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Tourismus Auto VerkehrADAC und Post starten erste Fernbuslinie von München nach Köln

10.05.2013, 12:46 Uhr

Bielefeld (dpa) - ADAC und Deutsche Post steigen im großen Stil in den wachsenden Fernbusmarkt ein. Langfristig wollen sie ein bundesweites Netz mit 300 Bussen bedienen.

Bielefeld (dpa) - ADAC und Deutsche Post steigen im großen Stil in den wachsenden Fernbusmarkt ein. Langfristig wollen sie ein bundesweites Netz mit 300 Bussen bedienen.

Der ADAC und die Deutsche Post wollen künftig alle Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern mit Fernbuslinien verbinden. Der Einstieg in den wachsenden Markt ist mit einer ersten Verbindung zwischen München und Köln vorgesehen, wie im Vorfeld der Bundesdelegierten- und Hauptversammlung des Automobilclubs in Bielefeld (10. bis 11. Mai) bekannt wurde. Im März hatte ADAC-Präsident Peter Meyer in einem Interview angekündigt, noch in diesem Jahr die ersten Busse auf die Straße schicken zu wollen.

Jetzt sickerten weitere Details durch. Die beiden Unternehmen haben für das Projekt eine gemeinsame Tochter gegründet, an der sie jeweils 50 Prozent halten. Langfristig wollen ADAC und Post ein bundesweites Liniennetz mit 300 Bussen anbieten. Die Fahrpreise sollen unter denen von Bahntickets mit Bahncard-50-Ermäßigung liegen. Für ADAC-Mitglieder sind kostenlose Sitzplatz-Reservierungen angedacht. Seit dem 1. Januar 2013 ist der Verkehr mit Fernbussen in Deutschland liberalisiert.

ADAC-Präsident Meyer kündigte zudem eine neue Benzinpreis-App des ADAC an. Sie soll mit Daten des Bundeskartellamtes Autofahrer minutengenau über Benzinpreise an den Tankstellen informieren. Die Daten des Bundeskartellamtes basieren auf Preis-Informationen, die die Mineralölfirmen an die Behörde in Bonn melden müssen. Das neue Angebot fürs Handy soll nicht nur ADAC-Mitgliedern zur Verfügung stehen.

Quelle: dpa

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