Reise
Mittwoch, 12. Mai 2010

Sicherheit im Urlaub: Das böse Erwachen verhindern

Im dichten Gedränge müssen Reisende sich vor Taschendieben in Acht nehmen.
Im dichten Gedränge müssen Reisende sich vor Taschendieben in Acht nehmen.

Reisende sollten im Urlaubsland einen großen Bogen um Geldwechsler und fliegende Händler machen. Das rät die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes in Stuttgart. Denn scheinbar günstige Markenware und eingetauschtes Geld könnten gefälscht und Fahrscheine oder Eintrittskarten ungültig sein.

Außerdem sollten Urlauber in der Öffentlichkeit nie ihr Geld oder ihre Kreditkarten zeigen und nur so viel Bares dabei haben, wie sie am jeweiligen Tag tatsächlich benötigen. Die übrigen Zahlungsmittel und Wertsachen sind zur Verwahrung an der Hotelrezeption oder bei der Campingplatzverwaltung am besten aufgehoben. Mit Taschendieben müssen Reisende vor allem im dichten Gedränge rechnen, etwa auf Märkten oder Festen, warnt die Behörde. Geld und Papiere gehörten in verschlossene Innentaschen der Kleidung, in Brustbeutel oder Gürtel mit Geheimfach. Bei Wertgegenständen in Rucksäcken haben Langfinger leichtes Spiel.

Geld sollten Auslandsreisende nur in Kreditinstituten tauschen. Denn "Wechsler" auf der Straße seien oft nur darauf aus, dem Touristen das Geld zu entreißen oder ihn zu betrügen - zum Beispiel mit Falschgeld oder "Geldbündeln" aus Zeitungspapier, in denen nur oben und unten ein echter Schein steckt.

Die Polizei warnt außerdem vor Mitleidsmaschen, bei denen Ganoven Unfälle, Pannen und Notsituationen vortäuschen, um hilfsbereite Reisende auszunehmen. Oft stellten sich die Betrüger als Landsleute vor und behaupteten, ausgeraubt worden zu sein. In diesen Fällen sollten Reisende auf das zuständige deutsche Konsulat oder die Botschaft verweisen.

Quelle: n-tv.de

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