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Paraden und Raketen: Die neuen Sanktionen sollen dafür sorgen, dass Kim Jong Un in Zukunft dafür das Geld fehlt.
Paraden und Raketen: Die neuen Sanktionen sollen dafür sorgen, dass Kim Jong Un in Zukunft dafür das Geld fehlt.(Foto: picture alliance / dpa)

Härtere Sanktionen in Kraft gesetzt: USA verschärfen Ton gegenüber Nordkorea

Die Vereinigten Staaten wollen mit noch einmal deutlich härteren Sanktionen die Geldflüsse des kommunistischen Regimes in Pjöngjang austrocknen - und Kim Jong Un so daran hindern, sein Volk zu unterdrücken und die Armee weiter auszubauen.

US-Präsident Barack Obama hat ein Gesetz für schärfere US-Sanktionen gegen Nordkorea unterzeichnet. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. Die USA reagieren damit auf die Atompolitik und die Menschenrechtslage in der kommunistischen Diktatur. Auch der Nachbar Südkorea denkt über härtere Sanktionen nach, wie Präsidentin Park Geun Hye am Donnerstag erklärte. Jüngste Raketentests Pjöngjangs hatten noch keinen Einfluss auf die Sanktionen.

Der Gesetzentwurf, der in der vergangenen Woche vom US-Kongress gebilligt worden war, stammt bereits aus dem Jahr 2015. Allerdings haben die Spannungen nach einem Atomtest im Januar und einem Raketenstart am 7. Februar weiter zugenommen. Den neuen Sanktionen zufolge können nun alle, die das Regime in Pjöngjang unterstützen, in den USA bestraft werden. Dies zielt vor allem auf Finanzinstitute, die mit dem Regime in Geschäftsbeziehungen treten. Zudem werden Maßnahmen gegen Cyber-Angriffe und Menschenrechtsverletzungen durch Nordkorea ergriffen.

"Gezielte Sanktionen gegen Banken und Firmen, die Geschäfte mit Kim Jong Un machen, werden die Finanzströme kappen", sagte Ed Royce, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Repräsentantenhaus. Kim werde das Geld fehlen, um sein Volk unterdrücken zu können, seine Armee auszubauen und seine Waffenprogrammen voranzutreiben, sagte Royce.

Das Gesetz war in Senat und Abgeordnetenhaus mit überwältigender Mehrheit von Abgeordneten der beiden großen Parteien verabschiedet worden. Die USA hatten bereits am Mittwoch militärische Stärke demonstriert, als sie vier Kampfjets über den Nordwesten Südkoreas fliegen ließen.

Quelle: n-tv.de

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