Dienstag, 09. August 2011
Es war ein netter Versuch: Wie das Euro-Experiment endet
Ein Kommentar von Hanno Hall
Immerhin sind die Münzen hübsch anzusehen
(Foto: picture alliance / dpa)
Die gemeinsame Währung war eine gute Idee. Politik und Bürger haben sich aber vom schönen Schein blenden lassen. Denn eine gemeinsame Währung bedeutet viel mehr, als nur im Urlaub auf das Tauschen und Umrechnen verzichten zu können.
Eine gemeinsame Währung kann nur funktionieren, wenn die Mitglieder der Union eine halbwegs vergleichbare Wirtschaftskraft haben, ähnliche Sozialsysteme, vor allem aber kompatible Steuermodelle, nachhaltige Haushalte, seriöse Regierungen und Bürger, die bereitwillig Steuern zahlen. Doch davon ist die Währungsunion meilenweit entfernt. Das Korsett Euro nimmt den Griechen die Luft. Portugal, Irland und schlimmstenfalls Spanien und Italien werden ebenfalls fallen.
Zur Erinnerung: Selbst Deutschland hat seine Schulden nicht im Griff. Das wirtschaftlich stärkste Land der EU, sogar vergleichsweise seriös regiert, muss Jahr für Jahr viele Milliarden Euro neue Schulden machen. Und trotzdem sind die Sozialsysteme unterfinanziert, die Straßen löchrig und die Schulen in schlechtem Zustand. Wie um alles in der Welt sollen dann Länder wie Griechenland oder Portugal ihre Schulden in den Griff bekommen? Richtig: gar nicht.
Eine Lösung könnte sein, dass die starken Euro-Länder die schwachen mit durchschleppen. Sprich: Deutschland muss mehr Zinsen bezahlen, damit Griechenland, Italien und Co. neue, billigere Schulden machen können. Und irgendwer in Brüssel müsste dann kontrollieren, dass Rom und Athen vernünftig wirtschaften. Viel Spaß dabei.
Was nach dem Euro kommt
Wie es stattdessen weitergehen könnte? Keine Ahnung. Aber wir riskieren mal einen Blick in die Glaskugel: Peer Steinbrück wird in der ersten Ausgabe der neuen Jauch-Talkrunde seine Kanzlerkandidatur erklären. Außerdem fordert der Hoffnungsträger der SPD, den Euro auf den starken Kern rund um Deutschland und Frankreich zu konzentrieren und die "Schwächlinge rauszuschmeißen". Denn Aufgabe des deutschen Michel sei es nicht, zwielichtige Figuren wie Silvio Berlusconi durchzufüttern.
Gleichzeitig beginnt eine Kampagne der "Bild"-Zeitung: "Gebt uns die D-Mark wieder!" Kanzlerin Merkel tut das zunächst als "wenig hilfreich" ab. In letzter Sekunde merkt sie, was sich zusammenbraut und hängt ihr Fähnchen in den Wind. Die CDU spricht sich auf einem eilig einberufenen Sonderparteitag für den Ausstieg aus dem Euro aus. Um den Schein zu wahren, gibt es aber keine Rückkehr zur Mark, sondern es werden in der ehemaligen Währungsunion "nationale Euro" eingeführt. Auf den deutschen Scheinen prangt das Brandenburger Tor, auf den Münzen Helmut Kohl. Die Union schafft bei der Bundestagwahl 40 Prozent plus x und kann sich den Koalitionspartner aussuchen. Peer Steinbrück wird Superminister für Wirtschaft und Finanzen. Die Börsen beruhigen sich, die deutsche Wirtschaft floriert wie immer.
Mit ein paar Jahren Abstand und gründlicher Vorbereitung startet dann 2030 ein neuer Versuch. Zunächst bekommen Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Währung …
Deutschland profitiert vom Euro!
Wo gibts das, was der geraucht hat?
Ist heute der 1. April ?
Eine Einführung von nationalen Währungen würde insbesondere für die starken Länder Deutschland und Frankreich einem wirtschaftlichen Selbstmord gleichkommen. Was würde denn passieren? Die neue Mark würde massiv aufwerten, die neuen Währungen der schwächeren ebenso massiv abwerten. Griechenland könnte seine Schulden mit Sicherheit nicht mehr bedienen, die Schuldner leer ausgehen. Weitere Banken müssten gerettet werden. Importe für Drittstaaten aus den 2 großen Ländern wären zu teuer. Eine Zerschlagung des Euro bedeutet eben eine deutliche Minderung unserer Wettbewerbsfähigkeit ins besondere mit Asien. Frankreich und die BRD profitieren eben davon das Griechenland, Portugal und Spanien kriseln und dadurch der Euro abwertet.
Interessante Ansicht. Große Koalition ist eh die vernünftigste Lösung für Deutschland, ohne FDP, Grüne und Co, und dass Deutschland und Griechenland die selbe Währung haben ist eh ein Witz, hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden
Es gibt überall die Leute, die es ja immer schon gewusst haben, dass der Euro, entschuldigen Sie den Ausdruck, Mist ist und so etwas mit unserer guten alten D-Mark niemals passiert wäre. Die Finanzkrise wäre trotzdem gekommen. Da hätte auch keine D-Mark oder andere Währung geholfen. Griechenland wäre auch mit seiner Drachme bankrott gegangen. Spanien, Italien und Irland mit ihren Lokalwährungen genauso. Wo ist da der Unterschied?
Ich find es richtig das man über den Euro nachdenkt - es gibt wohl einige die den nicht so toll finden. Warum sollen wir mit unseren Steuern die anderen weiter durchfüttern obwohl offensichtlich keine besserung in sicht ist?
der euro ist mehr als eine währung wann kapieren das endlich auch mal die letzten? und wenn ich mir den wirtschaftlichen zustand der usa und ihrer weltleitwährung us-dollar anschaue - dann braucht die weltwirtschaft den gemeinschafts-euro mehr denn je!
Zuerst einmal zu den Vorrednern und den Kommentaren Deutschland profitiert vom Euro und Wo gibts das,was der graucht hat. Es ist schon eine saubere Leistung, wenn anders denkende fast schon diffamiert und verunglimpft werden, schade! Man könnte aber so zum Beispiel auch denken: Das Geld, was wir in andere finanziell unredlich geführten Länder schieben, geben wir für die eigenen Bürger aus. Wieso profitieren wir angeblich derart immens, wenn wir dieses Geld wieder an andere Länder weiterleiten? Werden die Waren vom Ausland nicht auch wegen der Qualität und dem Know-how erworben, oder aber nur unser Mitgliedschaft im Euro-Raum? Aber lasst mal gut sein, jawohl, wir bleiben im Euroraum, stützen bald alle anderen Länder und gehen finanziell kaputt! Diejenigen, die immer noch jubeln, sind scheinbar die, die ein dickes Konto aufweisen können. Der kleine Mann und der Rentner beißen ins Grab. Es lebe der Euro und sämtliche Politiker, die zu feige sind, einen Fehlschlag zuzugeben. So, nun können meine Vorredner mich ja zerreissen, dann mal los. JuWo
@ Andreas Meyer Der Unterschied ist, dass Deutschland im Rahmen einer Transferunion, die wir de facto längst haben und demnächst auch offiziell bekommen werden, für die Schulden der anderen Euro-Länder mithaftet, obwohl es schon viel zu viel eigene hat!!
Nur um die Wiedervereinigung auf die Fahnen Kohls schreiben zu können, musste er sich dem Druck Englands und Frankreichs damals beugen. Schadenfroh haben die genannten Länder dann verkündet, dass sie die Deutsche Bundesbank endlich in die Knie gezwungen haben. Wer um der Mitgliedschaft in einer Union andere Staaten belügt, wie z.B. Griechenland es getan hat, hat in der Eurozone nichts zu suchen. Wenn es mal nicht schon zu spät ist: Zurück zur starken DM!!!
Was ist so anders als Privatpersonen. Wer überschuldet ist muss eine dumme Bank finden die noch einen weiteren Kredit vergibt oder es muss die Insolvenz angemeldet werden. Die USA haben es geschafft, die Todesspirale zu verlängern, andere Staaten werden es auch schaffen so lange sie im Besitz der Gelddruckmaschinen sind. Die Katastrophe kommt, wenn nicht heute dann halt morgen. FINALE !
Und wie Deutschland vom Euro profitiert hat: http://www.eurotrib.com/files/3/061211_exports_US_DE_JP_CN_82_06.jpg und http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/1/19/Inflation1951-2007.png ... und wenn eine gemeinsame Währung nur funktioniert wenn alle Mitglieder der Union eine vergleichbare Wirtschaftskraft haben - wieso war der US$ jahrzehntelang globale Leitwährung, obwohl der wirtschaftliche Unterschied zwischen New Hampshire und Mississippi fast anderthalbmal so hoch ist wie der zwischen der Schweiz und Italien und in der Vergangenheit noch viel krasser war? Und noch was zum Nachdenken: http://blogs.euobserver.com/irvin/2011/06/01/the-eurozone-already-a-transfer-union/ - wenn Alternative 1 Transferunion ist und Alternative 2 wie gehabt: Bundesbank beleiht deutsche Privatbanken beleihen PIGS, ist das Resultat sehr ähnlich. Größter Unterschied: bei Alternative 2 kommt es zu einer internen Umverteilung zugunsten der Privatbanken. Vielleicht ist die FDP deswegen auch so lauthals gegen eine Transferunion...
Deutschland ist der Euro! Keiner hat mehr vom Euro als wir. Und so einen Schwachsinn zu schreiben verunsichert nur alle weiter!
Bravo! Der erste Journalist und der erste Wirtschaftsexperte, der Durchblick hat! So ungefähr wird es kommen, die Einwände gegen den Euro kann ich nur unterschreiben! Der Verfasser sollte einen Preis für den Artikel bekommen!
Der Kommentator hat keinen wirtschaftlichen Sachverstand oder will diesen nicht anwenden. q6g36 hat recht und das Problem ist, dass Deutschland damals darauf gedrängt hat, die Stabilitätskriterien auszuweichen und konnte deswegen in den letzten Jahren nicht glaubhaft auf Haushaltsdisziplin bei den Wackelkandidaten drängen. Da sollten wir durchaus etwas selbstkritisch sein, allerdings ist ein Austritt keine Alternative. Wir würden Arbeitslosenzahlen jenseits der 15 sehen und selbst Bayern und BW würden es nicht gut gehen. Der Staat müsste dann seine Sozialausgaben anpassen da dies der einzige Hebel zu einem soliden Haushalt wäre. Alle andern fiskalpolitischen Optionen Steuern erhöhen, Rüstungsausgaben senken u.ä. waeren kontraproduktiv. Spätestens dann sehen wir auch in Deutschland Bilder wie in London gerade. Dort sitze ich gerade und frage mich wann diese jungen Leute den Financial Distric aufmischen. Weit weg sind sie nicht...
