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Ordentliche Gewinnsteigerung: BASF bekommt Rückenwind

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF blickt auf ein erfolgreiches viertes Quartal 2013 zurück. Für dieses Jahr geben sich die Ludwigshafener vorsichtig optimistisch. Konzernchef Bock erwartet ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld.

Gute Öl- und Gasgeschäfte sowie starke Chemikalienumsätze haben den Gewinn von BASF im Schlussquartal des vergangenen Jahres kräftig angeschoben. Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen habe im vierten Quartal binnen Jahresfrist um 18 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zugenommen, teilte der weltgrößte Chemiekonzern in Ludwigshafen mit. Analysten hatten mit 1,38 Milliarden Euro gerechnet.

BASF setzte von Oktober bis Dezember 18,1 Milliarden Euro um und damit ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Überschuss nahm um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu, wozu auch ein Sonderertrag aus einer Umbilanzierung des Gastransportgeschäfts Gascade beitrug.

Für das neue Jahr rechnet Konzernchef Kurt Bock nicht mit starker Unterstützung von der Konjunktur. Dennoch sei der Konzern vorsichtig optimistisch. "Insgesamt erwarten wir, dass wir uns 2014 in einem weiterhin herausfordernden Umfeld gut behaupten werden", erklärte der Manager.

Der Dax-Konzern will seinen Absatz - Zu- und Verkäufe heraus gerechnet - erhöhen. Der Umsatz werde aber aufgrund der geplanten Abspaltung des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts leicht sinken. Sein Betriebsergebnis (Ebit) vor Sondereinflüssen will BASF in diesem Jahr dennoch leicht erhöhen.

Quelle: n-tv.de

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