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Auf dem Wasser liegen - das ist das Besondere am Toten Meer.
Auf dem Wasser liegen - das ist das Besondere am Toten Meer.(Foto: GoIsrael)

Einblicke in ein vielfältiges Land: Das müssen Sie im Israel-Urlaub erleben

Von Sonja Gurris

Sie waren noch nie in Israel? Dann wird es Zeit. Trotz der stets angespannten Sicherheitslage ist das Land ein vielfältiges Reiseziel: Biblische Stätten, eine hippe Metropole und kurze Wege sind wie gemacht für eine Rundreise.

Die Wege sind kurz, die Liste der interessanten Orte ist lang. Auch wer nur einen 10-tägigen Urlaub in Israel macht, kann viel entdecken. Die Klagemauer, die Grabeskirche in Jerusalem und ein Besuch in der pulsierenden Hipster-Metropole Tel Aviv gehören sowieso zum klassischen Touristenprogramm. 

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Doch auch abseits von Jerusalem und Tel Aviv gibt es spannende Orte. Wer sich etwas für Geschichte interessiert, sollte auf jeden Fall auch in den Süden reisen und Masada erklimmen. Die Bergfestung mit großer jüdisch-römischer Geschichte ist imposant.

Auf in die Wüste

Mitten in der Wüste ragt Masada empor. Der Aufstieg ist schweißtreibend. Oben angekommen, bietet sich ein Rundumblick der besonderen Art: auf die Wüste und das Tote Meer.

Der Krater bei Mitzpe Ramon.
Der Krater bei Mitzpe Ramon.

Tipp: Wer besonders früh aufsteht, wird mit dem Sonnenaufgang über der Wüste belohnt. Es gibt auch eine Seilbahn. Wer allerdings den "Snake Path" nutzt, um vom Berg herunterzukommen, der freut sich hinterher umso mehr auf das Bad im Toten Meer. Zugegeben: Das ist nicht kühlend, sondern nur heilend.

Es ist außerdem ein besonderes Erlebnis, auf dem Wasser zu liegen - aufgrund des hohen Salzgehaltes bleibt der Körper an der Wasseroberfläche. Zudem reiben sich am Toten Meer Badende aus aller Welt mit Schlamm ein - der Schönheit der Haut zuliebe. Aber Achtung: Nach der Schlammpackung sollte man sich lange, lange abduschen, denn er kann stark riechen. In einem vollen Bus kann das ziemlich unangenehm sein.

Die Bahai-Gärten in Haifa bieten eine traumhafte Kulisse.
Die Bahai-Gärten in Haifa bieten eine traumhafte Kulisse.(Foto: imago/CHROMORANGE)

Ein weiteres Highlight befindet sich etwa 60 Kilometer von Beer Sheva entfernt. Bei Mitzpe Ramon gibt es einen Kraterrand, der jeden beeindruckt, der es bis hierher - in dieses karge Wüstenlandschaft - geschafft hat.  Doch nicht nur der Süden, sondern auch der Norden bietet viele tolle Ausflugsziele.

Nord-Tour mit einplanen

Von Tel Aviv und Jerusalem gelangt man mit Bus und Bahn ziemlich gut nach Haifa und Akko - beide Orte sind ein Muss, wenn man die Vielfalt Israels entdecken will. Gerade die grünen Egged-Busse fahren regelmäßig, die Tickets sind recht günstig. In der Bahn gibt es Wlan, sodass Touristen die Zeit sogar für die Reise-Recherche nutzen können.

Die Bahai-Gärten Haifas liegen am Hang und bieten den Besuchern einen tollen Anblick, noch dazu schaut man direkt auf das Mittelmeer. Akko ist eine alte Kreuzfahrerstadt, es gibt kleine, verwinkelte Gassen, die Stadt ist auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Das kleine Akko ist viel ruhiger als viele andere Städte des Landes.

Die Hafenstadt Akko ist im Gegensatz zu anderen israelischen Städten eher beschaulich.
Die Hafenstadt Akko ist im Gegensatz zu anderen israelischen Städten eher beschaulich.(Foto: imago/ZUMA Press)

Tipp: Wer im Norden mit dem Auto unterwegs ist, kann vor dort aus auch einen Trip zum See Genezareth machen. Schwimmen kann man dort auch, erlaubt ist es aber nur an bestimmten Badestellen. Teilweise gehören dieses zu Hotels, Gäste können dann eine Tageskarte kaufen.  

Falafel, Hummus und Schakschuka

Ganz wichtig für die kulturelle Erfahrung ist natürlich das lokale Essen. In Israel kommt vieles zusammen, das überall im Nahen Osten beliebt ist - Hummus und Falafel sind auch in anderen Nachbarländern wie Nationalgerichte. Doch das Tomaten-Eier-Gericht Schakschuka kann mit Fug und Recht als eines der beliebtesten jüdischen Gerichte bezeichnet werden. Touristen sollten es auf jeden Fall probieren.

Tipp: Die kleinen Buden an den Straßenecken sind oftmals sehr gut - ansonsten gibt es etliche hippe Restaurants, die die Leibspeisen der Israelis in schickem Ambiente verkaufen. Schakschuka lässt sich auch zu Hause wunderbar nachkochen. Wer dazu passend noch ein paar Gewürze kaufen will, der findet sie auf einem der vielen Märkte, in Jerusalem auf dem Mahane-Yehuda-Markt, in den Mini-Shops der Altstadt oder auch in Tel Aviv auf dem Carmel-Markt.

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Quelle: n-tv.de

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