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Donald Trump kündigte die Einlösung eines Wahlversprechens an. (Archivbild)
Donald Trump kündigte die Einlösung eines Wahlversprechens an. (Archivbild)(Foto: AP)

"Potenzielle Katastrophe": Trump kündigt Ausstieg aus TPP an

US-Präsident Obama hat das transpazifische Freihandelsabkommen TPP ausgehandelt, im Januar soll es vom Kongress ratifiziert werden. Sein Nachfolger Donald Trump kündigt schon jetzt den Ausstieg an - für den ersten Tag seiner Amtszeit.

Der designierte US-Präsident Donald Trump will bereits am ersten Tag seiner Amtszeit den Ausstieg der USA aus dem Transpazifischen Freihandelsabkommen TPP erklären. Dies kündigte der Republikaner in einer Videobotschaft an. Das geplante Zwölf-Länder-Abkommen sei eine "potenzielle Katastrophe für unser Land", sagte Trump. "Stattdessen werden wir gerechte, bilaterale Handelsverträge vereinbaren, die Arbeitsplätze und Industrien zurück nach Amerika bringen."

Noch am ersten Tag werde er eine entsprechende präsidentielle Anordnung zum Rückzug aus dem Abkommen vorlegen, sagte Trump. Er soll am 20. Januar als Präsident vereidigt werden. Der Ausstieg aus TPP zählte zu Trumps Wahlkampfversprechen.

Das transpazifische Handelsabkommen TPP zwischen zwölf Pazifik-Anrainerstaaten sollte nach bisherigem Stand eigentlich noch vor Ende der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama im Januar vom Kongress in Washington ratifiziert werden.

Neben den Wirtschaftsmächten USA und Japan umfasst die geplante Freihandelszone Australien, Brunei, Kanada, Chile, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. Zusammen stehen diese Länder für rund 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Nicht dabei ist China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt - das Abkommen war auch als Gegengewicht zur Volksrepublik gedacht.

Quelle: n-tv.de

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