Euro ja, aber zu welchem Preis. Die Vermutung liegt nahe, dass wir die Schuldenlast, der hoch verschuldeten Länder, irgendwann nicht mehr tragen können. Wie es aussieht, hängen alle so an dem Euro, dass man davon ausgehen kann, das alle gemeinsam mit dem Euro untergehen. Der Klügere gibt so lange nach und zahlt, bis er der Dümmere ist;-
Jetzt, wo die USA ihr AAA verloren haben, darf im Blätterwald endlich wieder laut gedacht werden. Sehr schön! Die schönsten Regeln und Vereinbarung nutzen nichts, wenn man sich im Ernstfall nicht daran hält. Wer in Euroland wie viel bzw. wenig zu sagen hat, wissen wir jetzt. Aber nicht nur der Euro, auch die EU als politische Union funktioniert nicht. Also zurück zur DM und vor allem zurück zur reinen Wirtschaftsunion!
Schon mal nachgedacht, Herr Hall, warum Deutschland seine Schulden nicht im Griff hat? Weil es EU, völkerrechtswidrigen Bailout, EZB-Anleihenaufkäufe und viele weitere Kleinigleiten wie atomwaffenfähige U-Boote für Drittstaaten alleine bezahlen muß.
Netter Kommentar, aber Frankreich gehört absolut nicht zu den Ländern die dazu gehören, denn die Franzosen zwingen Deutschland stets ihren Willen auf. Eher Österreich, Holland und Finnland, so wären auch nur starke Länder dabei.
Das einzige was nach dem jetztigen System kommen kann ist eine goldgedeckte Währung ! Sonst geht es immer so weiter mit dem von der Politik gedeckten Schneeballsystem.
Mit immer neuen Rettungsschirmen werden wir das Problem der überschuldeten Staaten in der Euro-Zone nicht lösen. Letztlich werden alle im Schuldensumpf verschwinden, am Ende auch Deutschland. Es gibt nur einen Weg: den finanziellen Ist-Stand der Euro-Länder zuzulassen. Länder die pleite sind oder fast, sollen das auch dürfen. Dann erst kann wieder aufgebaut werden. Wenn das mit dem Euro geht, o.k. Sonst raus aus dem Euro. Und wenn die Staaten saniert sind, kann man es wieder mit einer gemeinsamen Währung veruchen, dann aber nur mit einer echten Wirtschaftsunion.
@q6g36: Sämtliche deine Argumente sind nur halb durchdacht, lass mich kontern: Die neue Mark würde massiv aufwerten, die neuen Währungen der schwächeren ebenso massiv abwerten. Soweit stimme ich zu, das würde tatsächlich passieren. Deutsche Exportgüter werden aber nicht gekauft, weil der Euro gerade so schön schwach ist, sondern wegen der Qualität. Die Belastung für die Wirtschaft wäre stark begrenzt. Gleichzeitig hätte Griechenland mit einer schwachen Drachme endlich wieder eine Währung, die seiner Wirtschaft entsprechend ist. Urlaub in Griechenland würde sich dann endlich wieder lohnen. Griechenland könnte seine Schulden mit Sicherheit nicht mehr bedienen, die Schuldner leer ausgehen. Weitere Banken müssten gerettet werden. Stimmt, und wo ist der Unterschied zu jetzt? Das Geld das jetzt nach Griechenland geschickt wird ist sowieso weg. Abgesehen davon haben dank Euro-Rettungsschirm die Banken sowieso keine Haftungen mehr auf griechische Staatsanleihen, dafür haften jetzt die restlichen Euro-Länder. Weitere Bankenrettungen wären daher, zumindest wegen Griechenland kaum notwendig. Etwas anders schaut die Sache mit Italien und Spanien aus... Frankreich und die BRD profitieren eben davon das Griechenland, Portugal und Spanien kriseln und dadurch der Euro abwertet. Die minimalen Vorteile der deutschen Exportwirtschaft verpuffen völlig durch das Milliardengrab, welches die nun de-facto eingeführte Transferunion für Deutschland darstellt.
Was muss nun passieren das jemanden aufwacht,vieleicht sogar ein ehrliche politiker,wenn es uberhaupt sowas gibt,und europa erklaert das dieses leben auf pump NICHT MEHR MOEGLICH ist.Ich sehe tag fuer tag in Kulmbach,wie viele menschen weit uber ihre wirkliche verhaeltnisse leben.Es ist besorgniss eregend das unsere politker sowas foedern.Warum.Naja klar WIRTSCHAFTS WACHSTUM wir brauchen es um weitere schulden so machen.WACH AUF wir sind selber BANKROTT und duerfen die fingerle nicht auf andern zeichen.Diese laender sind mehr bankrott um deutschlands wohlstand zu finanzieren.
Die Gemeinschaftlicher Währung hat enormen Vorteile für Unternehmen die im ganz Europa handeln und auch für uns alle. Eine große Markt bedeutet viel mehr Konkurrenz und deshalb auch wesentlich billige Preisen. Die Eurozone bildet eine Machtblock der sich gegen schlechte Einflüssen in die Welt stemmen kann und Position nehmen kann und sichert dadurch Politische Diversität. Dies ist enorm wichtig wenn wir unsere Freiheit behalten wollen.
@Eike: wieso war der US$ jahrzehntelang globale Leitwährung, obwohl der wirtschaftliche Unterschied zwischen New Hampshire und Mississippi fast anderthalbmal so hoch ist wie der zwischen der Schweiz und Italien und in der Vergangenheit noch viel krasser war? Das ist ganz einfach zu beantworten: Die USA waren von Gründung an als Transferunion konzipiert, was einen dramatischen Unterschied zum Euro darstellt, der nie als solche gedacht war, und im prinzip auch unmöglich als solche funktionieren kann. Oder glaubst du allen ernstes dass es in Deutschland, Österreich oder Frankreich politisch durchführbar wäre, JÄHRLICH dutzende Milliarden Euro den Südstaaten zu schenken? Was glaubst du wie schnell der Steuerzahlermichl da auf der Straße wäre?
wenn die deutsche Regierung einmal den Mut hätte deutschzu reden, dann muß nicht Km langes Geld den Ländern nachgeschmissen werden, wo sich sowie so nichts ändert.Raus aus dem Euro mit Griechenland,Irland,Portugal. Die länder, wie Benelux-Frankreich-Finnland-Deutschland-Spanien-Italien-könnten auf Dauer den Euro hart halten.... Was bringt Griechland,Irland & Portugal an Wirtschaftsleistung ???
... und wieder einer dieser polemischen kommentare, der uns inhaltlich kein stück weiter bringen wird ...
Wie hoch stände eigentlich der Euro, wären nur die Kernländer der EU Mitglied? Haben wir nicht eigentlich jahrelang von einem durch die mangelnde Wirtschaftsleistung von POR, GRE & Co. von einem im Aussenhandel künstlich niedrigen Euro profitiert; könnten wir weiterhin derartig exportieren, sollte der Euro nur die starken Ländern repräsentieren? Was sich jetzt Rettungsschirm nennt ist doch nur die Einmalzahlung der jahrelangen Subvention der deutschen Exportwirtschaft durch einen für die deutsche Wirtschaftsleistung im Verhältnis zum Dollar viel zu niedrigen Euro. Und das ist zugegebenerweise ein Problem ... 8 Jahre auf einmal zahlen. ;-
Was für ein Unsinn. Da versucht wohl jemand, die gegenwärtige Krise zur eigenen Profilierung zu nutzen - journalistischer Opportunismus also. Erstens könnte Deutschland zur Zeit nichts weniger brauchen als eine aufgewertete Nationalwährung. Und zweitens soll man ein Projekt, welches der Kommentator ja selbst als gute Idee bezeichnet, nicht gleich aufgeben, wenn sich Probleme zeigen - gerade auf europäischer Ebene hat vieles sich erst entwickeln müssen. Dass an der Struktur des Euro nachgebessert werden muss, ist allerdings klar. Dass die gegenwärtige Situation aber mit einer globalen Krise verbandelt ist, sollte man auch im Auge behalten. Im übrigen soll man sich gut überlegen, ob die zur Zeit lauter werdenden Argumente gegen die Gemeinschaftswährung und vor allem gegen Eurobonds in voller Konsequenz nicht genauso für eine eigene Währung beispielsweise Bayerns sprächen. Dort gibt as ja auch andere wirtschaftliche Verhältnisse als etwa in Berlin oder Mecklenburg! In Griechenland gibt es übrigens durchaus viele Menschen, die hoffen und wünschen, dass die jetzige Finanzkrise ihres Landes beim Aufbrechen alter Strukturen hilft. Für diejenigen, die dort, oder in Portugal und so weiter hart arbeiten, auf eine bessere Zukunft hoffen und bislang froh waren, dass ihr erspartes seit 10 Jahren nicht jedes Jahr massiv an Wert verliert, sind solche Meinungen ein echter Schlag ins Gesicht. Und die seltsamen Prophetereien gegen Ende des Textes hätte man zumindest recherchieren können - Steinbrück hat sich schon vor 10 Monaten für einen umfangreichen haircut Griechenlands ausgesprochen und sich schon früh für einen europäischen Marshall-Plan eingesetzt; er ist auch eindeutig kein Euro-Verächter. Also - hinsetzen, nachdenken, und die Kommentarspalte dieser doch recht seriösen Plattform besser nicht für opportunistischen Populismus misbrauchen.
also sorry - da kann einem als historiker nur noch der kragen platzen - deshalb sag ich es noch einmal: der euro ist MEHR als eine währung. warum kapieren die contras hier nicht, dass dieses land hier - deutschland - am ALLERMEISTEN vom euro profitiert. WIR, die wir auf knien DANKE sagen können, dass uns die alliierten und eigentlich fast ALLE VÖLKER EUROPAS nach der nazi-herrschaft über eben jenes europa nicht zum reinen und flächendeckenden agrar-staat gemacht haben. die pläne gab es dafür reichlich und es war knapp davor! und WIR beschweren uns über eine transfer-union innerhalb eines europas, das inzwischen unter nationalstaaten befriedet ist und uns erst wieder die möglichkeit gegeben hat das zu werden, was wir heute sind - in wohlstand und frieden leben zu dürfen. also hier rein betriebs- oder volkswirtschaftlich zu argumentieren - ist nicht einfach nur peinlich, sondern sogar dämlich!
andreas schreibt: 09.08.2011 14:25 Das einzige was nach dem jetztigen System kommen kann ist eine goldgedeckte Währung ! Sonst geht es immer so weiter mit dem von der Politik gedeckten Schneeballsystem. Diesem Kommentar ist nichts mehr hinzuzufügen. Kurz und mit wenigen Worten wurde das eigentliche Problem der Geldpolitik von Andreas beschrieben. Ändern wird es jedoch niemenad, solange sich einige wenige auf Kosten der Masse dumm und dämlich verdienen.
Was für ein Anti-Euro-Populismus! Als würde Deutschland nicht enorm vom Euro profitieren als Exportland Nummer 1 in eruopa. Ohne Euro würden unsere Waren in den anderen wieder viel teurer, die Konjunktur liefe dann nicht mehr so toll wie jetzt gerade. Gnaz abgesehen von den politischen und wirtschaftlichen Folgeschäden einer solchen Entshceidung. Das ist nicht politisch Verantwortungsvoll. Oder stimmt n-tv jetzt ein in den Chor der LEute die rufen: Heil dem neuen Nationalismus in Europa? Als hätten wir die Geschichtw schon wieder vergessen.
