Wirtschaft

Große UnterschiedeArbeitslosigkeit in Europa sinkt weiter

31.10.2017, 12:53 Uhr
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In Griechenland ist die Arbeitslosigkeit noch immer hoch. (Foto: dpa)

In Europa waren im September wieder weniger Menschen arbeitslos. Grund zum Jubeln besteht aber nicht – denn in Deutschland ist die Lage zwar blendend, umso schlechter sieht es aber in anderen Ländern aus.

Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im September auf den niedrigsten Stand seit Januar 2009 gefallen. Im September lag die Quote bei 8,9 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg mitteilte. In absoluten Zahlen fiel die Arbeitslosigkeit im September zum Vormonat um 96.000 und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,463 Millionen.

Die Arbeitslosigkeit im Währungsraum ist in den vergangenen Jahren wieder deutlich gefallen, nachdem sie zuvor infolge der Finanz- und Eurokrise stark gestiegen war. Die Unterschiede zwischen den Euroländern sind jedoch nach wie vor groß: Eine sehr hohe, wenn auch fallende Arbeitslosigkeit weisen Griechenland (aktuellste Zahlen vom Juli: 21,0 Prozent) und Spanien (16,7 Prozent) auf.

Dagegen steht Deutschland mit einer Quote von 3,6 Prozent derzeit besonders gut da. Nach wie vor ist die Jugendarbeitslosigkeit im Euroraum ein großes Problem, vor allem in südeuropäischen Ländern. In Spanien beispielsweise lag die entsprechende Quote zuletzt bei 37,2 Prozent, wenn auch bei leicht rückläufiger Tendenz.

Quelle: vpe/dpa

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