Wirtschaft
Wirtschaftsfaktor mit Apfel-Logo: Wenn Apple weniger iPhones verkauft, bekommen das zahlreiche Unternehmen in Asien sofort zu spüren.
Wirtschaftsfaktor mit Apfel-Logo: Wenn Apple weniger iPhones verkauft, bekommen das zahlreiche Unternehmen in Asien sofort zu spüren.(Foto: REUTERS)

Gerüchte aus Japan: Analysten sorgen sich um Apple

Wie steht es um die Verkaufserfolge bei Apple? Ein Zeitungsbericht aus Tokio sorgt unter Investoren für Verunsicherung. Der kalifornische Konzern lässt angeblich die Produktion bei zwei iPhone-Modellen zurückfahren.

Der US-Konzern Apple will einem Medienbericht zufolge die Produktion seiner beiden iPhone-Modelle 6S und 6S Plus reduzieren. Von Januar bis März sollen von den neuesten Geräten 30 Prozent weniger hergestellt werden, wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtete.

Von April bis Juni solle die Produktion wieder auf das normale Maß hochgefahren werden, hieß es. Eine Stellungnahme von Apple stand zunächst aus. An der US-Technologiebörse Nasdaq reagierten Anleger dennoch umgehend: Der Kurs der Apple-Aktie gab zeitweise mehr als zwei Prozent nach - in einem ansonsten kaum veränderten Marktumfeld.

Im japanischen Aktienhandel gerieten in der Nacht insbesondere eine Reihe von Apple-Zulieferern unter Druck. Analysten gingen in ersten Einschätzungen davon aus, dass Apple die Produktion wegen einer geringeren Nachfrage senken könnte. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der umfangreichen Zuliefer-Industrie im asiatischenm Hightech-Sektor.

Sollten sich Hinweise auf eine geringere Nachfrage erhärten, könnte auch der Kurs der Apple-Aktie weiter leiden. Seit dem Rekordhoch im April hat die Apple-Aktie bereits rund ein Viertel ihres Werts eingebüßt.

Quelle: n-tv.de

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