Ja natürlich! Deutschland profitiert seit Jahrzehnten vom Exportüberschuss. Deutschland profitiert so sehr, daß seit Jahren; trotz höchsten gewinnen aller Zeiten; die Reallohnentwicklung negativ ist. Wir müssen die internationale Wettbewerbsfähigkeit so erhalten, daß wir auch zukünftig keine Binnennachfrage nötig haben. Ach und übrigens: Die Erde ist eine Scheibe!
Der Bericht ist gut, ABER, ihr schreibt: Politik und Bürger haben sich aber vom schönen Schein blenden lassen.. Nein, meine liebe n-tv Redaktion! Die deutschen Bürger wollten diesen Euro niemals haben! Hätte die BRD ein Referendum vor der Einführung gemacht, dann wäre die D-Mark nicht abgeschafft worden! Die Politiker haben über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden!
An die politisch Verantwortlichen: Sagt doch einfach wie es ist: das Massenexperiment Euro ist gescheitert. Das wäre ein Zeichen von Glaubhaftigkeit und Sachverstand und man würde euch wieder ernst nehmen. Nach dem Euro behaupten sich wieder Sachverstand und Marktwirtschaft, Staaten die haushalten können und Firmen die Qualität produzieren. Das schafft eine starke und stabile Währung. Nicht dieser Brüsseler Durcheinander. Und wer behauptet nach dem Euro kommt der Weltuntergang müsste schon eine Zeitmaschine besitzen oder ist dem Eurowahn genauso verfallen wie diejenigen die ständig die ursprünglichen Währungskriterien brechen die sie sich selbst einmal gegeben haben.
der erste vernünftige Kommentar den ich zu diesem Thema HIER lese
Lieber Hanno Hall, Sie sprechen mir aus der Seele! Seit Einführung des Euro geht es bergab mit der Wirtschaft. Offensichtlich diente die Einführung nur dazu, einigen wenigen einen Platz in der Geschichte Deutschlands zu sichern. Warum man - wie z.B. in Dänemark - in so einer das Volk massiv betreffenden einschneidenen Änderung nicht gefragt hat, dürfte allen klar sein: wir hätten noch immer die starke D-Mark und ohne den Zahlemann Deutschland wäre auch das Experiment Euro nie richtig durchgestartet. In einem Punkt widerspreche ich Ihnen aber. Zitat: Politik und Bürger haben sich aber vom schönen Schein blenden lassen. Ich habe mich nie blenden lassen und war mir sicher, dass die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung ein sehr großer Fehler war und ist. Leider hat niemand mehr den Schneid, einen so groben Fehler anzuerkennen und das Experiment endlich zu beenden.
der deutsche michel, wo es was zu feiern ist, da sind wir gerne dabei, und bei der leisesten eintrübung poltern die negativisten mit ihren untergangsszenarios. auch so kann mann eine krise anheizen. 1. niemals war eine union der stärksten geplant, und eine gemeinschaft birgt eben die pflicht in sich, die schwachen nicht liegenzulassen. 2. das grundkonstrukt des euro ist eine katastrophe, i d usa sind einzelne bundesstaaten mitunter pleite, ohne die anderen bundesstaaten zu zerstören. hier muß nachjustiert werden, was sonst. 3. die goldreserven der hilfsempfänger sind zumindest bei der ezb zu hinterlegen, besser, gleich sie -teilweise- zu veräußern und so hilfen zu verhindern / mindern. und 4. sind ernsthafte wirtschaftsoptimierungen mit geeinter knowledgebase und personal i d hilffeempfänger-staaten zack fix zu installieren und umsetzen. bsp.: griechenlands tourismus ist fähig, 10 monate im jahr auf hochtouren zu laufen, tatsächlich sind es an die 3 monate. und deutsche finanzfachleute sind -auch gg. den willen griechenlands- dorthin zu entsenden damit auch tatsächlich steuern gezahlt werden. strukturen der früheren treuhand sind zu transportieren in die privatisierungsbemühungen der maroden staaten - es gibt unzählig mehr an hilfe, die deutschland so leisten kann, wir dürfen uns nicht auf unser geld reduzieren lassen. doch auch das, es muß einfach fließen.
Zu Aufsicht; 14:55: Geplant war im sog. Morgenthau-Plan die Agrarisierung Deutschlands, nicht Europas. Im übrigen: die Folgen wären vermutlich ähnlich wie nach den Versailler Verträgen gewesen, nämlich letzten Endes WK III, und zwar schon vor längerer Zeit.
Die vertrags- und allein als solche, bereits verfassungswidrige Einheitswährung, das Experiment selbsternannter Eliten- freilich vor allem zu Lasten Deutschlands- ist tot. Gescheitert wie alle Vorgänger einer Währungsunion, gescheitert wie in der Wissenschaftsliteraturoptimaler, homogener Währungsraum seit Jahrzehnten, explizit seit 1998 Die Euroklage, rororo, vorausdekliniert und empirisch quer durch alle makroökonomischen, rechts- und republiktreuen Parameter gescheitert. Daß die Kurzzeitprofiteure, die Weichwährungsländer, nun gänzlich pleite sind und F, als Hauptinitiator, für die hegemonial getriebene Destabilisierung der Ankerwährung DM abgestraft wird, ist marktgerecht. Daß dies der EU den Kopf kosten wird bis zum Maastrichter Thorso, ist ausgemacht.
Ich finde es Klasse, dass es sich ein Journalist endlich zutraut die Wahrheit zu schreiben. Ich bin mir sicher, dass noch viele mehr genauso denken, dieses aber aus PC und aus Angst vor dem Chef niemals schreiben würden. Oder ist es schon zwölf und es ist egal? Zur Aufwertung einer DM 2.0. Ich denke dass hier die Probleme wesentlich harmloser sind, als man denkt, denn zum einen hat vor dem Euro eine starke DM auch funktioniert und zum anderen muss man sehen, dass sich die Importe von Rohstoffen wesentlich verbilligen würdigen, was die Produktionskosten schmälert. Ich möchte nicht behaupten, dass sich in Fremdwährungen unsere Produkte nicht ein wenig verteuern würden, allerdings werden die deutschen Produkte wohl nicht gekauft, weil Sie günstig sind, wie chinesische. Zum Erhalt des Euro kann ich nur sagen, das eine Traumtänzerei ist. Die Spezialisten, welche meinen dass der Euro bleibt mögen bitte einfach die Garantien, die Kredite und sonstwas der Retungsschirme addieren und überlegen welchen Teil Deutschland davon bezahlt. Die Summe bitte dann mit der Geschwindigkeit multiplizieren, mit der der Betrag im letzten Jahr gewachsen ist. Und dann soll mit noch einer erzählen, dass dieses Preojekt Euro weiter finanzierbar ist. Ach ja, ich habe die kommende deftige Inflation vergessen, weil unsere EZB ja neuerdings Staatsanleihen kauft. Man könnte den PIGGS Ländern eigentlich direkt in jede größere Stadt Notenpressen stellen, denn dann müssten wir wenigstens nicht den EU Apperat weiterbezahlen. Mal im Ernst, die meisten Staaten sind Pleite, die USA auch. Die Banken bestehen nicht mal alle den lächerlichen Stresstest. Wie soll das wohl enden??????????
Massive Überschuldungen von Staaten gab es, historisch gesehen, seitdem es Staaten gibt. Also nichts Neues. Die Lösung der Schudenprobleme war überall die gleiche: !!!Währungsreform!!! Also bereiten wir uns darauf vor. Und sehen wir es realistisch. Es werden noch einige Sündenböcke geprügelt und dann fängt das politische Theater wieder von vorne an.
Sehr geehrter Herr Hall, sie irren. Denn nicht die Bürger haben sich blenden lassen. Der Euro ist den Menschen in Deutschland aufgezwungen worden. Ich kennen absolut Niemanden, der den Euro gewollt hat. Die Einführung des Euros ist wohl der größte Betrug von Politikern am eigen Volk der Geschichte. Traurigerweise ist der Spuk immernoch nicht vorbei. Denn nachwievor klammert sich die Politik, wohl getrieben von den größten Profiteuren des Euros, den Banken und den Großkonzernen, an diesem Irrsinn. Hier wird geltendes Recht mit Füssen getrampelt. Das Recht wird gebeugt, mit der Begründung, es wäre eine Ausnahmesituation. Fragt sich nicht, was die Politik noch mit uns vor hat. Denn ganz offensichlicht hat sich sämtlichst die Politik vom Recht abgekoppelt. Das Ende, nicht nur des Euros naht. Je länger die Politik zögert, um so größer der Schaden, um so größer die Unruhen, die darauf hin folgen.
Ist eigentlich mal jemanden aufgefallen das der Euro mit 1,42 zum Dollar immer noch in der Nähe seines ALTTTIME Highs steht!! Das heißt er ist stark und nicht schwach. Gestartet ist er mit 0,80 zum Dollar! MIt einer hohen D Mark geht unser Export dramatisch runter und dann hätten wir all die Probleme der anderen nur versterkt - sinkende Löhne, Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland etc...
Bei meiner mündlichen Diplom-Prüfung war das aktuelle Thema Schritte in der DDR auf dem Weg zur sozialen Marktwirtschaft und da ging es auch um die Währung. Das ein stabiler Ausserwert wichtig sei, ein modernes Geldmengensystem und und. Dann kam die D-Mark und ich war froh, den Vortrag zuvor noch gehalten zu haben. Gleiches gilt für den EURO. Sicherlich hat Deutschland profitiert aber auch durch eigenen Konsumverzicht, die Sparquote von über 11 und eine Senkung der Arbeitskosten gegenüber den anderen Mitgliedern der EURO-Zone von über 2 . Disziplin in Europa? Fehlanzeige und nie gehabt! Und eines zeigt sich als Baufehler des EURO jetzt klar: Wir haben den fünften vor dem ersten Schritt getan, denn da gilt nichts anderes wie bei der Wiedervereinigung, will meinen genau die gemeinsamen Grundregeln. Der EURO war schon tot, als der Grundsatzvertrag geschweige wir würden von einer Verfassung für Europa sprechen scheiterte. Ja, ich denke wir werden weiter erfolgreich sein, aber in einem sehr viel volatileren Umfeld, als uns Deutschen lieb ist. Da werden wir und sind wir schon sehr viel amerikanischer als wir glauben. Und die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern wird weiter wachsen. Die Einkaufsstrassen von London lassen grüssen. Zum Schluss: Wo sind die wahren Experten, die nicht ständig im Rahmenlicht stehen oder sich jetzt davor verkriechen? Es ist Zeit für Vernunft, Mut und Wahrheit. Nicht für Bla-bla viertklassiker Politiker.
wer mist baut fliegt raus! das war damals in der shule, dass muss auch beim euro so seien. die griechen haben beim beitritt sowieso derbe gemogelt /frisiete Bilanzen etc. und jetzt wo sie erst mal drin sind, müssen wir helfen??? wer seine hausaufgaben als staat nicht macht, wird ausgeschlossen und bleibt für 10 jahre gesperrt. ich würde griechenland kicken, beoachten wie sie sich machen und anschließend vorab genau prüfen, ob ein erneuter beitritt zum euro einen mehrwert für die aktuellen eurostaaten bedeutet. der euro ist gut für uns alle, aber ein verkorkster staatshaushalt ist vom jeweiligen land zu tragen, nicht von der europäischen gemeinschaft. griechenland und der euro sind wie eine schlechte beziehung: lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende!
