hatten Russland und die USA zu einem raschen Beginn der Syrien-Friedensgespräche in Genf aufgerufen. Die Vereinten Nationen (UN) sollten schnell ein Datum für die Verhandlungen bekanntgeben, forderten die Außenminister Sergej Lawrow und John Kerry nach einem gemeinsamen Gespräch.

In dem Telefonat berieten die beiden Chefdiplomaten den Angaben aus Moskau zufolge auch über den Kampf gegen den Terrorismus. Eigentlich sollten die Syrien-Gespräche bereits zu Wochenbeginn in der Schweiz starten.

Eine Verschiebung hatte sich aber schon seit Tagen abgezeichnet. Knackpunkt war bislang die Liste der Teilnehmer. Insbesondere zwischen den Großmächten Russland und den USA herrscht Uneinigkeit, welche syrischen Oppositionsvertreter an den Friedensgesprächen beteiligt werden sollten und welche nicht.

Die Vereinigten Staaten unterstützen zusammen mit einer breiten internationalen Alllianz verschiedene Rebellengruppen in ihrem Kampf gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad. Russland wiederum griff im vergangenen Oktober militärisch in den Konflikt ein, um Assad an der Macht zu halten.

Quelle: n-tv.de

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