Der Kohlkopf auf dem neuen Geld für die Deutschen? Seid ihr noch ganz sauber? Der, der uns die Suppe eingebrockt hat? Von mir aus schaut mich Papst der dreiviertelvorzwölfte vom neuen Geld aus an, aber nicht dieser Kohlkopp!
Das Deutsche Volk wurde doch nie gefragt ob es all das will wie z.B. ein geeintes Europa oder eine gemeinsame Währung sowie offene Grenzen e.c.t. Bei der ersten Europawahl wurde nämlich nicht gefragt ja oder nein , sondern nur ja aber mit welcher Partei. Sehr Demokratisch war es von Anfang an nicht. Die deutschen Politiker wussten doch schon damals daß das deutsche Volk all das was Sie da mit der Wirtschaft ausklabustert haben in Wahrheit nicht wollte. Ich denke nicht das Deutschland schlecht da stehen würde wenn Deutschland aus der Eurozone austreten würde denn Deutschland hat gegenüber allen anderen Ländern dieser Welt einen riesen Vorteil, nämlich das Deutschland das Markenprädikat Made in Germany hat. Wenn die Wirtschaft sich endlich wieder darauf besinnen würde wieder hier Ihre Waren herzustellen und zwar von A - Z , dann würden wir mit Sicherheit deutlich besser da stehen als viele es für möglich halten . Den Preiskampf kann Deutschland eh nicht gewinnen das sieht man in allen Branchen doch jetzt schon. Die Leute können doch schon jetzt kaum noch von dem Geld was Sie verdienen leben. Wenn Deutschland b.z.w. die deutsche Wirtschaft endlich wieder Markenqualität hier in Deutschland Herstellt und Vertreibt, können für die Waren wieder realistische Preise genommen werden und die Preise werden bestimmt auch durchsetzbar sein wenn die Werbung stimmt denn die Leute kaufen z.B. lieber einen Fernseher für 500 Euro der 10 Jahre hält anstatt einen Fernseher der zwar nur 300 Euro kostet aber leider auch nur 3 - 4 Jahre hält. Da kommen die Konsumenten bei einen deutschen Fernseher zu 500 Euro besser bei weg. Rechnen können die Konsumenten nämlich auch, man mag es kaum glauben ! Darüber sollten die Politiker und die Wirtschaftsbosse endlich mal nachdenken ! Mfg Rosenkranz
Schon der erste Satz geht voll daneben. Politik und Bürger haben sich blenden lassen Politik ja Bürger? Der wurde gar nicht erst gefragt, ob er den Teuro haben will. Hätte man Ihn gefragt, wären wir jetzt nicht in dieser Situation. Ob Kohl, Schröder, Merkel oder Steinbrück. Sie alle haben sich am Ausverkauf dieser Republik schuldig gemacht. Kohl war vom Größenwahn besessen und hat sich zugunsten der Einheit von den Franzosen über den Tisch ziehen lassen, Schröder legte den Grundstein für diese exzessive Geldpolitik und der fatalen Osterweiterung der EU, Merkel schiebt und verwaltet nur die daraus enstandenen Probleme und Steinbrück ist einer der auch mal gerne möchte - nämlich Kanzler sein. Wie damals haben wir auch jetzt wieder mal eine Troika und es wird genauso laufen wie damals. Einer vom rechten SPD-Flügel stellt zwei vom linken kalt und führt die BASTA-Politik ein. Nur, das es diesmal 2 vom rechten Flügel und nur einer vom linken sind. Damit ist auf jeden Fall sicher gestellt, dass dem Bürger mal wieder das Fell über die Ohren gezogen wird. Und auch Herr Steinbrück wird wieder an diversen Stellschrauben drehen, bis der Regler vollends aus dem Takt gerät. Und all dieses hätte der Bürger damals kommen sehen, wenn man ihn nur gefragt hätte!
@ Izmir Übuel: Meinen Sie, dass es bei der D-Mark anders gekommen wäre? Auch da wären wir in einer Transfer-Union, defacto hin oder her. Mehr als genug Schulden hätte Deutschland auch mit der alten Währung. Den Illusionen, dass es anders wäre, gebe ich mich schon gar nicht hin. @hongkong: Das fällt derzeit ohnehin keinem auf, weil das doch eher unpopulär zu sein scheint, dass der Euro nicht schwächer dasteht, sondern um die USD 1.40 herum. Genau; der Export ginge den Bach herunter, wenn die wieder eingeführte D-Mark notgedrungen stark aufgewertet werden müsste. Will das wirklich jemand? Ich glaube kaum...
Wieso sind die meisten hier zu feige, ihren richtigen Namen anzugeben? Zur Wirtschaft, der es angeblich ja so toll gehen soll: Ich sehe das nur aus meiner persönlichen Sicht. Und so lange ich nicht im eigenen Portemonnaie merke, dass mehr Geld enthalten ist, geht es der Wirtschaft eben schlecht. Eine gut gehende Wirtschaft oder auch Politik sorgt nämlich auch mal dafür, dass der Mitarbeiter / Bürger etwas vom ständig angepriesenen Wirtschaftsaufschwung hat.
Ich halte den Vergleich mit den USA als sehr fragwürdig. Der Staat USA und die Währungsunion in Europa sind komplett verschiedene Konstuktionen, sowohl politisch,als auch in der wirtschaftlichen Verflechtung Stichwort Transferunion. Der einzige gemeinsame Nenner, ist dass überall zuviele Schulden gemacht werden, sprich unsere gesamte westliche Welt über den Verhältnissen lebt. Die einzigen, die uns hier überlegen sind, sind die Chinesen und der Preis, der dafür bezahlt wird, will hier wirklich auch niemand haben. Menschenrechte, soziale Sicherheit, Lebensqualität Also sitzen wir in einem klassischen Dilemma, aus dem niemand momentan einen Ausweg kennt oder vielleicht doch ?? Was ich mir vorstellen könnte, wäre der Versuch einer gesteuerten Inflation um zumindest einigermassen so weitermachen zu können, zumindest so lange, bis es das nächste Mal knallt.
Sehr guter Kommentar! Auch ich bin der Meinung, irgendwann MUSS einmal Schluß sein. Aber das entscheiden andere. Was mich aber wirklich richtig ärgert, sind die Kommentare, die darauf verweisen wie sehr uns nach WK II doch geholfen wurde! Wie lange muss man sich das denn noch anhören? Ja, das war schlimm und darf sich niemals wiederholen. Aber DAS als Argument dafür einzubringen, man hätte mehr oder weniger die PFLICHT allen anderen helfen .... naja ....
Der Euro wurde durch eine vom Volk gewählte Regierung eingeführt. Von daher schon mal nix mit am Volk vorbei. Entweder damals Kohl und/oder FDP gewählt - dann nicht meckern. Oder SPD und Grüne gewählt - Pech gehabt - so ist Demokratie eben. Für die Untergangspropheten: Als der Euro bei 0,86 zum Dollar war: Oh Gott - die Währung geht den Bach runter - haben wir doch gleich gewusst. Als der Euro bei 1,56 zum Dollar war: Unsere Exportwirtschaft leidet. Wenn ich sehe wieviel Stammtischparolen hier verbreitet werden wird mir Angst und Bange. Deutschland ist der größte Nutzniesser des Euros - und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Hier lohnt der Blick in die Schweiz für alle DM - Nostalgiker: Die Schweiz hat die Zinsen gesenkt und den Franken abgewertet - warum wohl? Weil aufgrund des starken Frankens die Exporte eingebrochen sind. So würde es uns mit einer DM 2.0 auch gehen. Und zum Thema Griechenland - es ist genug Geld da - so stehen 360 Mrd. Euro Schulden ca. 500 Mrd. Privatvermögen entgegen welches ins Ausland geschafft wurde - Vergleich Deutschland: 2 Bio Euro Schulden - ca 5 Bio. Privatvermögen. Wenn die Politiker es schaffen würden ein einheitliches und vernünftiges Steuermodell zu schaffen würden sich einige Probleme von selbst lösen.
Herr Salzmann ! Wenn, dann ist Ihr Kommentar Unsinn. Hätte Kohl vielleicht die D-Mark in Ostdeutschland unter Honecker-Premissen eingeführt ? Wohl kaum. Ich glaube da wären die Wessis sehr wohl verständlich auf die Barrikaden gestiegen. Politische Union nennt man das. Wie haben wirs denn beim Euro ? Da hat sichs dann erübrigt das Volk noch zu fragen. Jeder kann tun und lassen was er will. Verträge die ihn stabilisieren sollten, sind rotzfrech gebrochen worden. Jeder kann bescheisen wie er will und wurde dafür auch noch gerettet. Nach zehn Jahren merkt mans erst, das Fehler gemacht wurden. Was hier vonstatten geht ist Vermögensreduzierung und Bankengierrettung höchsten Grades. Konkursrichter, Kartellamt alles ausgeschaltet. To big to bail. Der Holzmann-Konzern ist auch gefallen. Die Welt hats überlebt. Und auch nach Lehmann-Brothers hat sich die Erde weitergedreht. Keine Inflation. Sie sollten mal D-Mark Werbeprospekte von 2000 anschauen. Kommunismus nennt man das , wenn jeder nach seinen Bedürfnissen belohnt wird, weit entfernt jeglicher marktwirtschaftlicher Prinzipien. Ach ja, der Euro.
Nicht Politiker UND Bürger haben sich vom schönen Schein des Euro blenden lassen. Die Bürger wollten den Euro noch nie!
Also ich finde, dass könnte durch aus passieren, jedoch ob es so gut enden wird, das bezweifle ich. Selbst als es die DM noch gab, hat Deutschland nicht gerade wenige Schulden gemacht und die Sozialsysteme waren auch unter finanziert. Kein Staat ist schuldenfrei, denn bei Thema Geld haben alle Regierungen egal welches System ihre Probleme. Ich finde man sollte generell an einen Schuldenerlaß in Erwägung ziehen
Mir fehlen im Artikel noch einige Dinge, wie z.B.: Mauerbau zur Abschottung von Schuldlaendern und gleichzeitiger Sanierung von nationalen Bauunternehmen; die Wiedereinfuehrung der Monarchie und ganz wichtig: Errichtung eines Mausoleums fuer Konrad Adenauer mitten in Berlin. Der Rest kommt glaub ich hin...
Ähem wie war das??? Politik und Bürger haben sich aber vom schönen Schein blenden lassen...? Der Bürger wurde doch gar nicht erst gefragt, weil er den Euro nicht wollte... Also schön bei den Tatsachen bleiben: NUR die Politik hat sich vom schönen Schein blenden lassen, uns wurde er aufgezwungen....!!!!!!!
Wunderbar, der Text hat sein Ziel erreicht: All die Euro-Frustrierten haben endlich mal wieder ein Schlammbad, in dem sie sich suhlen können. Seit der Einführung des Euro geht es bergab mit der Wirtschaft - Wir wurden nie gefragt - Zurück zum Goldstandard! - von dem restlichen Gedankenmüll will ich gar nicht reden. Man kann sich den Mund fusselig reden, für Argumente und Fakten sind diese Nerds nicht mehr empfänglich. 1.: Deutschland profitiert ohne Ende vom Euro, wer das leugnet, kann die einfachsten Statistiken nicht lesen. 2.: Gerade weil es viele solcher vernunftunbegabten Menschen gibt, ist es ein Segen, dass wir eine REPRÄSENTATIVE Demokratie haben, in der wichtige Entscheidungen von VolksVERTRETERN getroffen werden. Halleluja! 3.: Lauft doch nicht diesen Gold-Bauernfängern hinterher. Nur weil mal ein paar Jahre etwas funktioniert hat, muss das doch nicht immer so bleiben. Wären die Weltwährungen noch mit Gold hinterlegt, wäre längst Schluss mit Wachstum - wo soll das Gold denn herkommen, das man bräuchte, um unseren Wohlstand zu hinterlegen? Klar, lieber mit seinem Gold in den Bunker, so ist der Nörgel-Michel...
... und Bürger haben sich aber vom schönen Schein blenden lassen. Wie bitte? Es war keine Volksabstimmung o.Ä. und mehr als 50 der Bürger waren strikt gegen den Euro.
Herr Hall, für eine gescheiterte Währungsunion gibt es keine zweite Chance, weder 2030 noch sonst irgendwann. Als würde sich nach einem großen Auseinanderfetzen - und genau dazu würde es kommen - noch einmal auch nur ein einziges Land darauf einlassen! Ja, der Euro kam wahrscheinlich zu früh und es wurden mit Sicherheit viele politische Fehlentscheidungen getroffen. Doch wenn wir nun nicht alles versuchen, um ihn doch noch eigenständig lebensfähig zu machen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn in Europa in absehbarer Zukunft wieder die Waffen sprechen. Die Geschichtsbücher lassen es erahnen. Frieden in Europa ist die historische Ausnahme, nicht die Regel. Hoffen wir, dass diese Ausnahme noch lange währt.
Deutschland sollte aus dem Euro - Raum austreten und die D-Mark wiedereinführen. Auch unter einer starken DM war Deutschland Export Weltmeister, obwohl deutsche Produkte im Ausland teuer waren - sie waren aber produktiver bzw innovativer. Das bisher für die PIGS gebürgte Geld in Euro ist verloren. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die Wechselkursrisiken wird die deutsche Wirtschaft wie damals an den Börsen mit den entsprechenden Finanzprodukten absichern. Alles schon dagewesen und hat gut funktioniert.
Wirtschaftsmann schreibt: 09.08.2011 13:34 Deutschland profitiert vom Euro! Schön wär es ja. Nur, wer ist Deutschland? Sicher nicht Otto Normalo, d. h. sicher nicht ca. 3/4 der deutschen Bevölkerung, die sind nämlich die eindeutigen Verlierer. Für jeden ersichtlich, der nicht mit Scheuklappen durch die Gegend läuft und nur die Gehalts- und Preisentwicklung im letzten Jahrzehnt vergleicht. Verkürzt ausgedrückt, die Nettolöhne blieben stehen - sofern man nicht zu den bedauernswerten 25 der Arbeitnhmer gehört, die inzwischen in den Niedriglohnsektor abgerutscht sind - die Preise haben sich auf DM-Basis bezogen verdoppelt.
Die Glasguckerei bringt nur alles nichts. Der Krug wird solange gereicht werden bis er wirklich bricht. Deutschland und Frankreich werden den Teufel aus der Hölle holen wenn Sie den Euro damit retten können. Will heissen das alles Mögliche und unmögliche getan werden wird das es nicht soweit kommt. Der Euro wird bleiben und zumindest die Netto zahler umschliessen die da sind Deutschland, Österreich, Schweden, Finnland, Niederlande, Dänemark, Belgien, Italien - war mal Netto zahler. Soweit mein Blick in die Glaskugel.
Ja was denn, ist die Chefredaktion bei n-tv in Urlaub? Oder merkt nun auch der Wirtschaftssender, was Wirtschaftsfachleute seit 10 Jahren vorhersagen? Wie kommt es, dass nun auch n-tv die Realitäten anerkennt? Es wurde doch lange genug alles schöngeredet mit den genau den im Artikel genannten Argumenten?! Man wundert sich. Kann man zukünftig doch wieder n-tv lesen ohne vorher und nachher bei anderen Seiten gegenzuchecken?
Zum Beitrag von: waehrungshueter Sie haben Recht, Gold läst sich nicht beliebig drucken. Darum würde ich Leuten wie Ihnen empfehlen, für die Währungsstabilisierung, die einzelnen Euroländer mit genügend Druckmaschinen auszustatten. Und so liese sich natürlich auch das Wachstum immer schön künstlich am Leben erhalten. Um nun festzustellen, dass das was Sie schreiben eher Unsinn ist bedarf es keiner Statistik, die eh immer nur so gut ist wie die Personen welche diese erstellen.
Das Träumen wird ein Ende haben. Es gibt KEINE Alternative zu dieser verfahrenen Finanzsituation. Die Politik versagt auf ganzer Linie und hat den Bezug zum Volk verloren. Euro und EU sind überflüssig und verschlingen Millarden. Politik und Bank machen Deutschland krank Ich bin gespannt auf die kommenden Wahlen!
Was mich an dem Bericht stört ist, dass gesagt wird Deutschland und Frankreich sollten anfangen mit einer gemeinsamen Währung selbst Frankreich ist zu schwach für den Euro mit Deutschland. Ihre Geldpolitik ist genauso locker wie die von Griechenland und Portugal. Die einzigen Länder die mit Deutschland eine gemeinsame Währung haben sollten sind Schweden die Niederlande und Östereich. Denn sie alle haben die gleiche Geldpolitik wie Deutschland und liegen in der Wirtschaftskraft gemessen an der Bevölkerungszahl auf ähnlichen Niveau. Frankreich ist Wirtschaftlich viel zu weich. Es könnte, wie auch schon vorgeschlagen wurde von einigen Experten, einen Südeuro geben. Dort gehören Länder wie Frankreich Italien und Spanien rein sowie Portugal und griechenland.
Viele interessante Kommentare... Ich habe zwei Kommentare: 1 Der Großteil der echten Wirtschafts-Experten sagen, dass der Euro wirtschaftlich eigentlich gar kein großes Problem hat Griechenlands Wirtschaft ist so groß wie die von Hessen; warum sollte das ganz Europa ruinieren können?. Das Problem ist politisch, es gibt zwar EINE Währung aber keine gemeinsame Regierung und Finanz-Politik in der EU. Das Äquivalent in USA wäre ja, dass vor jeder Entscheidung von Obama nicht nur das Parlament in Washington, sondern jedes Parlament der 50 Bundesstaaten zustimmen müsste. Und alle fünfzig müssten einzeln Ja sagen. Damit wären die U.S.A. de facto unregierbar, es gäbe keine Entscheidungen mehr. Keine Entscheidung bedeutet aber kein Vertrauen - und damit würde der Dollar kollabieren. Genau das passiert zur Zeit mit dem Euro. Wirtschaftsexperten nennen das inzwischen grotesk. 2 Wenn alle Länder der Welt verschuldet sind, wer sind denn dann die Gläubiger? Wenn die Autobahn, Stuttgart 21, oder sonst was auf Pump gebaut werden, wird diese Wirtschaftsleistung dennoch erbracht - Autobahn und Bahnhof stehen ja am Ende wirklich da. Und die Planer, Ingenieure, Bauleiter und Arbeiter sind auch alle bezahlt worden. Irgendwo kommt dieses Geld doch her, oder? Einfach drucken funktioniert nicht, denn dann entwertet das Geld über Inflation und am Ende ist die Autobahn um genau so viel teurer wie Geld gedruckt wurde. Also, wer sind die Gläubiger? Wenn man die ganze Welt gesamthaft konsolidiert, dürften doch eigentlich keine Schulden rauskommen; es müsste sogar eine positive Bilanz herauskommen: die Assets wie Immobilien, etc. gegengerechnet gegen das Papier das wir Geld nennen. Also: wenn alle Länder Schulden haben - wer sind die Gläubiger? Vielleicht sollten wir mal Kassensturz machen, den Menschen die ganze Wahrheit sagen, und dann neu anfangen. Utopie, ich weiß. Aber wenn der Euro oder der Dollar oder der Yen - die sind nämlich auch pleite, schon lange - kollabieren, kommt der Kassensturz sowieso. Ist das schlimm? Für viele Bürger mit Sicherheit. Aber auch nach 1929 ging es weiter. Am Tag vor der Einführung der DM gab es nichts zu kaufen - am Tag danach waren die Schaufenster wieder gefüllt. Geld und Währung basieren nur auf Vertrauen. Das Vertrauen in die EU-Politiker ist schon lange weg - und damit auch in die EU-Währung, den Euro. Das Problem ist politisch. Dazu noch ein privates Zitat eines Bankers: Wenn die alle in einem Wirtschaftsunternehmen in der Konzernspitze wären, dann wäre Barroso jetzt arbeitslos, Merkel würde im Archiv Akten sortieren, und Sarkozy in der Kantine die Pfannen schrubben. Dem kann ich nur zustimmen. Das Problem ist politisch. Und Politiker werden gewählt. Irgendwann wacht sogar das Wahlvolk mal auf. Vielleicht sind die Jugendlichen in London ja nur etwas früher aufgewacht als der Rest. Und sie warten eben nicht bis zur nächsten Wahl und pfeifen auch auf demokratische Vorgehensweisen... Ich bin gespannt, was passiert, wenn das Volk rausfindet, wer die Gläubiger sind.......
Es geht hier nicht um Euro oder nicht Euro. Es geht letztlich um eine Jahrzehnte verfehlte Haushaltspolitik. Immer wieder angetrieben durch neue Heilsversprechungen und deren Realisierung auf Pump. Und so geht es immer noch weiter.
@Paul Merlin Wer sagt Ihnen denn dass die Preisentwicklung mit der DM anders verlaufen wäre? Und die realen Nettolöhne mussten sinken da sie im internationalen Vergleich viel zu hoch waren.
Mir wird das ganze hier auch zu einseitig Eurofeindlich. Die Einführung des Euro war richtig und ich denke, der Euro wird überleben und dass wir hier in Deutschland sehr vom Euro profitiert haben, steht meiner Ansicht nach auch ausser Frage. Die Globalisierung der Weltwirtschaft hat nichts mit einer Währungsunion zu tun, die Probleme sind da und die wären auch da, wenn es den Euro nicht geben würde. Mit der Globalisierung kommt unvermeidlich auch weltweite Konkurrenz der Volkswirtschaften einher und da sind die goldenen Zeiten einfach vorbei, seitdem die Schwellenländer auf dem Vormarsch sind und auch ein Stück vom Wohlstandskuchen abhaben wollen und auch schwer genug dafür arbeiten. Eine Rückkehr zur DM würde dies sicherlich nicht aufhalten. Allerdings muss ich zugeben, dass bei der Einführung des Euro nicht genug getan wurde, bzw. keine ausreichenden Mechanismen eingeführt wurden, um eine solche Situation zu verhindern ABER auch in den USA hat dies nicht funktioniert, wie wir seit ein paar Tagen sehen können.
Fast vollkommen korrekt der Artiekl. Fast halt nur, weil die Bürger sich haben nicht blenden lassen - wenn ich mich recht erinnere, wäre mit einer Volksabstimmung der Euro damals nicht eingeführt worden. Konnte auch nicht klappen das Ganze. Eine gemeinsame Währung, aber jeder darf im Endeffekt wirtschaften wie er will. Jetzt komme mir aber keiner mit diesen Maastricht-Kriterien - nette Absichtserklärung - mehr nicht ! Der Betrüger Griechenland darf bleiben und wird nicht achtkant herausgefeuert. Angeblich ja nur eine Ausnahme und nun stehen die nächsten Ausnahmen vor der Türe, für die der Rettungsschirm um Ecken zu klein ist. Es geht sowieso zu Ende mit dem Euro in dieser Form und man sollte dem verlorenen Geld kein weiteres hinterherwerfen. Sicherlich haben Einigehier vom EURO profitiert, aber eigentlich waren das zum größten Teil die Unternehmen. Nun und in Zukunft zahlen aber wir die Steuerzahler den erwirtschafteten Überschuss auf Heller und Pfennig zurück. Die vergebenen Sicherheiten kommen doch nie zurück, auch wenn die aktuellen Wagenlenker das weiterhin behaupten. Sind aber vom selben Stamm, der uns in den Schlamassel hineingeritten hat. Ich glaube denen aus gutem Grunde und aus Erfahrung kein Wort mehr ! Schönen Resttag noch !
Der Euro ist sinnvoll und Euroland heute und auf weite Sicht ein unbezahlbarer Wert. Allerdings kann ich den Verwaltern dieser Werte wirklich nichts abgewinnen, denn als Lakaien der wirklich Mächtigen verschleudern diese unser aller Volksvermögen und das nachfolgender Generationen - hier, wie in Griechenland übrigens. Letztlich sitzen wir als europäisches Volk alle im gleichen Boot, nur die Verantwortlichen für das aktuelle Desaster sollten wir ganz schnell austauschen. Mit Fachleuten, die wirklich Volksinteressen vertreten und keine Klientelpolitik betreiben. Was mich vielmehr bewegt als die Frage, ob Euro oder DM, ist: Sind wir ein Volk von Schwätzern und Nörglern, oder warum lassen wir diese katastrophale Politik zu? Geht es uns noch zu gut, um ein deutliches Zeichen nach Brüssel und Berlin zu senden? @Herr Hall: Danke für den Artikel, der zu dieser kontroversen Diskussion führte. Bitte mehr davon!
Ich kann nicht sehen, dass Deutschland von dem Euro profitiert. Klar, das wir das Umrechnen in andere Währungen verlernt haben und uns der Illusion hingeben, dass es in anderen Ländern genau so läuft wie bei uns. Aber hat uns nicht der Euro verleitet, unseriöse Geschäfte mit z.B. Griechenland zu tätigen. Haben wir nicht im Wissen, dass Griechenland pleite ist Waffen an diesen Staat verkauft und uns nicht gefragt wer soll das bezahlen? Und haben wir nicht über das Wirtschaftswunder in Irland gejubelt ohne zu fragen, wieso ein bisher eher ärmliches Land plötzlich so viel Reichtum her bekommen hat? Da kommt es gut, dass unsere Politiker, vor allem die von der CDU/CSU/FDP Koalition uns weismachen wollen, dass wir vom Export leben siehe oben und diesen Export nur durch Hungerlöhne für Zeitarbeiter finanzieren, die, wenn sie einmal in Rente kommen, eine so giringe Rente erhalten werden dass sie auf Kosten der Kommunen aufgestockt werden müssen Grundsicherung um dann von diesem Einkommen eher Recht als schlecht leben zu können. Sollte man trotzdem wieder eine nationale Währung einführen würde diese deutsche Währung plötzlich so teuer, dass wir auf unseren geliebten Export verzeichten können und wir trotz der Hungerlöhne eine sehr hohe Arbeitslosigkeit bekommen werden. Und wie soll diese dann finanziert werden wenn wir bereits heute bei gutem Wirtschaftswachstum nicht fähig sind, einen Haushalt ohne Neuverschuldung gestalten zu können? Was jetzt notwendig wäre wäre zumindestens eine Koordinierung durch Brüssel der Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik. Das aber wollen sowohl unsere Politiker nicht wie auch die Politiker in den meisten Ländern. Und weil die heutigen Politiker zu oft die nationale Karte spielen kann das vergessen. Und so wird die schöne europäische Einigung auf die sich zumindestens die Älteren im Wissen und dem Elend der beiden Weltkriege gefreut haben, den Bach hinunter gehen. Wir sollten uns einmal Länder wie Australien oder die Vereinigten Staaten von Amerika ansehen. Beides sehr große Länder, beide politisch föderativ organisiert mit nationalen und regionalen Zuständigkeiten. SWenn man diese Länder begreift, wird man evtl. auch verstehen können, wie ein vereinigtes Europa aussehen könnte.
Die Erobefürworter erzählen gebetsmühlenartig das Deutschland auf den Euro angewiesen sei, Das ist grundsätzlich falsch. Nach Einführung des Euro stiege die Arbeitslosenzahl in BRD rasant. Bei Einführung der DM für z.b. BRD, NL, FR würde die Währung natürlich aufgewertet werden, allerdings sind unsere Spezialwaren dem gegenüber unempfindliche siehe Schweiz. Fazit:Der Euro und die EU müssen weg und noch einen Grund, was nützt es Waren gegen wertlose Währung einzutauschen??? Nichts!!!Dann können wir diese auch verschenken...
@ Harry-B... das ganze hat aber nichts mit Euro oder DM zu tun. Die USA haben einen einheitlichen Staat mit einer einheitlichen Währung und sind auch überschuldet. Australien kann besser wirtschaften, das kann aber das Euro Land Niederlande auch. Es geht um die Haushalts, Steuer, und Wirtschaftspolitik und die ist unabhängig von der Währung.
Och nee, geht das große Euro weinen nun los? Deutschland hat dieser Euro definitiv nichts gebracht, ausser für die Schulden der anderen Euro-Länder mit zu haften u. zum gegebenen Zeitpunkt diese auch bezahlen zu dürfen. Da hilft alles Jammern nichts, so wird es zum Finale hin kommen. Während man in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien u. Irland jahrelang eine nicht enden wollende Party gefeiert hat, darf der dumme deutsche Hamsterrad-Michel nun die Zeche dieser Länder begleichen. Wie beschert muß man das sein, wenn man dazu immer noch feststellt, dass wir deutschen vom Euro am meisten profitieren? Wer hat diese Versager Politiker in Amt u. Würden gewählt hier in dieser elenden Bananenrepublik Namens Deutschland GmbH? Wohl diejenigen, welche nun nach dem de facto Bankrott der Euro-Staaten treu ergeben immer noch die Fahne hoch singen! Kaum zu glauben dass der Schreiber dieses Artikels nun auch noch glaubt es würde mit den ganzen Polit-Figuren die uns in dieses Chaos geführt haben weiter gehen. Wie verblendet muss man als Wähler, respektive Bürger dieses Landes eigentlich sein, wenn man nun nach einer großen Koalition der Versager ruft? Anscheinend können sich viele in diesem Land noch gar nicht vorstellen was hier los sein wird, wenn Merkels u. Co. den Staatsbankrott Deutschlands verkünden werden.
Herr Hall beweist leider Gottes, dass er weder von Ökonomie noch von Währungssystemen Ahnung hat. Alle Thesen, die er vorträgt, sind falsch und bereits unzählige Male widerlegt. Nur weil man diese Falsch-Hypothesen ständig wiederholt, werden sie nicht richtiger. Tatsache ist, dass die meisten Länder infolge der Finanzkrise mit einer anschließenden Wirtschaftskrise in diese Extremsituation geraten sind. Wenn man einen schuldigen suchen will, dann sollte man bei den Banken beginnen. Tatsache ist auch, dass die Spekulationen gegen einige Euro-Länder und den Euro insgesamt die Sitation verschärft haben. Ahnungslose Kommentatoren und Politiker ziehen die falschen Schlüsse und beunruhigen die Bürger zusätzlich. Hätte die Politik die letzten 15 Jahre auf die EZB gehört, wäre heute vieles besser. Vielleicht ist es sogar positiv, dass die Geldpolitiker der EZB nun die Politik übernommen haben und Europa endlich auf Kurs bringen. Wer meint, dass das gesamte System wegen einen paar Millarden Euro, Dollar, was auch immer Buchschulden auseinander fliegt, kann sich ordentlich täuschen. Der Euro ist viel mehr wert als nur eine monetäre Einheit. Er verkörpert Frieden, Freiheit und Wohlstand auf einem nie zuvor gewesenen Niveau. Daran sollten wir uns dankend erinnern und die Entwicklung weitertreiben, statt rückwärts gewandt in ein Loch zu fallen aus Trauer, Sehnsucht und Ahnungslosigkeit.
Unsere gewählte Diktatur wusste schon,warum sie bei der Einführung des Euros damals keinen Volkentscheid durchgeführt hat. Denn jeder normale Mensch in unserem Land,stellte sich damals schon die Frage,wie sowas auf dauer funktionieren kann. Wobei normale Menschen.....langsam bezweifle ich,dass es diese in unserem Lande noch gibt. Mit uns kann man machen,was man möchte und wir sagen immer brav Danke zu allem!
Die glob. agierenden Konzerne profitieren,sie haben es ja auch kreiert ! Oder glaubt, jemand im Ernst Kohl ist das beim Fasten eingefallen. So ein Schwachsinn ! Die Bevölkerung zahlt diesen Eurokraten-Müll mit gallopierender Inflation.Faustdicke Zwecklüge - wir waren TROTZ knallharter DM Exportweltmeister nicht Vize und haben super damit gelebt und zwar 50 Jahre. Natürlich erwähnt auch niemand das bei starker Währung Rohstoffe etc. billiger eingeführt werden. Nach dem lächerlich kurzen Währungszeitraum weiß keiner mehr, viele Mrd. eigentlich schon versenkt wurden. D haftet mit 27 für allen Schrott der in Brüssel/Luxemburg fabriziert wird. Der Euro ist mausetot, der Währungscrash ist angelaufen, der Goldpreis wird es zeigen das Kartell hat die Kraft zur Drückung nicht mehrDie Baroso`s und Koch-Mehrin`s samt Ihren gut bezahlten Aktentaschenträgern sind Geschichte - kommt bald.
Wann bekommen wir unsere DM zurück? Ich kann das Wort Euro schon bald nicht mehr hören!!!
schade, jetzt auch euro-bashing bei n-tv.de. aber statt darauf würde ich lieber auf den peer steinbrück eingehen: ich halte jede wette, dass der nicht irgendwelche schwächlinge aus der EU werfen will. Herr Steinbrück hält nämlich an der europäischen Idee, die nicht nur Deutschland viele Jahre lang Frieden und - jawoll - auch Wohlstand gebracht hat, fest. Nachzulesen in derzeit nahezu jedem interview, das Peer Steinbrück derzeit gibt.
So, so, der Euro ist mehr als eine Währung. Und welche Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung wollte ihn den bitteschön? Und von Deutschlands ach so wertvollem Titel als Exportweltmeister kann ich meine Lebensmittel nicht bezahlen. Trotz steigender Exporte und Aufschwung sind die Reallöhne nicht gestiegen, im Gegenteil. Wer außer den Großkonzernen profitiert denn noch vom Euro?
Sehr intessant, dass endlich über eine teilweise Rückabwicklung des Euros diskutiert werden darf. Die Haftung Deutschlands für die Schulden ist keine gute Lösung, nicht für Länder wie Griechenland und für Deutschland schon gar nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das nicht gut geht. Dann wird es für unser Sozialsystem und die Renten sehr eng werden.
@ WG - Die USA, oder um es deutlicher zu schreiben, die Vereinigten Staaten von Nordamerika, sind nicht ein einheitlicher Staat. Es gibt zentrale Aufgaben, die von Washington wahrgenommen werden, und es gibt Aufgaben, die von den Staaten in eigener Verantwortung wahrgenommen werden. Das gilt auch für Australien. Jeder der glaubt, das es sich bei der USA um einen zentralen Staat handelt, könnte auch behaupten, dass es sich bei Europa, nur weil wie in den meisten Ländern eine einheitliche Währung haben, um einen einheitlichen Staat handelt. Dem ist nicht so. Übrigens, ich habe 15 Jahre in den Niederlanden gewohnt und wohne jetzt ca. 500 m weiter östlich auf der für Steuern und Sozialgesetze unproblematischen Seite der Grenze. Das Königreich der Niederlande ist im Gegensatz zu dr Bundesrepublik Deutschland, die politisch föderativ organisiert ist, eun Zentralstaat. Selbst die Governeure der einzelnen Provinzen werden von Den Haag aus bestimmt. Deshalb können Gesetze und Erlasse auch unproblematischer durchgedrückt werden. Trotzdem haben die Niederlande erhebliche wirtschaftliche Probleme deren Auswirkungen für den kleinen Mann besonders an der Grenze erkennen kann.
Der Verfasser scheint nicht zu merken, dass es immer mehr auf eine Weltwährung hinsteuert und die nationalen Währungen immer mehr unter Druck geraten. Insofern kann seine Analyse nur falsch sein. Im Angesicht der Dollarkrise von einer Rückkehr nationaler Währungen in Europa zu träumen ist... na ja. Was uns blüht ist ein Zeitalter der Finanzdiktatur und die schrittweise Abschaffung der nationalen und supranationalen Währungen zugunsten eines Weltwährungssystems markiert den Weg dahin.
toller Artikel, sehr gut dargestellt und leider alles sowas von wahr...
Ich denke der Euro an sich ist eine gute Sache. Ich möchte ihn eigentlich nicht mehr missen. Aber das System Euro funktioniert nur, wenn man sich an die selbst auferlegten Regeln hält. Wenn z.B eine maximale Neuverschuldung als Vorgabe definiert wird, kann es nicht sein, dass bei Nichteinhalten dieser Vorgaben keiner entsprechende Konsequenzen einfordert und durchsetzt. Dann ist das System automatisch zum Scheitern verurteilt. Hauptsache die außenpolitischen Beziehungen stimmen und keiner tritt dem anderen auf die Füße. Ich frage mich auch, wieso die USA bis vor kurzem ein AAA Rating hatten? Ein Land mit so vielen Schulden und keinem Ausblick auf Besserung hätte schon vor Montaten runter gestuft werden müssen. Bei jedem Wirtschaftsunternehmen hätte man das gemacht. Ich bin gespannt wieviel ich und Sie alle dieses Mal bezahlen müssen, um der Politik aus der Patsche zu helfen und vor allem, wann und wie sich die Politik dafür bedanken wird.
Bei der Euro Einführung habe schon meinen Zweifel gehabt das wird unser untergang sein: Es kann doch nicht sein das wir alle da meine ich deutschland österreich also netto Zaler. Die Ezb redet Grichenland dann Italien usw. Dieses Länder verdienen keine euro . Erst wenn diese länder gezwungen werden auzutreten hat der Euro wieder Zukunft. Die Fr Merkel denkt hier an Wahlen nicht an die Zukunft der Bürger. Es müssen maßnahmen geroffen werden die auch wirken schutzschirm ade wir retten hier nur banken hier wird mit steuergeld herumgeschmiesen was wir später also der steuerzahler zahlen kann .
Deutschland profitiert ? Wer denn ? Die Schulausbildung wird immer schlechter,immer mehr Ungebildete auch zugereiste Ausländer hängen in unserer Hartz4-Hängematte ab. Bei mir ist nichts angekommen, nur die Kostensteigerungen. Wer profitiert denn nun von diesem Lobby-Wahnsinn ? Etwa die großen Unternehmen, die eh keine Steuern zahlen oder die gierigen Finanzinstitute, die völlig kranke Risiken eingehen und dann von uns aufgefangen werden müssen. Das alles ist doch verrückt und krank, keiner schaltet den Verstand ein, Börsen sind wichtiger als alles andere. Wer sagt denn, das eine Gesellschaft unbedingt Wachstum braucht und bis wohin soll man den eigentlich wachsen? Alles gaga, der kleine Mann wird sich rächen.
Nach einführung des Euro hat Deutschland unter Rot-Grün ein beispielloses Lohndumping durchgeführt. Immer wurden gerechte Lohnforderungen als inakzeptabel hoch eingestuft, und gleichzeitig die Steuern für die Reichen gesenkt. Sitzensteuersatz von 53 auf 35, Wegfall der Vermögenssteuer, Sonderregelungen bei Erbschaftssteuer. Der Staatshaushalt wird mittlerweilen zum größten Teil durch die Verbrauchssteuern Umsatzsteuer, Mineralölsteuer etc. getragen. All das fördert den Export und vermindert die Inlandsnachfrage. Ein Handelsbilanzüberschuss von 150 Mrd. €/Jahr bedeutet, dass in Deutschland in einem Jahr für 150 Mrd. € mehr produziert als verbraucht wird. Mit diesen 150 Mrd. verschulden sich andere Länder jährlich bei Deutschland. Diese Exportstärke kommt leider nicht durch unsere super Produkte und Innovationen, sondern durch den geringen Preis. Dabei profitiert Deutschland vom niedrigen Kurs des Euro. Wenn also Deutschland eine eigene Währung einführen würde, dann würde diese sofort stark aufgewertet, und die Produkte würden im Ausland wieder teurer. Auf der anderen Seite würden Länder wie Griechenland oder Italien durch Abwertung ihrer Währungen wieder interessante Handelspartner oder Reiseländer. Ich finde es allerdings unfair von unseren Regierungen erst die Bürger zu Lohndumping und Konsumverzicht zu zwingen Hartz4, und sich dann über die negative Handelsbilanz und die Schulden anderer Länder zu mokieren. Beides gehört zusammen, auch wenn die Kommentatoren gerne das Lohndumping Deutschlands und die exorbitanten Handelsbilanzüberschüsse unter den Tisch fallen lassen. Und Neiddebatten über arme Deutsche, die auch noch ihre Nachbarländer finanzieren müssen sind fehl am Platze, solange im eigenen Land nichts gegen den Sozialabbau getan wird, sondern den Finanziell sowiso schon bevorzugten noch extraprofite zugeschanzt werden.
Bereits 1 Jahr bevor der Euro eingeführt wurde, begann der Einzelhandel langsam bis zum Stichtag die Preise zu verdoppeln, ja sogar zu verdreifachen. Die Gehälter und Löhne, zumindest der Niedrig- und Gerigverdiener, wurden bei der Umstellung halbiert. Wäre es in Deutschland zur Volksabstimmung über die Einführung des Euro gekommen, hätten wir diese Probleme mit Sicherheit jetzt nicht.
Wir brauchen den Euro um wettbewerbsfähig zu bleiben. daher kann ich mir keinen Weg zurück zur D-Mark vorstellen. ...aber bei aller Übertreibung des Artikels....in einem hat der Autor recht.....wenn es der EU nicht gelingt, eine einheitliche Steuer- und Sozial-Politik zu finden, dann ist das Experiment EURO und vielleicht sogar die EU schneller vorbei als wir denken.
Wer den Eurokritikern mangelnden Sachverstand bescheinigt sollte sich mal eine der Pressekonferenzen der Eurokläger ansehen. Im dritten Teil kommen interessante Zahlen auf den Tisch http://www.youtube.com/watch?v=Oh7UDH65IIc
Die einzigen die den Euro wollen sind Leute die davon Wirtschaftlich profitieren oder Leute denen es eingeredet wurde mit der Parole Deutschland profitiert vom Euro Jeder mit einem begrenzten Einkommen weis genau das der Euro uns kaputt gemacht hat und auch noch weiter kaputt macht. Ich hoffe aber das wir im Euro bleiben und dann diese reichen Schnösel alles durch die Hyperinflation verlieren. Alles nur damit ein oder zwei andere Länder keine Angst vor Deutschland zu haben brauchen. Tolle Sache!
Die Vorstellung gefällt mir sehr! Leider kann ich mir nicht vorstellen, dass das uns faktisch regierende Bankenkartell dies zuließe. Vielmehr glaube ich an eine Medienkampagne à la Die Politik hat versagt-lasst die Profis ran! in der der Politik die Fähigkeit abgesprochen wird, eine anständige Finanzpolitik zu betreiben. Schlussendlich wird man versuchen, dass Thema über ein zentral gesteuertes, privates Banken und Finanzsystem zu steuern...ich hoffe aber sehr, dass ich falsch liege und Ihre Zukunftsvision wahr wird!
Ich werfe für diese Krise auch den Ratinagenturen versagen vor. Und zwar nicht weil sie abwerten sondern weil sie viel zu spät damit angefangen haben. Es gibt fast 40 Stufen von AAA bis runter zu CCC und schließlich D mit Zahlungsunfähigkeit. Meiner Meinung nach hätten die agenturen sofort um eine stufe abwerten müssen sobald ein Land den Maastrichtvertrag bricht. Über 60 des BIP an schulden eine stufe runter auf AA+ und dann meinet wegen in 5 schritten jweils eine stufe runter. genau das gleiche wenn die Neuverschuldung die 3 grenze überschreitet. So hätten sich erstens alle Finanzinstitute auf abwertungen eingstellt. Und die Staaten die abgewertet wurden hätten noch nicht so viele Schulden gehabt um die steigenden Zinsen nicht mehr bedienen zu können. Das wäre gleich ein richtiger Warnschuss für die Politik gewesen nicht so weiter zu machen. Doch was ist passiert Griechenland wurde erst nach bekanntgabe der baldigen Zahlungsunfähigkeit mit herabstufung bestraft. Und dann wurden gleich 20 Schritte von AAA auf B- übersprungen und zwei tage später kam schon CCC. Kein wunder das überall panik ausbricht. Genau das gleiche bei den USA 3 Tage vor Zahlungsausfall immernoch beste Note und jetzt auf AA+ und alles meckert. Bei 40 möglichen herbastufungen dürfte ein von Note 1 auf Note 1,1 eigendlich garnicht auffallen. Also auch die Ratingagenturen haben meiner Meinung nach Ihren job nicht gemacht
Ich finde es witzig, die Stärke des Euro mit dem Kurs gegenüber dem Dollar zu begründen. Wie wäre es mit dem Vergleich gegenüber einer Hartwährung der Dollar ist keine wie dem Schweizer Franken? Bitte sehr: Für einen Euro bekommt man heute 1,03 SFR. Vor 5 Jahren waren es etwa 1,60 SFR. That´s it!
Inhaltlich ist bei diesem Artikel m. A. n. eher der Wunsch Vater des Gedanken. Die gegenwärtigen Schuldenkrisen der EU und USA sind letztendlich ein sehr komplexes Konstrukt, welches zur Bewertung und Analyse ein tiefgreifenderes Vesrtändnis des globalen Kapitalismus voraussetzt. Ich hoffe der Verfasser dieses Artikels würde am Ende Recht behalten, jedoch sehen wir uns hierbei einem sehr geplantem und durchaus gefährlichem Vorhaben, sogennaten freiheitlichen Demokratien ausgesetzt, die die Möglichkeiten der freien kapitalistischen Marktwirtschaft ausnutzen. Zu denken, dass hier im Sinne des demokratischen Gedanken die jeweiligen Völker und Steuerzahler noch ein Mitspracherecht über den legislativen Wahlzettel ausüben kann ist leider weit gefehlt. Die Fäden hinter den Kulissen und der Medienpropaganda ziehen seit dem Ende des 2. Weltkriegs Gesellschafts-Eliten die in interkontinentalen Gruppen wie den Bilderbergern organisiert sind wo übrigens auch unsere Frau Merkel und Herr Westerwelle bereits zugegen war. Was damit möglich ist, haben uns die jüngsten geschichtlichen Ereignisse wie die Folgen des 11. September oder auch die Machenschaften der Großbankiers wie Goldman-Sachs aufgezeigt. Aber das ist noch lange nicht das Ende des legal möglichen: Somit sind auch die Währungskrisen ein geplantes Mittel zum Zwecke der sogenannten New World Order mit folgenden nächsten Schritten: Auf US Seite gesteuert über die FED und und in Europa über die EZB wird auf kurz über lang eine Weltbank unter Führung einer elitären Weltregierung stattfinden und entsprechende Maßnahmen zur Durchsetzung geschaffen. Pläne und Abkommen mit den jeweiligen Ländern liegen schon längst in der Schublade für z.B. eine Währungsunion zwischen den USA mit Kannada und Mexico unter letztendlicher Führung der FED. Auf EU Seite kaufen sogennate Schuldenagenturen in den jeweiligen Ländern Staatsschulden an und zusätzlich kauft die EZB wie auch in dem obigen Artikel korrekt beschieben Staatsanleihen an. Somit geht die Abhängigkeit der jeweiligen betroffenen Ländern immer mehr in den sog der großen Währungsbanken. Aber nicht nur die Länder - auch das Volk wird immer weiter durch Kreditverbindlichkeiten und finanzielle Abhängigkeiten klein gehalten. Druck wird auf die Unter- und Mittelschichten aufgebaut. Ich glaube den Rest kann man sich selber zusammenspinnen... Im übrigen - was man dazu allerdings noch benötigt sind Staatsapparate mit ausreichenden Kontrollmechanismen und exekutiven Möglichkeiten um im Fall der Fälle, wenn es soweit ist das Volk im Schach zu halten. Ein kleiner Wink - dafür haben ein paar kleine Terrorfürsten die in Höhlen wohnen bereits gesorgt... ;o Na, wers glaubt ist selber schuld...
Nein, die Bürger haben sich keinen Illusionen hingegeben. Der Euro wurde ihnen einfach untergejubelt, ohne Abstimmung, völlig undemokratisch. Und das alles nur, um Frankreichs Sanktus für die Wiedervereinigung zu erhalten. Zahlreiche Experten haben vor diesem geldpolitischen Schachzug gewarnt, vergebens... Deutschland und einige andere Nettozahler waren vor dem Beitritt zur EU recht gut aufgestellt. Nachdem es dieses Fiat-Geld nun bald zerreißen wird und die Ersparnisse vernichtet sind, wird es so schnell wohl kein Politiker mehr wagen, uns abermals in so ein monetäres Experiment hineinzulügen.
Der Artikel ist gut, nur Schafe und Gutmenschen wollen das nicht kapieren, allerdings hat er ein Problem, er sieht die Sache nicht global! Alle Papierwährungen werden bald ihren realen Wert erreichen - so siehts aus!
Deutschland sollte aus dem Euro - Raum austreten und die D-Mark wiedereinführen. Auch unter einer starken DM war Deutschland Export Weltmeister, obwohl deutsche Produkte im Ausland teuer waren - sie waren aber produktiver bzw innovativer. Das bisher für die PIGS gebürgte Geld in Euro ist verloren. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Die Wechselkursrisiken wird die deutsche Wirtschaft wie damals an den Börsen mit den entsprechenden Finanzprodukten absichern. Alles schon dagewesen und hat gut funktioniert.
Wenn man diese Kommentare liest kann man nur mit dem Kopf schütteln und gradezu dankbar sein, dass es in Deutschland auf Bundesebene keine Volksentscheide gibt. Böser Euro, böser Euro, böser Euro... Wahrscheinlich glaubt die Mehrheit hier, dass wir dann die DM mit Preisen von 2000 wieder haben. Engstirnigkeit per excellence. Einfach nur lachhaft.
wer den euro verteidigt, der möge doch bitte argumente für ihn bringen. letztendlich sollte es um das wohl der bürger der gehen unsere regierung ist darauf sogar vereidigt aber was haben ihm die letzten 10 jahre gebracht? die löhne der mittel und unterschicht sind gesunken, wir haben 3 millionen arbeitslose aber über 10 millionen sozialhilfeempfänger, fast 30 arbeiten schon im billiglohn sektor, tendenz steigend. wir wissen nicht wie in zukunft das sozialwesen finanziert werden soll, wer die straßen repariert, die schulen restauriert oder die ärze ausbildet... was bitte hat der euro gebracht außer irgendwelchen nicht real existierenden wertsteigerungen, von irgendwelchen papieren, mit denen der bürger nichts zu tun hat. die vorteile des euros kommen überhaupt nicht an beim volk, sie sind nichtmal fürs volk gedacht. WO punktet der euro?
Ein interessanter Artikel. Noch interessanter sind allerdings die Leserbriefe. Zusammenfassend möchte ich zwei Denkfehler herausstellen, die sich in verschiedenen Leserbriefen immer wieder finden: 1. Das Sinken der Reallöhne hat zunächst nichts mit dem Euro zu tun. Dieser Reallohnverlust war die logische Konsequenz für überzogene Ansprüche in den späten Achtzigern und Neunzigern. Die D-Mark würde daran zunächst nichts ändern. Ob es allerdings sinnvoll ist, allein den Faktor Arbeit übrigens auch bei den Besserverdienenden, ich zahle als Selbständiger 60 meines Gewinns an die Krankenkasse, die Rentenversicherung und das Finanzamt zu belasten, steht auf einem anderen Blatt und wäre der Ausgangspunkt für eine eigene Diskussionsrunde. 2. Man muss kein Feind des europäischen Gedankens sein, um den Euro in seiner jetzigen Form abzulehnen. Solange eine gemeinsame Sozial- und Wirtschaftspolitik zumindest der Euroländer nicht möglich ist, kann diese Gemeinschaftswährung nicht funktionieren. Um eine gemeinsame Sozial- und Wirtschaftspolitik zu betreiben, bedarf es einer GEWÄHLTEN gemeinsamen Regierung, die von einem GEWÄHLTEN Parlament kontrolliert und im Zweifelsfall entlassen wird. Da solche Strukturen fehlen kann die gemeinsame Währung nicht funktionieren. Ein Scheitern des Euros wäre ein Rückschlag für Europa, nicht jedoch dessen Ende. Viel gefährlicher ist eine zunehmende Machtkonzentration in Brüssel, die eben keiner demokratischen Kontrolle unterliegt und gerade deshalb zu einer zunehmenden Verdrossenheit der Bürger in ALLEN EU-Staaten führt.
Sehr geehrter Herr Andre, in Ihrer Meinung haben Sie beinahe alles was man positiv über den Euro sagen kann dargelegt, eben nichts, außer einen Kommentar der ihre Naivität aufzeichnet.
Hallo matthiasg, als Befürworter einer europäischen Gemeinschaftswährung möchte ich ein Argument am Beispiel dieses Artikels darstellen: http://www.n-tv.de/wirtschaft/China-will-Athen-helfen-article1623926.html Der chinsesische Ministerpräsident will Griechenland sicher nicht aus lauter Nächstenliebe helfen und auch die weiteren Besuchsstationen innerhalb der Eurozone, Italien und Belgien - beide hochverschuldet, sollten zum nachdenken anregen. China hat eine erhebliche Kapitalkraft und könnte eine griechische Drachme stark manipulieren, entwerten und sich damit billig in dieses Land einkaufen. Ist einmal die wirtschaftliche Macht gegeben, so ist der Einfluss auf die Politik nur noch ein kleiner Schritt. Aufgrund der undemokratischen Stimmenverteilung in der Europäischen Union, könnten wir sehr schnell einen Störenfried in unserer eigentlich starken Gemeinschaft haben, der über die nationale griechische Politik Entscheidungen in Brüssel beeinflussen kann. Griechenland aus der EU werfen? Nur stellt sich dann die Frage, mit wem sie sich anschließend verbünden. Russland, China, oder gar mit der bislang verfeindeten Türkei Zypernkonflikt? Bei diesem Gedanken stellen sich mir die Nackenhaare auf und ich zahle lieber zähneknirschend meinen Beitrag zur Sanierung der griechischen Staatsfinanzen. Damit verbunden ist aus meiner Sicht eine berechtigte Forderung der Steuerzahler aus den Geberländern, diese Hilfen mit griechischen Vermögenswerten abzusichern und somit dem Zugriff politisch interessierter Investoren zu entziehen. Das dies nicht konsequent genug geschieht, zeigt wieder einmal die Schwäche Brüssels. Nun könnte man argumentieren, dass Deutschland mittels DM oder einem Kern-Euro ebenfalls die Drachme in unserem Interesse manipulieren könnte. Nichts anderes machen wir gerade, wir stützen ein Land - egal, wie sich dessen Währung nennt - um europäische Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen zu wahren. In den hochgelobten DM-Zeiten hatten wir derartige Probleme nicht, nur hat sich die Erde inzwischen einige Male gedreht und wer sich mit den wirtschaftlichen Kennzahlen aus Fernost beschäftigt und dabei auch die Investitionsziele in rohstoffreiche afrikanische Länder betrachtet dem wird schnell bewusst, was da für eine Macht vor unserer Haustür steht. Mit diesem Bewusstsein im Hinterkopf sehe ich einen gemeinsamen Euro, hinter dem ein kumuliertes jährliches BIP der Eurozone von ca. 12 Bill. Euro steht, als wesentlich stärkeres Argument gegenüber einem BIP von 3,3 Bill. Euro, die Deutschland als Einzelstaat erbringt BIP China 5 Bill.. Ich persönlich fühle mich in der Euro-Gemeinschaft international gesehen stärker aufgestellt, ärgere mich aber genauso über teilweise verantwortungslose Transfermilliarden, sozialisierten Bankverlusten, die Teuro-Kneipe um die Ecke oder unsägliches Gezerre um 5 Euro mehr im Monat für hilfsbedürftige deutsche Staatsangehörige. Man hat halt nie alles zusammen:-